In Heubude war die Hölle los

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  • Rudolf
    Forum-Teilnehmer
    • 22.06.2008
    • 335

    #31
    AW: In Heubude war die Hölle los

    Hallo Hansgeorg ,
    ich glaube , die Russen brauchten 1945 keine Leitfeuer mehr setzen , um ihre Ziele zu treffen . Die deutsche Luftabwehr funktionierte zu dieser Zeit schon nicht mehr . Am Heubuder Strand gab es eine größere Flakstellung/Luftabwehr , die jedoch beim Näherrücken der Front überhaupt nicht mehr reagierte . Dadurch konnten sowohl Bombenflugzeuge wie auch Tiefflieger vollkommen unbehelligt und teilweise sehr niedrig fliegen , sodaß man die roten Sterne an den Flugzeugen ganz deutlich sehen konnte .
    Einen schönen Tag in Kanada wünscht Dir der Heubuder Rudi

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    • Peter von Groddeck
      Forum-Teilnehmer
      • 11.02.2008
      • 1517

      #32
      AW: In Heubude war die Hölle los

      Hallo Rudolf,
      die Leitfeuer (Tannenbäume) wurden nicht gesetzt um die Flugabwehr abzuleken, sondern um bei Dunkelheit die Ziele zu markieren.
      Gruß Peter
      Tue recht und scheue niemand.

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      • Hansgeorg Bark
        Forum-Teilnehmer
        • 22.10.2009
        • 61

        #33
        AW: In Heubude war die Hölle los

        Hallo Peter . Du hast mich falsch verstanden, es wurden Feuer ,bei einen Luftangriff angezuended das die Bomben hier abgeladen wurden. Tannenbaeume wurden von Feindlichen Flieger gelegt die wier um Teppich or Carpet Bombardierungen for zu nehmenn Gruss hansgeorg

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        • Danzig211
          Forum-Teilnehmer
          • 11.01.2014
          • 59

          #34
          AW: In Heubude war die Hölle los

          Hallo Rudolf. Ich war vom 1 8 1944 bis 1.4.1945 Luftwaffenhelfer bei der schweren Flakbatteri 237,1 am Heubuder Strand ImEinsatz.Es stimmt also nicht ,kein Einsatz.Wir haben immer mit unseren 8,8 Geschützen gefeuert das die Rohre glühten.Am 27.3 war es der schwerste Angriff,ich habe noch die schöne alte Holzkirche neben dem Friedhof brennen sehen.Ein Tag später haben wir drei Geschütze abgebaut die gegen die T 34 Panzer eingesetzt wurden ,wo 2 Kameraden schwer Verwundet wurden. gruss Kurti

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          • Rudolf
            Forum-Teilnehmer
            • 22.06.2008
            • 335

            #35
            AW: In Heubude war die Hölle los

            Hallo Kurti ,
            sehr interessiert habe ich Deinen Beitrag gelesen . Wenn ich zuvor schrieb , daß von einem Einsatz der Heubuder Flak gegen die Masse der sowjetischen Flugzeuge in den letzten Märztagen nichts zu spüren war , dann war das in meiner Erinnerung so , daß die sowjetischen Flugzeuge völlig ungehindert aktiv werden konnten .
            Den von Dir erwähnten schweren Luftangriff auf Heubude am 27.03.1945 ( er ging bis in die frühen Morgenstunden des Folgetages ) habe ich selbst erlebt . Wir waren zunächst im Luftschutzkeller der Heubuder Sparkasse in der Heidseestraße wie bereits Wochen vorher , als ein deutscher Soldat mitteilte , daß er von einem Flugblatt erfahren hatte , daß die Sowjets einen Angriff auf Heubude und den mit Flüchtlingen und zurück gehenden Wehrmachtseinheiten ebenfalls überfüllten Heubuder Wald noch am gleichen Tage durchführen werden . Wir verließen daraufhin diesen eigentlich sehr stabilen Keller und gingen in Richtung Weichsel bis zum südlichen Ortsrand Heubudes . Dort gab es einen aus Baumstämmen von Soldaten errichteten Bunker auf dem sogenannten " Sandberg " , dicht neben der Dampfer-Anlegestelle , in dem wir bis zum frühen Morgen abwarteten .
            Als wir danach wieder in den Ort zurück gingen , sah man die Auswirkungen dieses Angriffs , roch den starken Brandgeruch . Die Sparkasse , die wir am Nachmittag zuvor verlassen hatten , war rechtsseitig eingestürzt . Viele Häuser aus unserer Nachbarschaft existierten nicht mehr .
            Ich glaube schon , daß die Flak am Heubuder Strand - vielleicht auch an anderen Stellen - auf diesen Luftangriff durchaus reagiert hat . Aber ich habe damals vor Erreichen des Bunkers gesehen , daß die sowjetischen Flugzeuge in Formation seelenruhig und dicht bei dicht in großer Menge anflogen .
            Von den von Dir erwähnten abgebauten Geschützen 8,8 cm habe ich vielleicht noch eins danach gesehen . Als die Russen uns am Morgen des 01.04.1945 ( es war der Ostersonntag ) aus dem Keller des Hauses Dampfbootstraße 3 holten , mußten alle Personen in Richtung Danzig gehen . In der Heubuder Straße , am Abzweig Richtung Rieselfeld , sah ich auf dieser Abzweigung mit dem Rohr in Richtung Danzig ein 8,8 - Geschütz stehend , daneben eine Unmenge von Kartuschen .
            Mir fällt in diesem Zusammenhang noch mehr ein , ich melde mich mal bei Dir direkt .
            Beste Grüße vom Heubuder Rudi

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            • Torsten84
              Forum-Teilnehmer
              • 10.09.2014
              • 4

              #36
              AW: In Heubude war die Hölle los

              Mein Großvater Kurt Jetschowski lebte bis zur Vertreibung auch in Krakau und zwar auf dem Duenenweg 3 .
              Felix Jetschowski, der Onkel von Suum Cuique, ist wenn ich das richtig verstanden habe der Großonkel von
              meinem Großvater. Weitere Verwandte aus Danzig die ich im Moment weiss sind Hintz, Köpke, Fentruhs.
              Vielleicht kann mein Großvater noch was Beitragen oder kennt ihn vielleicht sogar jemand?

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              • Rudolf
                Forum-Teilnehmer
                • 22.06.2008
                • 335

                #37
                AW: In Heubude war die Hölle los

                Hallo Roland ( rolandth ) ,
                Deine PN ( Persönliche Mitteilung ) vom 27.11.2014 habe ich erhalten und am 28.11. mit meiner PN geantwortet . Hast Du die Antwort erhalten ? Habe versucht , Dich noch einmal auf diesem Wege anzuschreiben , aber es ging nicht , warum , weiß ich leider nicht .
                Beste Grüße vom Heubuder Rudi

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