Poguttke: Der Schien

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  • Wolfgang
    Forumbetreiber
    • 10.02.2008
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    #1

    Poguttke: Der Schien

    Der "Schien"

    Hymne auf die alte Danziger "blaue" Polizei anlässlich ihres hundertjährigen Bestehens im Frühjahr 1914

    Wänn wo en Ferd is umjefallen,
    Wänn einer wo mits Messer sticht,
    Wänn einer lässt ne Knallärbs knallen,
    Wänn einer wo mal Schacht (Prügel) jekricht,
    Wänn einer nich de Strass jefecht hat,
    Wänn wo en Jung nach Schul nich will,
    Wänn einer, wo sich aufjereecht hat,
    Beis offne Fänster macht Jebrill,
    So kemmt jeweehnlich fix herbei:
    De Pollezei!

    Wänn wo zwei Flunderfraun sich schimpfen,
    Wänn einer auf ne Brick jeht links,
    Wänn einer lässt das Kind nich impfen,
    Wänn einer nächtlich "dreht en Dings",
    Wänn - doch ich will mich kirzer fassen,
    Wänn auch noch viel zu sagen weer,
    Denn wieviel is noch ausjelassen!
    Ich weiss ja doch noch viel, viel mehr!
    Doch Schluss! Laut teent mein Glickwunschschrei:
    Prost, Pollezei!
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"
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