Erlebnisse meiner Großmutter Gertrud Naujocks, geb. Trosin

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  • Wolfgang
    Forumbetreiber
    • 10.02.2008
    • 11623

    #16
    AW: Erlebnisse meiner Großmutter Gertrud Naujocks, geb. Trosin

    Schönen guten Nachmittag,
    hallo Heinz,

    danke für Deine Übersetzung. Im April 45 befand sich meine Oma laut eines von ihr geschriebenen Briefes vom 11.12.46 (Beitrag #1) noch in Danzig.

    Soweit ich weiß (bitte korrigiert mich falls ich falsch liegen sollte) mussten sich alle nach der Besetzung in Danzig aufhaltenden Deutschen registrieren lassen. Ist dieser Vermerk also eine Bestätigung, dass meine Oma registriert war und sich legal in Danzig aufhielt?

    Viele Grüße aus dem Werder
    Wolfgang
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

    Kommentar

    • Rudolf
      Forum-Teilnehmer
      • 22.06.2008
      • 335

      #17
      AW: Erlebnisse meiner Großmutter Gertrud Naujocks, geb. Trosin

      Hallo Wolfgang ,
      stazki hat Dir bereits die Übersetzung mitgeteilt , von mir nur noch eine kleine Ergänzung . Hinter dem Datum 11.04.1945 lese ich den Namen/die Unterschrift des Registrierenden : Petraschkin .
      Auch wir - meine Mutter und ich - mußten uns kurz nach der Besetzung Danzigs wie alle Deutschen bei einer der sowjetischen Kommandanturen registrieren lassen . Nachdem wir Heubude unmittelbar nach der Besetzung am 01.04.1945 in Richtung Danzig verlassen mußten , wurden wir damals in Danzig ( wir lagerten 3 Tage auf dem Karrenwall ) von den Sowjetsoldaten aufgefordert , den Platz zu verlassen und eine Registrierung in einer Kommandantur ( auf dem Holzmarkt ) vornehmen zu lassen . Dort erhielten wir einen " Propusk " , einen Passierschein , und nur mit Vorzeigen eines solchen konnten wir über die notdürftig instand gesetzte Breitenbachbrücke ( Übergang über die Tote Weichsel ) in Richtung Heubude überqueren .
      Damals wurden - immerhin fanden nur wenige Kilometer östlich von Heubude noch Kämpfe statt - bei Kontrollen Deutsche ohne Passierschein häufig festgehalten .
      Beste Grüße Rudi

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