In Heubude war die Hölle los

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  • Amber
    Forum-Teilnehmer
    • 28.07.2010
    • 2

    #16
    AW: In Heubude war die Hölle los

    Hallo Rudolf,

    herzlichen Dank für Deine schnelle Antwort und Deine hilfreichen Informationen. Ich denke mir, mein Anliegen wird ein Puzzle, und bin sehr gespannt, welche weiteren Infos (hoffentlich) hier noch eintreffen.

    Frage: gibt es vor Ort in Stogi oder in Danzig Ansprechpersonen (die günstigerweise auch polnisch sprechen) die sich mit lokaler Geschichte auskennen und einen vielleicht für einen Tag begleiten könnten?

    Lieber Rudolf, auch Dir ein schönes Wochenende!

    Liebe Grüße
    Amber

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    • SieglindeSmith
      Forum-Teilnehmer
      • 05.07.2010
      • 1

      #17
      AW: In Heubude war die Hölle los

      Hello Amber,
      Meine juengste Tante war zu der Zeit vierzehn Jahre alt. Sie hat mir einmal erzaehlt dass sie zu Begrabungen - in oder bei - dem Heubuder Wald eingezogen wurde. Meiner Erinneung nach sagte sie "im" Wald -- Menschen und Pferde. Klingt wie ein Massengrab. Alles furchtbar. Ich moechte sie nicht wieder darueber befragen, aber hoffe dies hilft irgendwie ein wenig.

      Gruesse,
      Sieglinde Smith

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      • karsch

        #18
        AW: In Heubude war die Hölle los

        Soweit ich weiß, gab es vor dem 28. März auch schon, des Öfteren, Bombenangriffe von Fliegern.
        Da war meine Familie, b. z. w. meine Mutter aber noch in Danzig, b. z. w. Heubude. Sie sind ja vor den Kampfhandlungen raus.
        Ob es da Treffer, oder Tote gab, weiß ich nicht.
        Danzig wurde wohl im Laufe der Kampfhandlungen, die näher rückten, mehr zum Ziel der Flieger, oder wie andere Großstädte auch, ohne nähernder Front, bombardiert.
        Viele Grüße,
        Olaf

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        • suum cuique
          Forum-Teilnehmer
          • 24.04.2011
          • 198

          #19
          AW: In Heubude war die Hölle los

          Hallo,
          meine Mutter Rosa Schneider, Grossmutter (Auguste Schneider) und andere Verwandte sind ebenfalls damals aus Heubude gefluechtet. Leider habe ich nur bruchstueckhafte Erinnerungen ihrer Erzaehlungen und einige wenige Notizen, die ich aus Gespraechen mit meiner Tante Alice gefertigt hatte.
          Ein kurzer, alter Lebenslauf meiner Mutter aus dem Jahr 1953 mit einigen Eckdaten liegt mir auch vor. Meine Mutter Rosa Schneider lebte zusammen mit ihrer Mutter Auguste Schneider (geb. Wendt) im Duenenweg 7. Durch Luftangriffe mussten sie oft in einem Bunker verweilen, der aus Holzstaemmen und Balken im Gartenbereich in der Naehe des Hauses angelegt war. Es befanden sich schon Wehrmachtssoldaten in Heubude und es herrschten chaotische Verhaeltnisse.
          Als meine Mutter einmal zwischen zwei Bombardierungen aus dem Bunker in ihr Haus rannte um etwas zu holen ging sie durch eine offene Tuer in das Haus. Zum Erstaunen meiner Mutter lag dann ein fremder WH-Soldat und eine fremde Frau im elterlichen Ehebett...
          Einen Tag bevor die Russen eindrangen gelang ihnen die Flucht (gem. Lebenslauf), das soll, wenn ich mich richtig erinnern kann, der Samstag vor Ostern gewesen sein. Sie verliess mit ihrer Mutter und einem Herrn Radon ueber Hela auf einem Minensucher die Heimat. Am 1.4.45 kamen sie in DK an. Dort waren sie in verschiedenen Lagern untergebracht unter anderem Aalborg-West.
          Ihre Schwester Alice, Maria "Miechen", Olga (verh. Goertz) mit Sohn Ehrhard verliessen gem. Aussage meiner Tante Alice am Tag vor Karfreitag mit dem Dampfer MS Urundi ihre Heimat.
          Ich glaube, dass sie ueber die Luisenflucht und Neufaehr gefluechtet sind.
          Von wo genau die MS Urundi abfuhr weiss ich nicht genau.
          Auch weiss ich nicht, warum meine Mutter und Grossmutter mit dem Minensucher aus Hela fluechtete und nicht mit dem Rest der Familie aud der Urundi.
          Ich weiss nur, dass sie alle spaeter in Daenemark wieder zusammen kamen.
          Meine Mutter war dann in der Bibelschule in Aalborg-West. Ein Poesiealbum von Oktober 1948 schaetze ich heute noch mein eigen. Neben Verwandte haben sich auch ander Menschen in ihrem Poesiealbum verewigt, mit einigen von ihnen pflegte sie noch eine innige Freundschaft.
          Wanda Mitzkewitsch,
          Kaethe Neumann,
          Lisbeth Engel,
          Anneliese Schulzke,
          Liesbeth Nitsch, (lebt noch, ist meine Patentante, lebt in Bad Schwartau)
          Erna Laskowski,
          Erika,Laskowski,
          Herta Boedenstein,
          Anneliese Kraft,
          Helene Hoppe,
          Elli Lemmrich,
          Christa Batzel,
          Christel Dollas,
          Magda Glag,
          Christel Krutz,
          Erna Fischer,
          Ursula Ehlert,
          Irma Weller,
          Liesbeth Manthey (?),
          Lieselotte Reimer,
          Brunhilde Hoeldkxxx?

          Mein Mutter erzaehlte oft von dieser schweren Zeit, von Wanzen, die nachts in die Betten fielen.
          Aber sie waren doch alle gluecklich durch eine Fuegung die Flucht ueberlebt zu haben.

          Leider war ich noch nie in Danzig, wuerde es aber gerne mal endlich nachholen.
          Wie sieht der Duenenweg jetzt aus? Meine Mutter war mit ihrer Schwester und zwei meiner Cousins Erhard und Ewald 1978 oder 1979 mal in Danzig. Das Haus in dem meine Mutter und Grossmutter gelebt hatten war weg, das Haus meiner Tante Frieda und Felix Jetschowski noch erhalten, (Strasse und HausNr. sind mir unbekannt).
          Beste Grüße,
          Andreas
          "There is no place like home" Zitat aus "Wizard of Oz"

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          • suum cuique
            Forum-Teilnehmer
            • 24.04.2011
            • 198

            #20
            AW: In Heubude war die Hölle los

            Hallo Olaf {Posting Nr 2}
            die Baeckerei, bzw Konditorei in der Tannenbergstrasse kenne ich nicht, weiss aber, dass ein Cousin von mir dort oefters Kuchenstuecke gekauft hat. Ich sprach ihn daraufhin an, weil ich die Tochter der Baeckerei/Konditorei mal kennen gelernt hatte, sie lebt in den USA. Wenn ich mich erinnere, ist sie Anfang der 40er-Jahre geboren. Kann mich beim besten Willen nicht mehr an den Namen erinnern.
            Beste Grüße,
            Andreas
            "There is no place like home" Zitat aus "Wizard of Oz"

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            • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
              Forum-Teilnehmer
              • 10.02.2008
              • 5206

              #21
              AW: In Heubude war die Hölle los

              Hallo Andreas
              stimmt ... Dünenweg7 ... hier die Bewohner aus 1942.

              Viele Grüße
              Hans-Jörg
              Angeh

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              • suum cuique
                Forum-Teilnehmer
                • 24.04.2011
                • 198

                #22
                AW: In Heubude war die Hölle los

                Hallo Hans-Joerg,

                herzlichen Dank!

                Haben alle Personen im Duenenweg 7 gewohnt?
                Beste Grüße,
                Andreas
                "There is no place like home" Zitat aus "Wizard of Oz"

                Kommentar

                • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.02.2008
                  • 5206

                  #23
                  AW: In Heubude war die Hölle los

                  Hallo Andreas
                  so ist es !!!
                  Viele Grüße
                  Hans-Jörg

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                  • Rudolf
                    Forum-Teilnehmer
                    • 22.06.2008
                    • 335

                    #24
                    AW: In Heubude war die Hölle los

                    Hallo , suum cuique ,
                    ein kleiner Hinweis von mir . bei der von Dir genannten Bäckerei/Konditorei in der Tannenbergstraße handelt es sich m. W. um die "Brot- und Feinbäckerei" des Konditormeisters Walter Bromberg in der Tannenbergstraße 26 . Die Eigentümerin war nach dem Einwohnerverzeichnis von vor dem Kriege eine Frau Elfriede Bromberg .
                    Wir wohnten damals in der Heubuder Dammstraße und haben unsere Backerzeugnisse seinerzeit bei der Bäckerei und Konditorei Renk in der Dammstraße gekauft .
                    Beste Grüße an Dich nach Moskau , wo ich mich einmal beruflich auch ca. 2 Jahre aufgehalten habe . Rudi

                    Kommentar

                    • suum cuique
                      Forum-Teilnehmer
                      • 24.04.2011
                      • 198

                      #25
                      AW: In Heubude war die Hölle los

                      Zitat von Rudolf
                      Hallo , suum cuique ,
                      ein kleiner Hinweis von mir . bei der von Dir genannten Bäckerei/Konditorei in der Tannenbergstraße handelt es sich m. W. um die "Brot- und Feinbäckerei" des Konditormeisters Walter Bromberg in der Tannenbergstraße 26 . Die Eigentümerin war nach dem Einwohnerverzeichnis von vor dem Kriege eine Frau Elfriede Bromberg .
                      Wir wohnten damals in der Heubuder Dammstraße und haben unsere Backerzeugnisse seinerzeit bei der Bäckerei und Konditorei Renk in der Dammstraße gekauft .
                      Beste Grüße an Dich nach Moskau , wo ich mich einmal beruflich auch ca. 2 Jahre aufgehalten habe . Rudi
                      Hallo Rudi,


                      stimmt, Bromberg!
                      Der Name "Bromberg" fiel mir damals besonders wg. der Namensgleichheit mit dem Ort "Bromberg" auf, der sich wg. den geschichtlichen Vorgaengen in der Erinnerung eingeprägt hatte.
                      Beste Grüße,
                      Andreas
                      "There is no place like home" Zitat aus "Wizard of Oz"

                      Kommentar

                      • Rudolf
                        Forum-Teilnehmer
                        • 22.06.2008
                        • 335

                        #26
                        AW: In Heubude war die Hölle los

                        Am 27.03. vor 67 Jahren -ich war damals etwas über 11 Jahre alt - setzte am Nachmittag ein von den Russen mit Flugblättern angekündigter großer und massiv durchgeführter Fliegerangriff auf Heubude statt . Der Ort war mit Flüchtlingen und zurückgehenden deutschen Truppen überfüllt , auch im nördlich gelegenen Waldstreifen war die gleiche Situation zu verzeichnen .
                        Wir , meine Eltern , meine Schwester Hildegard und ich , befanden uns im Keller des Sparkassengebäudes in der Heidseestraße , wo wir uns ziemlich sicher glaubten . Ein älterer deutscher Soldat , der sich kurzzeitig im Keller aufhielt , erzählte von diesem Flugblatt und empfahl dringend , den Ort zu verlassen . Aber wohin sollten wir gehen ? In östlicher Richtung - Krakau und Westlich-Neufähr - standen dicht an dicht Menschen und Fahrzeuge aller Art , da der Übergang mit der Fähre über die Weichsel die Massen nicht so schnell übersetzen konnten und zudem dies durch sowjetische Tiefflieger auch stark behindert wurde .

                        Meine Eltern beschlossen , daß wir den Keller verlassen und uns an den Rand des Ortes begeben . Wir hörten , daß aud dem sogenannten Sandberg , gelegen unmittelbar an der Toten Weichsel und neben der Dampferanlegestelle , ein Bunker errichtet worden war , wo wir auf jeden Fall sicherer wären , als in der Mitte des Ortes . Nachdem wir mit unserem Handgepäck die Dammstraße überquert hatten und kurz vor dem Ziel waren , war ein immer lauter werdendes Brummen von Flugzeugmotoren zu hören . Man konnte deutlich sehen , wie die dicht an dicht und in größerer Höhe fliegenden Flugzeuge Gegenstände abwarfen - es waren Bomben . Mehrere Soldaten standen rauchend vor diesem Bunker - er war aus Baumstämmen errichtet , machte einen stabilen Eindruck und war getarnt - beruhigten uns , daß diese Bomben weit entfernt einschlagen und wir uns erst einmal einen Platz suchen sollen .

                        Nachdem wir bereits eine Weile im Bunker zugebracht hatten , war zu spüren , daß die Bombeneinschläge immer näher kamen . Alle Anwesenden bekamen zusehend Angst und ich erinnere mich , daß eine Bombe mit unglaublichen Krachen ganz in der Nähe einschlug ( ich habe den Trichter nach den Kampfhandlungen gesehen , er war ca. 10 m vom Bunker entfernt ) . Durch die Druckwelle verformte sich ein Teil des Bunkers und durch die Ritzen rieselte Sand und Staub in das Innere . Die bis dahin herrschende Stille im Bunker war schlagartig vorbei - das Geschrei der Menschen war unglaublich . Vollkommen ruhig dagegen reagierten die Soldaten , die im Bunker dicht am Eingang standen . Als sich die Lage etwas beruhigt hatte , zündeten sie sich erst einmal Zigaretten an . Dabei wurden sie von den Zivilisten ermahnt , nur kein Feuer anzumachen , damit die Flieger dies nicht bemerken . Das war natürlich bedeutungslos , denn die getroffenen Häuser brannten und Heubude war damit taghell erleuchtet .
                        An zwei Begebenheiten in dieser Nacht erinnere ich mich auch heute noch sehr deutlich . Soldaten brachten eine wirr redende Frau in den Bunker , deren Kleidung völlig durchnäßt war . Es handelte sich um eine Krankenschwester , die im Notlazarett - welches sich zu dieser Zeit in der Heubuder Volksschule befand - war , in wilder Panik in Richtung Weichsel gelaufen und dort in den Fluß gefallen war . Sie stammelte unentwegt von in der Schule verbrannten verwundeten Soldaten und war noch Stunden danach nicht zur Ruhe zu bringen . Das andere Ereignis betraf Pferde , die von den Soldaten in der Nähe des Bunkers festgemacht wurden . Einige verwundete Pferde schrien so entsetzlich und durchdringend - es hörte sich wie das Geschrei von Menschen in höchster Not an - daß einer der Soldaten sich von einem Kameraden eine Pistole geben ließ und in einer kurzen Pause des stundenlangen Bombardements dies Pferde erschoß .
                        Wie lange wir in diesem Bunker waren , weiß ich nicht . Als Ruhe einkehrte , dies muß sehr früh am Morgen des 28. März gewesen sein , verließen wir wie auch die meisten Anwesenden den Bunker . Es brannte an vielen Stellen und der Geruch der Brände war beißend . Wir irrten kreuz und quer durch die Umgebung - Dammstraße , Dampfbootstraße , Kleine Seebadstraße und wußten nicht mehr weiter . In der Kleinen Seebadstraße standen wir vor dem noch brennenden Kaiser´s-Kaffeegeschäft und an uns vorbei zogen in Richtung Krakau/Westlich-Neufähr einzeln und in kleinen Gruppen Flüchtlinge - eine makaber anmutende Prozession . An dieser Stelle entschied sich meine damals 15-jährige Schwester , Heubude zu verlassen und wir verabschiedeten uns unter Tränen . Sie gelangte über Schiewenhorst und Hela von dort mit einem Schiff nach Swinemünde .
                        Meine Eltern - die eine Flucht als sinnlos ansahen - und ich suchten uns dann in einem der noch halbwegs Häuser eine Bleibe , die wir im Keller des Hauses Dampfbootstraße 3 fanden . Dort verbrachten wir die Zeit bis zum Eintreffen der Sowjetsoldaten , die in diesem Haus Heubudes am Ostersonntag , den 01.April 1945 in den frühen Morgenstunden erfolgte .
                        Immer wieder , wenn ich an diese Zeit und meine persönlichen Erlebnisse denken , bin ich sehr dankbar dafür , daß wir in Frieden leben können und daß sich solche Ereignisse nie mehr wiederholen dürfen .
                        Allen Forumteilnehmern einen schönen Abend vom Heubuder Rudi

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                        • Uwe
                          Forum-Teilnehmer
                          • 10.08.2008
                          • 1962

                          #27
                          AW: In Heubude war die Hölle los

                          Hallo Rudi,

                          Deine Beschreibung Deiner Erlebnisse vor fast 70 Jahren ist sehr authentisch und beeindruckend. Mir fällt immer auf, wenn man von der sogenannten "Erlebnisgeneration" über die eigenen Erlebnisse liest, dass sich Details immer tief eingeprägt haben, bei Dir z.B. das schreien der verletzten Pferde. Ich denke diese Dinge haben sehr tiefe Spuren bei den Betroffenen hinterlassen, umso mehr entsetzt mich wenn einzelne das abtun mit dem Satz " Es war eben Krieg". Ich glaube diese Menschen können sich garnicht vorstellen, welche Alpträume manchmal noch heute diese Menschen haben und was in den Betroffenen an "emotionalen" Verletzungen entstanden ist.

                          Herzliche Grüße

                          Uwe
                          Geschichte kann man nicht ändern ... aber man kann aus ihr lernen!

                          Suche Informationen zu den Familiennamen Block, Gehrt, Kirschke, Kirsch, Haak, Happke, Hoffmann, Makowski, Namowicz, Patzer, Rehberg, Tolk(e) und Vierling aus Danzig

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                          • Hansgeorg Bark
                            Forum-Teilnehmer
                            • 22.10.2009
                            • 61

                            #28
                            AW: In Heubude war die Hölle los

                            Hallo und guten Tag Rudolf. in Heubude war die Hoelle los.von Lauental, konnten wir immer die leit Feuer sehen, bevor eine Bombe gefallen is, ein leit Feuer wird gesetzt ,um Feindliche Flieger ab zulenken vom Hafen oder der Industrie gelaende, bei Heubude wurden immer diese Feuer gesezt wir nannten Sie Bliztableiter, ich war19/45 14 jahre alt Gruss Hansgeorg

                            Kommentar

                            • Ulrich
                              Forum-Teilnehmer
                              • 30.01.2009
                              • 280

                              #29
                              AW: In Heubude war die Hölle los

                              Hallo Rudolf,

                              wie erging es euch denn mit und nach dem Eintreffen der Sowjetsoldaten?

                              Einen schönen Gruß
                              Ulrich

                              Kommentar

                              • Rudolf
                                Forum-Teilnehmer
                                • 22.06.2008
                                • 335

                                #30
                                AW: In Heubude war die Hölle los

                                Hallo Ulrich ,
                                ich habe über die Zeit vor und nach der Besetzung Danzig´s schon einige male im Forum Beiträge geschrieben . Besonders unter " Wie war das , als die Russen in Danzig einmarschierten " . Vielleicht wirfst Du mal einen Blick auf meinen Beitrag Nr. 8 zu diesem Thema , darin ist einiges erwähnt , was mich auch heute noch bewegt , wenn ich an diese Zeit denke .
                                Einiges mehr von mir zu dieser Thematik findest Du auch zu anderen Themen , z.B. " Untergang der Gustloff " , " Keiner der Nachgeborenen hat unser Danzig gesehen " , " Erinnerungen " .
                                Ich weiß natürlich , daß derartige Erinnerungen von vielen jüngeren Forumteilnehmern nicht gern gesehen bzw. gelesen werden und diese Art von Beiträgen mitunter auch geringschätzig kommentiert wurden . Aber diese Dinge waren nun einmal für alle älteren Danziger , die so etwas erlebt haben , leider traurige Realität .
                                Viele Jahre habe ich alles verdrängt , aber irgendwann hatte ich doch das Bedürfnis , mich zu diesen Themen zu äußern .
                                Ich wünsche Dir und allen einen schönen Tag . Beste Grüße Rudi

                                Kommentar

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