Joseph von Eichendorff:Mondnacht

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  • Rudi Bellon, + 24.08.2010
    Forum-Teilnehmer
    • 11.02.2008
    • 265

    #1

    Joseph von Eichendorff:Mondnacht

    Es war,als hätt´der Himmel
    die Erde still geküßt,
    daß sie im Blütenschimmer
    von ihm nun träumen müßt´.

    Die Luft ging durch die Felder,
    die Ähren wogten sacht,
    es rauschten leis die Wälder,
    so sternklar war die Nacht.

    Und meine Seele spannte
    weit ihre Flügel aus,
    flog durch die stillen Lande,
    als flöge sie nach Haus.

    __________________
    Schönen Sonntag wünscht Rudi
  • Walter

    #2
    Danke für das wunderschöne Gedicht.

    Schönen Gruß, Walter

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