Danziger tranken in Wirtschaftswunderzeiten nur Nachtigal-Kaffee.
Beste Grüsse
Rudolf H. Böttcher
Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
Familie Zoll, Bohnsack;
Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.
Die Firma "Paul Nachtigal Kaffeerösterei-Grossbetrieb" wurde 1897 in Danzig, Brodbänkengasse 47 gegründet, nach dem 2. Weltkrieg wurde der Betrieb in Delmenhorst-Hoykenkamp bis in die 1980er Jahre weitergeführt.
Todesanzeige: Paul Nachtigal (1872-1950) per Forums-Suche
Weiss jemand in welchem Jahr definitiv dicht gemacht wurde?
Beste Grüsse
Rudolf H. Böttcher
Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
Familie Zoll, Bohnsack;
Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.
AW: Verstorbenenlisten aus "Unser Danzig" 1950
Hallo Wolfgang, hallo Rudolf!
Ein herzliches Dankeschön für die Anzeige, da werden sich die Nachkommen aber riesig freuen, dass so noch etwas mehr Licht in die Nachkriegszeit ihrer Vorfahren kommt!
AW: Verstorbenenlisten aus "Unser Danzig" 1950
... da habe ich doch glatt die Ergänzung zum Kaffee vergesssen:
Die Firma wurde 1897 in Danzig, Brodbänkengasse 47, gegründet.
Flucht der Familie aus Danzig im 2. Weltkrieg nach Eutin in Schleswig-Holstein.
Dortige Ankunft am 03.05.1945, Umsiedlung nach Niedersachsen im Jahr 1949.
Danach wurde der Betrieb in Hoykenkamp (gehört jetzt zu Ganderkesee) fortgeführt.
Nach reger Geschäftstätigkeit in den 1950er und 60er Jahren wurde die Kaffeerösterei in den 1980er Jahren eingestellt.
Hier der Link zum Nachtigal-Kaffee-Logo (siehe Seite in #1) als Kunstschmiedearbeit, gefertigt 2007 aus Stahl von dem 1930 in Danzig geborenen Kunstschmied Georg Kolke für das Museum HAUS HANSESTADT DANZIG in Lübeck:
Ein Bild vom Haus in der Brodbänkengasse Nr. 47 ist im Buch "Einst in Danzig" von Donald Tusk auf Seite 130 zu sehen. Es sind gut die Schriftzüge "Kaffee=Rösterei" und "Paul Nach..." zu erkennen.
Beste Grüße
Rüdiger
Es gibt nichts Gutes / außer: man tut es. (Erich Kästner)
ist es das untige Bild? Falls nein: würdest du mir einen Scan des Bildes zur Verfügung stellen? Die Nachfahren würden sich riesig darüber freuen ... .
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Das Bild stammt aus dem Danziger Adressbuch des Jahres 1904.
Hier noch eine Logo-Anzeige der Rösterei aus einem der Danziger Adressbücher.
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Im Adressbuch des Jahres 1907 findet sich der Anzeigentext:
Paul Nachtigal
Kaffee-Gross-Rösterei
Teilhaber der Kaffee-Plantage
"Hacienda Waldsassen" in Peru
Mitglied der Deutschen
Plantagen-Gesellschaft m.b.H.
Kontor: Breitgasse 123
Verkaufslokale:
Hauptgeschäft: Breitgasse 123
1. Filiale: Brotbänkengasse 47
Da ich das Auf und Ab der Firma aus den Adressbüchern schon mal für die Nachkommen zusammen gestellt hatte, füge ich den Eintrag des Jahres 1918 hier noch bei, der die 'größte Erpansion' des Unternehmens zeigt.
Hallo Peter,
ich habe gerade im Ab Königsberg 1906 nachgeschaut, da gibt es ca 15 Röstereien, kein Name Nachtigal,es könnte sich aber unter dem Namen Kaffee-Imp. Kompanie u. Rösterei dahinter verbergen???
Liebe Grüße
Jutta
die Filiale in Königsberg könnte es auch in der Freistaat-Zeit gegeben haben, ein zweites Standbein im Dt. Reich war damals vielen Firmen sehr wichtig.
Beste Grüsse
Rudolf H. Böttcher
Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
Familie Zoll, Bohnsack;
Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.
das Bild im Buch ist ein anderes, dort ist das Haus in der Brodbänkengasse die Nr. 47 abgebildet.
Das Bild von Dir ist in der Breitgasse die Nr. 123 (da wohnte übrigens ein Großonkel von mir).
Ein weiteres Bild von der Nr. 123 ist im Institut der Danziger Straßenkunde zu finden:
besten Dank für den Tip bzw. den Link, er war sehr hilfreich.
Auf den Bildern von 2011 sieht das Gebäude ja noch ganz gut aus.
Heute dagegen ...
Seht selbst:
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