Erhart Joniszus: Nacht auf dem Land

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  • jonny810
    Forum-Teilnehmer
    • 10.02.2008
    • 2423

    #1

    Erhart Joniszus: Nacht auf dem Land

    Wenn Sonne sich und Mond begegnen-

    sie lächelt wehmütig ihm zu,

    danach ein wenig, zart errötet,

    es naht die Nacht - man geht zur Ruh'.


    Still wird es - dunkel und doch hell,-

    der Mond verschenkt sein Licht,

    es ist gedämpft,-nicht wirklich grell,

    dies' Licht, es blendet nicht.


    Ganz langsam zieht er seine Bahn -

    die Sterne treten leuchtend vor,

    der Lärm verstummt - man hört 'nen Hahn,

    es schließt sich leis' das Himmelstor.


    Nach ein paar Stunden löst sie sich -

    die Lähmung einer Nacht !

    Im Osten, fein - erhellt es sich,

    ein neuer Tag erwacht.

    E. Joniszus

    Erhart wünscht allen einen guten Abend
    Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
    "Nec Temere - Nec Timide"
    Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ
  • Walter

    #2
    Nacht auf dem Land

    Das hast Du schön gesagt, Erhart.
    Immer wieder kommen die Erinnerungen. Wie oft haben wir Kinder das Rätsel der funkelnden Sterne geschaut. Es ist der selbe Himmel wie einst zu Hause. Der selbe Mond, der uns mit dem geliehenen Licht der Sonne sagen will: "Seht her, sie ist noch da, sie ruht nur aus. Sie wird uns auch morgen wieder unseren Weg erleuchten."

    Schöne Grüße von Walter

    Kommentar

    • Belcanto
      Forum-Teilnehmer
      • 24.09.2008
      • 2508

      #3
      Hallo Walter
      Das hast du wirklich schön gesagt und das Joniszus ein guter Lyriker ist hat er schon mehrfach unter Beweis gestellt.Wäre gewiss etwas für den nächsten Heimatkalender.
      Viele Grüße
      Belcanto

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