F. Schichau, Schiffswerft Danzig

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  • Uwe
    Forum-Teilnehmer
    • 10.08.2008
    • 1962

    #31
    AW: F. Schichau, Schiffswerft Danzig

    Wenn es mir nicht falsch überliefert wurde, ist mein Urgroßvater, Friedrich Wilhelm Adalbert Happke (ca. 1942 gestorben) ebenfalls bei der Schichau Werft als Heizer tätig gewesen.

    Rudolf hat recht, die U-Boote wurden über das ganze Land verteilt gebaut, so u.a. auch bei der Hanomag in Hannover-Linden. Dort gibt es noch heute eine riesige U-Boot-Halle welche heute unter Denkmalschutz steht.

    Herzliche Grüße

    Uwe
    Geschichte kann man nicht ändern ... aber man kann aus ihr lernen!

    Suche Informationen zu den Familiennamen Block, Gehrt, Kirschke, Kirsch, Haak, Happke, Hoffmann, Makowski, Namowicz, Patzer, Rehberg, Tolk(e) und Vierling aus Danzig

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    • Bartels
      Forum-Teilnehmer
      • 25.07.2012
      • 3448

      #32
      AW: F. Schichau, Schiffswerft Danzig

      Guten Abend,

      hier Zahlen zum U-Bootbau in Danzig:

      Schichau-Werft Danzig: 64 Boote Typ VIIc & 30 Typ XXI

      & 8 weitere im Bau (letzter Stapellauf im Febr. 1945)
      & 12 weitere im Wartestand (Sektionen in Danzig)

      & weit über 100 als Bauauftrag

      Danziger Werft: 42 Boote Typ VIIc

      & 8 weitere im Bau (letzter Stapellauf im Dez. 1943 (?))


      NB1: Bin mal gespannt über Infos aus Hans-Jörgs unerschöpflichen Archiven.
      (u.U. könnte man sämtl. Familienväter aus den Schichau- Wohnsiedlungen ausfindig machen ...)


      NB2: Ich denke darüber nach Mitarbeiternamen zu bloggen, da die Google-Maschine Blogs "liebt", könnte man auf externes "Schichau-Wissen" stossen ...
      Beste Grüsse
      Rudolf H. Böttcher

      Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
      Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
      Familie Zoll, Bohnsack;
      Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
      Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

      http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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      • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
        Forum-Teilnehmer
        • 10.02.2008
        • 5206

        #33
        AW: F. Schichau, Schiffswerft Danzig

        Hallo Rudolf und alle " Schichauer" ....

        Habe schon viel in meinen Unterlagen gelesen ... aber wo ?
        Brauche mal "viel" Zeit -- dann setzte ich mich mal ran und versuche etwas "Zusammenzustellen " ...!
        Mal schauen.

        Viele Grüße
        Hans-Jörg

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        • Jeeno
          Forum-Teilnehmer
          • 02.12.2008
          • 76

          #34
          AW: F. Schichau, Schiffswerft Danzig

          Hallo zusammen,

          zur Vervollständigung auch von mir noch die Daten. Mein Großvater Kurt Lowitsch war als Schlosser von ca. 1932 bis zur Vertreibung 1945 bei Schichau. Lt. Verwandschaft waren wohl auch einige seiner Onkel ebenfalls als Schlosser dort. Zum Teil wohl auch schon in Elbing.

          Viele Grüße und noch eine schönen 4. Advent und Allen eine schönes und besinnliches Weihnachtsfest.

          Jens

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          • piwi60
            Forum-Teilnehmer
            • 12.10.2009
            • 10

            #35
            AW: F. Schichau, Schiffswerft Danzig

            Hallo liebes Forum,

            mein Großvater Artur GOLZ (*1912 in Ohra, +1987 in Minden) war ebenfalls auf der Schichau-Werft als Schweißer in Danzig.
            Laut Erzählungen meiner Mutter war er von etwa (?) 1933/34 bis etwa Oktober 1943 aus Schweißer eingesetzt. Zuletzt wollte er aber gerne im "Innendienst" arbeiten und wurde als Sanitäter beschäftigt. Unmittelbar nach seinem Arbeitsplatzwechsel wurde er zum Krieg eingezogen.
            Wohnorte in der Zeit:
            1932 - 1937 Danzig-Stadtgebiet, Grauer Weg 2
            1937 - 1939 Danzig-Stadtgebiet, St.-Albrecht 15
            ab 1.9.1939 Danzig-Langfuhr, Neuschottland 22b (bis zur Ausweisung)

            Liebe Grüße

            Peter

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            • Heibuder
              Forum-Teilnehmer
              • 10.02.2008
              • 751

              #36
              AW: F. Schichau, Schiffswerft Danzig

              Ergänzend zu meinem Beitrag unter #27 hier die Tagebuchnotizen meines Opas:

              "24. Juli 1945 / Wir erhalten mit mehreren Mann Arbeit auf der Schiffswerft Plehnendorf,
              wo ich mehrere Jahre vordem als Platzmeister tätig war. Bekamen auch Arbeit in unserem Beruf als Schiffszimmermann.
              Lohn: 35 Zloty pro Tag, 1 Brot kostete 40 Zloty.
              Die polnischen Leiter dieser Werft hatten aus den zurückgelassenen Akten rausgefunden, dass ich hier als Platzmeister beschäftigt gewesen war.
              Ich mußte dieselbe Arbeit wieder aufnehmen und bekam auch so viele polnische Arbeiter, wie ich brauchte.
              Auch Dolmetscher waren dabei. Sämtliche Maschinen waren kaputt, auch elektrischen Strom gabs nicht,
              so dass alles mit Handbetrieb gemacht werden mußte."


              Ich glaube, die Werft in Plehnendorf gehörte damals zu Schichau.
              Es grüßt der Heibuder!

              "Erinnerungen sind Wärmflaschen fürs Herz." (R.Fernau)

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              • Uwe
                Forum-Teilnehmer
                • 10.08.2008
                • 1962

                #37
                AW: F. Schichau, Schiffswerft Danzig

                Hallo Wolfgang,

                ein sehr interessanter Eintrag aus dem Tagebuch Deines Opas!

                Herzliche Grüße

                Uwe
                Geschichte kann man nicht ändern ... aber man kann aus ihr lernen!

                Suche Informationen zu den Familiennamen Block, Gehrt, Kirschke, Kirsch, Haak, Happke, Hoffmann, Makowski, Namowicz, Patzer, Rehberg, Tolk(e) und Vierling aus Danzig

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                • Familie Lowitsch
                  Forum-Teilnehmer
                  • 11.02.2008
                  • 283

                  #38
                  AW: F. Schichau, Schiffswerft Danzig

                  ...und dann reih ich mich mal ein mit Schichauern in der Familie und grüße alle hier (ja ich lebe noch :-)`, die noch nix und natürlich die, die lange nix von mir gelesen haben.
                  Mein Großvater Adalbert Lowitsch und auch Urgroßvater Albert Lowitsch haben bei Schichau gearbeitet.
                  ich versuch mal, ein bereits hier im Forum gezeigtes Foto einzubinden. Es zeigt meinen Großvater, auch U-Boot-Bauer mit ?? auf der Werft.
                  es grüßt Mandy aus dem Brandenburger Forrest
                  "Wer sagt: Hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht."Erich Fried

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                  • Ulrich 31
                    Forum-Teilnehmer
                    • 04.11.2011
                    • 8571

                    #39
                    Hier der Hinweis auf ein Buch, das zu diesem Thema passt; es ist die Geschichte der Familie Schichau:

                    Helga Tödt, Die Krupps des Ostens - Schichau und seine Erben - Eine Industriedynastie an der Ostsee, Berlin: Pro BUSINESS, 1. Auflage 2012, 293 S., 19,00 €, ISBN 078-3-86386-345-6, www.book-on-demand.de.

                    Sorry zu #39: ISBN lautet richtig > 978-. . .

                    Und hier noch eine Kurzbeschreibung des Inhalts zu dem unter #1 genannten Buch:

                    "Der Maschinenbauer Ferdinand Schichau schrieb deutsche Wirtschaftsgeschichte. Aus seiner 1837 gegründeten kleinen Maschinenfabrik in Elbing/Westpreußen entstand ein im Maschinen-, Lokomotiv- und Schiffbau weltweit exportierendes Unternehmen. Schichaus Schwiegersohn Carl H. Ziese führte die Erfolgsgeschichte der Schichau-Werke fort, die seiner Familie im Kaiserreich zu Aufstieg und Reichtum verhalf. Selbst die Kronprinzessin ging im Hause ein und aus. In der Weimarer Republik vollzog sich der Niedergang des Familienunternehmens. Nach staatlicher Sanierung war die F. Schichau GmbH im Zweiten Weltkrieg wieder Rüstungsbetrieb. Aus der Danziger Schichau-Werft entstand die Leninwerft, wo im Sommer 1980 die Gewerkschaft Solidarność gegründet wurde. Nachfolgebetriebe bestehen heute. Der Leser wird auf eine Zeitreise mitgenommen von der Gründerzeit bis ins heutige Polen. Das Buch wird bereichert durch viele teilweise erstmalig veröffentlichte Quellen."
                    (Zitat aus book-on-demand.de)

                    Nochmals sorry zu #41: ". . . zu dem unter #39 genannten Buch"

                    Kommentar

                    • ada.gleisner
                      Forum-Teilnehmer
                      • 17.02.2008
                      • 882

                      #40
                      AW: F. Schichau, Schiffswerft Danzig

                      Hallo, liebe Schichau-Interessierte,
                      anfangs wurde mal die Frage gestellt, wo die Archive der F. Schichau nach dem Krieg gelandet sein könnten. Ich fand jetzt neben vielen anderen Ausweisen meines Vater auch ein Schreiben der Firma Schichau mitsamt einem gewünschten Zeugnis. Der Absender war : F. Schichau A.G. Elbing
                      Abwicklungsstelle Hamburg, Wesermünde, H.H. Meierstraße, Unterzeichnender war ein Herr Noé. Soweit ich mich erinnere gab es dann später auch einen Neuanfang, Gruß von Ada
                      PS: Interessant sind auch die Ausweise, die man in Danzig benötigte, um zu seinem Arbeitsplatz zu kommen. Z.B. einen Passagierschein, ausgestellt vom Polizei Präsidium Danzig vom 07. Aug. 1940, daß er wiederholt die Grenze zu den "Ost gebieten passieren darf an den amtlich zugelassenen Übergangsstellen.
                      Oder einen Straßenbahnausweis von Schidlitz über Hansaplatz nach Falkhof.
                      Auch ein Ausweis zum Betreten des Danziger Hafengebietes ist darunter.
                      Und zum Schluß noch die Vierte Reichskleiderkarte für Klara
                      Gajewski,meine Mutter. Einen schönen Sonntagnachmittag von
                      Ada
                      Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

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                      • Bartels
                        Forum-Teilnehmer
                        • 25.07.2012
                        • 3448

                        #41
                        AW: F. Schichau, Schiffswerft Danzig

                        Hallo Ada,

                        F. Schichau entstand neu in Bremerhaven, vgl. hier: Schichau_Unterweser 2009 ging der letzte Nachfolgebetrieb endgültug in Konkurs.

                        Eine dünne Nachkriegsfestschrift (Sonderprospekt) wurde bei ebay angeboten - ich war aber nicht beim Bieten erfolgreich.
                        Beste Grüsse
                        Rudolf H. Böttcher

                        Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                        Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                        Familie Zoll, Bohnsack;
                        Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                        Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                        http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                        • Helga Zeidler
                          Forum-Teilnehmer
                          • 11.02.2008
                          • 535

                          #42
                          AW: F. Schichau, Schiffswerft Danzig

                          Hallo, Ada,
                          einen Neuananfang gab es schon 1945 in Bremerhaven unter Noé. Schon in Danzig oder Elbing (dort war mein Vater im letzten Kriegsjahr) wurde beschlossen, mit einer kleineren Gruppe in damals "Wesermünde" weiter zu machen. Wir hatten also ein konkretes Ziel für unsere Flucht. Mein Vater hat dann viele Jahre bei Schichau in Bremerhaven unter Noé als Schweißingenieur gearbeitet. Der Name Noé war mir in meiner Kindheit nach der Flucht sehr vertraut.
                          Schöne Grüße
                          Helga

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                          • Bartels
                            Forum-Teilnehmer
                            • 25.07.2012
                            • 3448

                            #43
                            AW: F. Schichau, Schiffswerft Danzig

                            Noé war auch Pfälzer - was die so an die Waterkant zieht?

                            Mein Grossvater hatte mehrfach das Angebot am Bodensee Zeppeline zu bauen, aber er hätte nur Berlin-Staaken akzeptiert.

                            Beste Grüsse
                            Rudolf
                            Beste Grüsse
                            Rudolf H. Böttcher

                            Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                            Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                            Familie Zoll, Bohnsack;
                            Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                            Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                            http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                            • MarcelKr
                              Forum-Teilnehmer
                              • 23.08.2012
                              • 428

                              #44
                              AW: F. Schichau, Schiffswerft Danzig

                              Guten Tag,

                              im Rahmen meiner Familienforschung bin ich wieder an einem Todpunkt.

                              Mein Urgroßvater Kurt Pauls, geb. 1900, letzte Anschrift: Langgarten 73 hat den Erzählungen aus der Familie nach auf der Schichau-Werft gearbeitet. Gleichzeitig ist anzunehmen, dass er Angehöriger der Allgemeinen SS war. Sein Bruder und er sind am selben Tag in die NSDAP eingetreten. Der Bruder am selben Tag auch in die SS. Unterlagen für meinen Urgroßvater liegen diesbezüglich nicht vor.

                              Nun nehme ich an, dass er als SS-Mann auf der Werft gearbeitet hat. Leider fehlen mir dazu Unterlagen.

                              Daher hoffe ich hier um Unterstützung:
                              1.) Kann ggf. jemand die Tätigkeit meines Urgroßvaters auf der Schichauwerft beschreiben?
                              2.) Welche Aufgaben wurden von den SS-Männern (meiner Vermutung nach vor allem im Zusammenhang mit dem Werkschutz und der Bewachung von Fremd- und Zwangsarbeitern) übernommen?

                              Vielen Dank,
                              Marcel

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                              • Bartels
                                Forum-Teilnehmer
                                • 25.07.2012
                                • 3448

                                #45
                                AW: F. Schichau, Schiffswerft Danzig

                                Hallo Marcel,

                                möglich ist: Wachmann bei einem Aussenlager des KZ Stutthof.

                                Nach Personal-Infos könnte man beim Bundesarchiv: Berlin Document Center anfragen.
                                Beste Grüsse
                                Rudolf H. Böttcher

                                Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                                Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                                Familie Zoll, Bohnsack;
                                Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                                Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                                http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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