1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

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  • Wolfgang
    Forumbetreiber
    • 10.02.2008
    • 11623

    #1

    1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

    Schönen guten Nachmittag,

    am 25.11.1948 erschien in der "Zeit" ein melancholischer Abgesang auf das untergegangene Danzig. Wer den Artikel seinerzeit las, wird kaum vermutet haben, dass Danzig in den Folgejahrzehnten wie Phoenix aus der Asche auferstehen wird.

    Es ist Großartiges geleistet worden, und auch wenn das alte Danzig damals untergegangen war: Das neue Danzig/Gdańsk kann auf eine ebenso tausendjährige Geschichte zurückblicken. Und dies, weil es so wunderbar wieder neu aufgebaut bzw. restauriert wurde.

    Hier der Zeit-Artikel: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

    Schöne Grüße aus dem Werder
    Wolfgang
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"
  • Fischersjung
    Forum-Teilnehmer
    • 10.11.2015
    • 5608

    #2
    AW: 1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

    Einen schönen Tag Wolfgang und vielen Dank für den "Zeit Artikel"
    Es bedankt sich ein Nachkriegskind, welches Danzig nur von Erzählungen seiner Vorfahren kennt.

    Gruß
    Joachim
    Grüße von Joachim

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    • Bartels
      Forum-Teilnehmer
      • 25.07.2012
      • 3448

      #3
      AW: 1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

      Danke Wolfgang!

      Könnte mich ärgern, dass ich 1979 nicht die Baulücken der Langen Brücke fotografiert habe ...
      Beste Grüsse
      Rudolf H. Böttcher

      Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
      Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
      Familie Zoll, Bohnsack;
      Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
      Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

      http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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      • love danzig
        Forum-Teilnehmer
        • 09.11.2015
        • 1494

        #4
        AW: 1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

        Hallo,
        ende 1945,nach Kz Aufenthalt und nach Arbeitseinsatzes in Stendal, kehrten mein Großvater und mein Vater nach Danzig Zurück.Sie fanden ihre Stadt in Trümmern vor,und es waren viele Polen aus anderen Gebieten zugezogen,polnische Danziger und polnische Bürger aus Restpolen,trafen sich,aber es war noch lange keine Freude ,über diese Zusammenkunft Vorhanden. Die alte Polonia von Danzig wurde von den neuen Bürgern (Gdansk) nicht anerkannt.Warum auch! Viele dieser alten Danziger-Polonia sprachen ja auch Deutsch,das dann doch Schon fast ein Verbrechen war.Es dauerte Jahrzehnte ehe ein Gutes und normales Auskommen Möglich war.
        Gruß Roman

        Kommentar

        • Rudolf
          Forum-Teilnehmer
          • 22.06.2008
          • 335

          #5
          AW: 1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

          Guten Tag Wolfgang ,
          vielen Dank für das Einsetzen dieses Artikels . Bei mir wurden viele Erinnerungen an diese Zeit wach , bin ich damals doch öfter durch die Ruinenlandschaft gegangen . Auch kann ich mich an den Anblick der Langen Brücke erinnern , wenn ich von der Milchkannengasse kam und die bis in die Mottlau reichenden Trümmer und die Ruinen des Krantors sah .
          1960 , bei meinem ersten Besuch nach dem Krieg in Danzig , war die Lange Brücke wieder begehbar , es stand aber alleine das restaurierte Krantor wieder da , von den früheren Häusern sah man nur freigelegte Fundamente und vereinzelt stehengebliebene Hauseingänge . Am Langen Markt und auch in der Langgasse waren die ersten Häuser im alten Stil wieder errichtet , jedoch damals noch unverputzt .
          Jetzt dagegen - bei meinem letzten Besuch Danzigs im Mai 2014 - war Danzig wieder im alten Glanz früherer Jahrhunderte zu sehen , eine großartige Leistung der Polen .
          Beste Grüße an alle vom Heubuder Rudi

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          • ada.gleisner
            Forum-Teilnehmer
            • 17.02.2008
            • 882

            #6
            AW: 1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

            Lieber Wolfgang,
            ein immer wieder lesenwerter Artikel, den ich in den Unterlagen meiner Mutter fand und bereits vor einiger Zeit hier ins Forum gesetzt hatte. Er stammt wohl aus den 50er Jahren und ich mrin Exemplar ist noch auf einer uralten Schreibmaschine geschrieben und damals wahrscheinlich immer wieder weitergegeben worden. Schön, daß Du ihn nochmals zum Lesen weitergegeben hast, denn wie man sieht, haben ihn ja doch nicht alle gelesen. Viele Grüße von Ada
            PS : wo die Zeit ihn wohl her hat.
            Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

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            • Gerhard Jeske
              Forum-Teilnehmer
              • 24.08.2014
              • 737

              #7
              AW: 1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

              Wolfgang 1*
              Gerhard Jeske erinnert sich, dass solche oberflächlichen Artikel. auch mit der Tendenz die Ursachen der Zerstörung zu vernebeln, mich ein langes Leben begleitet haben. Und schon Franz Josef Strauss urteilt zu seiner Zeit über die Prese im Deutschland Kurier vom01. 08. 1979"Dass in manchen Medien besessene Meinungsfälscher das Feld beherrschen ist bekannt." Na ja, da hat sich bis heute nicht viel geändert.

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              • Bartels
                Forum-Teilnehmer
                • 25.07.2012
                • 3448

                #8
                AW: 1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

                Hallo,

                dieser Text fehlt bei DER ZEIT:

                Koriander, Kardamon, Muskat, Zimt, Nelken und Rosenblättern die berühmte Likörfirma "Danziger Lachs" ihr noch berühmteres "Danziger Goldwasser". Dies war die Welt der engen Gassen und Gässchen, die wie hilflose Küken zur Gluckhenne, auf die behäbig in ihrer Mitte thronende Marienkirche zuliefen.

                Immer noch hebt St. Marien ihren Glockenturm hoch in die Wolken. Aber die wuchtige Silhouette trügt. innen ist die´größte Kirche des europäischen Ostens und die fünftgrößte der Welt verwüstet und ausgeraubt. Auch außen ist sie schwer angeschlagen. Polnische Bauherren wollen aus ihrem protestantischen Leichnam eine katholische Kathedrale machen.

                Bleierne Stille lastet über dem baufälligen Turmkoloss. Nur abends jagen ein paar deutsche Jungen den wilden Tauben nach, die völkerweise in den zerbrochenen Strebepfeilern nisten. Der Hunger der Jungen ist stärker als ihre Ehrfurcht. Mit klappernde Holzpantinen stolpern sie über die steinernen Grabplatten des Gotteshauses, unter denen die verblichenen Gebeine berühmter Toter liegen. Der kostbarste Kunstschatz von St. Marien, Memlings "Jüngstes Gericht" soll in Moskau sein.

                Die sagenumwehte Wunderuhr fehlt. ...

                Adas Fädchen von 2015: https://www.danzig.de/showthread.ph...hre-1948/page2
                Beste Grüsse
                Rudolf H. Böttcher

                Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                Familie Zoll, Bohnsack;
                Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                • Fischersjung
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.11.2015
                  • 5608

                  #9
                  AW: 1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

                  Danke Rudolf H. Böttcher für den Link in #8
                  Hätte es sonst verpasst.

                  Gruß Joachim
                  Grüße von Joachim

                  Kommentar

                  • Bartels
                    Forum-Teilnehmer
                    • 25.07.2012
                    • 3448

                    #10
                    AW: 1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

                    Bitte sehr,

                    und DIE ZEIT hat jetzt auch den fehlenden Text eingefügt.

                    Beste Grüsse
                    Rudolf H. Böttcher
                    Beste Grüsse
                    Rudolf H. Böttcher

                    Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                    Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                    Familie Zoll, Bohnsack;
                    Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                    Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                    http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                    • ada.gleisner
                      Forum-Teilnehmer
                      • 17.02.2008
                      • 882

                      #11
                      AW: 1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

                      Danzig wird z.Zt. gefeiert, entweder seine Wiederauferstehung oder seine Gründung, weiß ich jetzt nicht so genau. Jedenfalls stand auf einem großen Plakat. "Danjzigs Heimkehr ins Vaterland". Dieser Satz zeigt mir wieder einmal das geklitterte Geschichtsbewußtsein der Polen und die Taktlosigkeit den alten Danzigern gegenüber. Aber vielleicht bin ja nur ich dieser Meinung, Grüße von Ada
                      Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

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                      • Ulrich 31
                        Forum-Teilnehmer
                        • 04.11.2011
                        • 8549

                        #12
                        AW: 1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

                        Guten Tag Ada,

                        über das, was Du auf jenem großen Plakat gelesen hast (wo bitte?), wird im kürzlich gestarteten Forum-Thema "Vor 72 Jahren" (> https://www.danzig.de/showthread.ph...-Vor-72-Jahren ) ausführlich berichtet.

                        Beste Grüße
                        Ulrich

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                        • love danzig
                          Forum-Teilnehmer
                          • 09.11.2015
                          • 1494

                          #13
                          AW: 1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

                          Hallo Ada,
                          taktlosigkeit den alten Danzigern?Das verstehe ich nicht,welche Danziger meinst du denn? Polen,Juden Russen ein paar Engländer sie alle waren Danziger,oft mit langen Wurzeln in Danzig, oder meinst du die damaligen Deutschen;Die den Satz -Heim ins Reich,erfunden haben.
                          Grüsse Roman

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                          • ada.gleisner
                            Forum-Teilnehmer
                            • 17.02.2008
                            • 882

                            #14
                            AW: 1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

                            Ich möchte Dir darauf nicht antworten Roman, es würde zu lange dauern, außerdem ist "heim ins Reich" ein Pauschalurteil, das nicht für alle gilt. Wir begeben uns da auf ein vermintes Feld, welches ich nicht hier im Forumj betreten will.
                            Grüße von Ada
                            Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

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                            • Rahmenbauer14, + 1.11.2021
                              Forum-Teilnehmer
                              • 01.01.2009
                              • 1434

                              #15
                              AW: 1948: Dies war Danzig - dies ist Gdansk

                              Guten Tag Ulrich,

                              zu #12 hier unter in Deinem folgenden Link:

                              ► "72. Jahrestag der Rückkehr von Danzig ins Vaterland ('an die Matrix')" (Bericht vom 29.03.2017): >https://translate.google.com/transla...-text=&act=url .

                              runterscrollen. Unter den letzten Bildern steht dieses:

                              [FONT=Helvetica Neue]72. Jahrestag von Danzig zurück zur Heimat[/FONT]
                              [FONT=Helvetica Neue]Danzig.[/FONT][FONT=Helvetica Neue]72. Die Feier des Jahrestages der Rückgabe Danzigs an das Vaterland.[/FONT][FONT=Helvetica Neue]Nz.[/FONT][FONT=Helvetica Neue]Die Zeremonie am Denkmal „Das was Polentum Danzig.“

                              Der auch erstaunte Rainer grüßt Dich herzlich.
                              [/FONT]
                              "In einem freien Staat kann jederman denken,
                              was er will, und sagen, was er denkt"
                              (Spinoza)

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