Darf ich fragen ob jemand hier Vorfahren hatte, die auf dem Urnenfriedhof beerdigt waren? Ich meine beide Teile des Urnenfriedhofs - sowohl den unteren (am Krematorium) wie auch den obehalb, neben dem Wasserbehälter.
Urnenfriedhof (am St. Michaelsweg)
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Urnenfriedhof (am St. Michaelsweg)
Hochachtungsvoll
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Urnenfriedhof (am St. Michaelsweg)
Auf dem Urnenfriedhof sind folgende Angehörige von mir bestattet :
Unten auf dem linken Gräberfeld am Krematorium
meine Urgroßeltern Johann Wohlert, verstorben 1926 und
Friederike Wohlert, verstorben 1932
sowie meine Mutter Anna Wuschik, verstorben 1935.
Die beiden Schwestern meiner Mutter, die im Juli 1937 verstorben sind, wurden nach Einäscherung unten im Krematorium bereits oben auf dem Galgenberg beigesetzt.
Ich hatte zu dieser Frage bereits am 18.11.2007 auf Anfrage geantwortet und auch Regine hatte darauf geantwortet.
Übrigens war der Friedhof bis Ende 1944 noch nicht zerstört,es gab von uns regelmässige Besuche dort.
Freundliche Grüsse von Irmgard -
Danke für die Antwort.
Der Friedhof war nie ganz zerstört. Sogar heute sind fast 100 Grabplatten noch da. Sagst "...bis 1944" - soll das bedeuten dass der Friedhof war danach zerstört (vor dem März 1945?)?
Jetzt ist der Friedhof in Pflege von einer Gruppe der Schülern aus Zigankenberg genommen. Ich versuche den Schülern zu helfen. Jetzt bereiten wir eine Liste der Leute, die auf dem Friedhof beerdigt wurden, vor. Jeder Beitrag ist für uns wertvoll.
Ihre Webseite ist leider bisher nur auf Polnisch, doch kann man da viele Bilder von dem Galgenberger Friedhof finden.
Entschuldige, aber die vorherige Anfrage war nicht von mir gestellt
Zuletzt geHochachtungsvoll
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Urnenfriedhof am Galgenberg
Hallo und Guten Tag.
Ich kann meine Aussage über den Friedhof nur bis Dezember 1944 treffen,
da ich ab Januar 1945 aufgrund der Situation in Danzig von meinen Grosseltern nicht mehr die Genehmigung bekam, ( ich war 13 Jahre), dort
hinzufahren.
Wir wohnten Poggenpfuhl( Vorstadt) und es war doch ein recht langer und nicht ungefährlicher Weg zu der Zeit.
Ich weiß also nicht, wann es dort zu Zerstörungen kam, hatte mich bloß auf einen Beitrag zu der anderen Anfrage bezogen, wo gesagt wurde, der Friedhof wurde schon im Krieg zerstört.
Ich war dann erst Ende der siebziger Jahre bei meinem ersten Besuch in
Danzig wieder da und war sehr erschüttert.
Möchte dieses Jahr bei meinem Danzig-Besuch am letzten Aprilsonntag mit meinen beiden
erwachsenen Kindern dort hin. Hoffentlich klappt es.
Übrigens, die andere Anfrage im November kam von der deutschen Minderheit in Danzig, Herrn Olter.
Freundliche Grüsse IrmgardKommentar
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Hallo Irmgard.
Ich habe unsere Liste der auf dem Galgenberg beerdigten Personen durchsucht. Leider habe ich nicht die Namen Wuschlik und Wohlert gefunden.
Diese Liste umfasst aber nur die Personen, deren Namen kann man noch heute auf den dort bleibenden Grabplatten lesen - 126 Namen auf 96 Grabplatten.Hochachtungsvoll
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Urnenfriedhof (am St. Michaelsweg)
Guten Abend.
Meine Urgrosseltern und meine Mutter hatten eine Urnengrabstätte auf der linken Seite des Friedhofs unten.
Wenn man vom Haupteingang Michaelisweg kam ( geht man da jetzt auch noch rein ?) ging man in Richtung Krematorium und Trauerhalle. In der Mitte des Weges war eine Blumenanlage. Ich glaube, es war eine anonyme
Urnenstätte, weiss es aber nicht genau.
Und kurz davor ging man links ab, da kamen dann einzelne mit Hecken umfriedete Grabfelder und in einem von diesen war das Urnengrab von
Johann Wohlert,
Friederike Wohlert, Mädchenname unbekannt und von meiner Mutter
Anna Wuschik, 26 Jahre jung. unverheiratet.
Ich meine, da stand nur ein ganz kleiner Grabstein, und der Name meiner
Mutter war garnicht eingetragen ( Geldfrage !!!!)
Die Schwestern meiner Mutter lagen ganz oben, da musste man den Berg hinaufgehen, jeweils 6 Stufen, dann ein Absatz auch mit zwei, drei Gräbern.
Von oben hatte man einen wunderbaren Ausblick bis hin zur Ostsee.
In diesem Urnengrab lag Frieda Kempf, geb. Wuschik und
Martha Wuschik, unverheiratet.
Statt eines Grabsteins gab es nur ein selbstgefertigtes Holzkreuz.
Als ich Ende der siebziger Jahre dort war, hatte ich auch keine Steine gefunden , auch nicht mehr die genaue Stelle, wo einst die Gräber waren.
Ich bin sehr gespannt, wie es jetzt dort aussieht, wenn ich im April hinfahre und ob ich meinen Kindern zeigen kann, wo ihre Oma bestattet
wurde.
Danke für Ihre Bemühungen.
Freundliche Grüsse und Gute Nacht IrmgardKommentar
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Hallo Irmgard, da wir in Danzig just dabei sind von diesem Friedhof so viel wie möglich zu retten, sind Deine Ausführungen für uns sehr wertvoll. Weder in deutschen noch in polnischen Archiven ist über ihn etwas zu finden. Könntest Du bitte die einzelnen, von Dir genannten Anlagen des Friedhofs den Zahlen auf diesem Foto zuordnen?Hochachtungsvoll
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Plan Urnenfriedhof
Hallo, und Guten Abend.
Entschuldige bitte, daß ich erst so spät dazu komme, Deine Anfrage lt. Grafik zu beantworten. Es gab gesundheitliche Gründe.
Ich werde es also versuchen, und hoffe, daß mein Gedächnis mich nicht
allzu sehr verlassen hat in 64 Jahren.
Der Hauptweg zur Feierhalle(Ziff. 9 ) und zum Krematorium läuft zwischen den Grabfeldern 2;3;4;5.
Zu der Blumenanlage ( wahrscheinl. anonyme Gräber ) ging es erst geradeaus und dann zwischen den Grabfeldern 2 und 4 wieder links ab. Siehe Ziff. 1
( Ich hatte in meinem letzten Beitrag geschrieben, nur geradeaus.)
Im Grabfeld 2 müsste sich die Ruhestätte meiner Mutter und meiner Urgrosseltern befinden.
Bei den Ziffen 6; 7; handelt es sich ebenfalls um Grabfelder. Ich möchte aber
sagen, auch die Ziff. 8 war ein Grabfeld. Davor führte der Weg zum oberen Teil des Friedhofs.Es war auch möglich, von der Feierhalle links zu diesem Weg zu kommen.
Bei dem rechts eingezeichneten Weg müsste es sich um den Fahrweg zum Krematorium handeln.
Von welchem Jahr stammt diese Aufnahme ? Sie ist auch für mich sehr interessant . danke dafür.
Ich habe mich bemüht, eine richtige Zuordnung vorzunehmen.
Immerhin war es vor meinem 14. Lebensjahr.
Komme ich jetzt noch vom Michaelisweg auf den Friedhof bzw. kann ich ihn überhaupt noch besuchen ? Ich wollte am letzten April - Wochenende dort hin. Die Tram-Verbindung hatte mir ja schon der Ohrsche Siegfried
geschrieben.
Ich hoffe, ich konnte Dir etwas behilflich sein und würde mich auch freuen, wenn ich über den Fortgang der Arbeiten dort informiert würde.
Eine gute Woche wünscht
IrmgardKommentar
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Guten Abend, Irmgard,
Ich entschuldige mich für die Verspätung. Ich habe Deinen Beitrag unter den vielen anderen übersehen.
Du hast uns wirklich sehr geholfen. Kann ich Deinen Beitrag in der Wasserspeier Akademie benutzen? Ich möchte ihn mit dem Bild dem Artikel hinzufügen.
Ich habe keine Ahnung wann die Aufnahme gemacht wurde. Ich würde sagen - um 1915? Bin aber nicht sicher.
Lass mich jetzt Dir etwas helfen.
Erstens: Es ist nicht angenehm darüber zu sprechen, aber Du solltest nicht allein den Friedhof besuchen.
Der Friedhof ist jetzt geteilt worden. Ein Teil gehört der Orthodoxen Kirche, ein übrige ist ein Park. Im Anhang findest Du ein Bild, an dem habe ich die Zahlen aus vorherigem Bild übertragen. Das könnte Dir etwas helfen.
Es tut mir sehr leid, Dich nicht in Danzig treffen zu können. Leider bin ich bis Ende April nicht in Danzig. Ich könnte aber die Kinder die sich um den Friedhof kümmern anrufen- sie würden sich bestimmt freuen Dich dort zu treffen um Deine Ausführungen anzuhören. Eines der Kinder spricht fließend deutsch.
Danke nochmals für Deine Mühe.
Schönen Besuch in der Heimat.
PomuchelHochachtungsvoll
virt. Prof. Grün
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AW: Urnenfriedhof am St. Michaelsweg
Guten Morgen,
meine Frage zu den Beiträgen ist, ob sich der Galgenberg auf dem Friedhof am Michaelisberg befindet.
Ich vermute mal, dass mein Opa Arno Stejuhn hier irgendwo begraben liegt.
Allerdings macht mich einiges stutzig. Mir wurde immer erzählt dass die Urne in einer Wand beigesetzt wurde.
Davor gab es die Möglichkeit Blumen zu stellen. In den Beiträgen davor ist nichts was darauf hindeutet.
Wer von Euch weiß ob es diese besagte Wand gibt und wo sie sich befindet?
Einen schönen Sonntag wünscht Euch SigridNirgendswo ist es schöner als zu Hause mit der ganzen Familie vereint zu sein.
Stejuhn, Karschen, Hinzmann, Korthals, Kumke, Rudat, Nachtigall, von Wissotzki (Wishotzki), OberdorfKommentar
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AW: Urnenfriedhof am St. Michaelsweg
Hallo,
ja am Galgenberg. Muss noch einiges komplettieren: Friedhof für KonfessionsloseBeste Grüsse
Rudolf H. Böttcher
Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
Familie Zoll, Bohnsack;
Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.
http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.htmlKommentar
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AW: Urnenfriedhof am St. Michaelsweg
Siehe hierzu auch den an anderer Stelle (> #19 > Zum Stand der Revitalisierung von Orunia (Ohra) > https://www.danzig.de/showthread.ph...oriumsfriedhof ) erwähnten trojmiasto.pl-Bericht vom 07.10.2018 über einen nostalgischen Spaziergang durch den vergessenen Krematoriumsfriedhof in Langfuhr.
Gruß UlrichKommentar
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Urnenfriedhof
Guten Morgen, liebe Forumteilnehmer,
bei meiner Suche nach dem Urnenfriedhof habe ich herausgefunden
dass sich dieser in Danzig, Michaelisweg befunden hat.
Weiter bekam ich heraus, als ich Bilder bei Google dazu genommen
hatte, dass das Forum-Mitglied Pomuchel hierzu Angehörige gesucht
hat welche auf eben diesen beerdigt wurden.
Ich habe hierzu eine PN an Pomuchel geschrieben, da mein Opa
Arno Stejuhn 1928 auf eben diesen beigesetzt wurde.
Leider habe ich keine Antwort erhalten und nachdem ich die Seite von
Pomuchel aufgesucht habe festgestellt das Pomuchel letztmalig 2012
im Forum war.
Weiß jemand von Euch was mit Pomuchel ist?
Einen schönen Tag wünscht Euch SigridNirgendswo ist es schöner als zu Hause mit der ganzen Familie vereint zu sein.
Stejuhn, Karschen, Hinzmann, Korthals, Kumke, Rudat, Nachtigall, von Wissotzki (Wishotzki), OberdorfKommentar
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AW: Urnenfriedhof
Liebe Sigrid,
ich schicke Dir nachfolgend den Link zum Impressum der 'Wasserspeier Akademie', mit der Pomuchel (alias Prof. Grün) eng verbunden war (?): > http://www.danzig.at/index.php?id=0,193,0,0,1,0. - Versuche doch, mit den dort genannten Herren Roman Kowald oder Aleksander Masłowski Kontakt aufzunehmen, um Näheres zu Pomuchel oder zum betr. Urnenfriedhof zu erfahren - Ich wünsche Dir Erfolg.
Beste Grüße
UlrichKommentar
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AW: Urnenfriedhof
Danke, Ulrich,
dass Du mir so schnell geholfen hast.
Jetzt besteht die Möglichkeit dass ich die Grabstätte meines Opas finden kann.
Als mein Vater 1979 in Danzig war, soll sie noch vorhanden gewesen sein.
Bleib gesund!
Einen schönen Tag wünscht Dir SigridNirgendswo ist es schöner als zu Hause mit der ganzen Familie vereint zu sein.
Stejuhn, Karschen, Hinzmann, Korthals, Kumke, Rudat, Nachtigall, von Wissotzki (Wishotzki), OberdorfKommentar
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