Restaurierung der Niederstadt

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles l
neue Beitr
  • Wolfgang
    Forumbetreiber
    • 10.02.2008
    • 11623

    #31
    AW: Restaurierung der Niederstadt

    Schönen guten Nachmittag,
    hallo Feli,

    das Marienkrankenhaus wird auch künftig praktisch so aussehen wie früher. Nur innen wird es komplett anders sein als zuvor. Übrigens, dort hat auch Kinga ein zweijähriges Praktikum absolviert bevor sie ihre eigene Praxis aufmachte.

    Alles was sich gegenüber dem Marienkrankenhaus befand, ist nun neu bebaut. Da ist tatsächlich nichts mehr wiederzuerkennen. Sobald es wieder möglich ist, werde ich das ganze Areal ein bisschen näher erkunden. Schade, dass von meinen früher in der Gartengasse lebenden Verwandten niemand mehr lebt. Sie haben mir immer sagen können, was gerade aktuell im Viertel vor sich geht.

    Schöne Grüße aus dem stürmischen Werder
    Wolfgang
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

    Kommentar

    • Jürgen_W
      Forum-Teilnehmer
      • 18.06.2016
      • 326

      #32
      AW: Restaurierung der Niederstadt

      Und hier noch ein Links zu Street View:


      (einfach mal spazierengehen, meine kleine Street View Anleitung gibt es hier im Forum)


      Ich benutze häufig die Datenbank des Instituts für Danziger Strassenkunde um für alte deutsche Strassennamen, den heutigen polnischen Namen, oder umgekehrt, zu finden Link:
      Danzig – Eine Stadt, die Geschichte atmet Kaum eine europäische Stadt vereint so viele Schichten von Geschichte, Identität und Architektur wie Danzig, auf Polnisch Gdańsk. An der Mündung der Weichsel in die Ostsee gelegen, ist sie seit Jahrhunderten ein Ort des Austauschs, der Begegnung und des Wandels. Zwischen den roten Ziegeldächern und gotischen Türmen schwingt der Klang der Vergangenheit mit – der Duft von Meer, der Ruf der Möwen, das Echo der Händler, die hier einst Bernstein, Getreide und Salz verschifften. Danzig war nie nur eine Stadt an der Ostsee. Sie war ein Tor zwischen Nord und Süd, ein kulturelles Bindeglied zwischen Ost und West und ein Symbol dafür, wie eng Handel, Kultur und Geschichte miteinander verwoben sein können. Wer sich auf die Spuren dieser bewegten Vergangenheit begeben möchte, findet unter Danzig entdecken eine vertiefende Übersicht über die historische und kulturelle Bedeutung der Stadt – und versteht schnell, warum Danzig bis heute als eine der schönsten Städte Europas gilt. Die Anfänge einer Handelsmetropole Die Wurzeln Danzigs reichen bis in das 10. Jahrhundert zurück, als hier eine slawische Siedlung entstand, die von ihrer Lage am Wasser profitierte. Schon früh legten Händler aus Skandinavien, Flandern und dem Ostseeraum an, um Waren auszutauschen. Im 13. Jahrhundert wuchs Danzig zur befestigten Stadt heran und wurde bald in die Hanse aufgenommen – ein Netzwerk, das die Handelszentren Nordeuropas miteinander verband. Als Mitglied des Hansebundes erlebte Danzig eine Blütezeit, die das Stadtbild bis heute prägt. Das reiche Bürgertum, Kaufleute und Handwerker investierten in prächtige Fassaden, Kirchen und Speicher. Über den Hafen gelangte Bernstein aus dem Baltikum nach Flandern, Getreide aus den Weichselniederungen nach England und Stoffe aus Lübeck oder Amsterdam zurück an die Weichsel. Danzig war eine Stadt der Händler und Seefahrer, eine Stadt der Aufsteiger. Wohlstand brachte Bildung und Kunst hervor, aber auch eine selbstbewusste Bürgerschicht, die ihre Unabhängigkeit gegen fremde Mächte verteidigte. Die Hansezeit und das Gesicht der Stadt Wer heute durch die Altstadt geht, bewegt sich in einem lebendigen Zeugnis jener Epoche. Das Stadtbild, das im Mittelalter entstand und in der Renaissance ausgebaut wurde, spiegelt Reichtum, Geschmack und Weltoffenheit wider. Die Fassaden entlang der Langgasse (Ulica Długa) und des Langen Marktes (Długi Targ) sind Meisterwerke hanseatischer Baukunst. Hinter den hohen, schmalen Giebeln lagen die Wohnhäuser wohlhabender Kaufleute – im Erdgeschoss das Kontor, im Obergeschoss repräsentative Säle mit bemalten Balkendecken. Die Verzierungen, Reliefs und goldenen Ornamente erzählten von Reichtum und Selbstbewusstsein. Im Zentrum steht das Rechtstädtische Rathaus mit seinem markanten Turm, ein Wahrzeichen bürgerlicher Macht. Wenige Schritte weiter erhebt sich der berühmte Neptunbrunnen, ein Symbol für den Handel über das Meer, das Danzigs Wohlstand begründete. Auch die Marienkirche (Bazylika Mariacka) zeugt von dieser Zeit. Sie ist die größte Backsteinkirche der Welt – ein architektonisches Monument, das über Jahrhunderte gewachsen ist. Ihr Inneres mit seinen gotischen Gewölben, der astronomischen Uhr und dem hellen Licht, das durch die bunten Glasfenster fällt, lässt erahnen, welche Bedeutung Glauben und Kunst in der Hansezeit hatten. Zwischen Mächten und Jahrhunderten Mit dem Niedergang der Hanse im 16. Jahrhundert begann für Danzig eine neue Phase. Die Stadt blieb reich und bedeutend, doch die Macht verschob sich. Polen, Preußen, Schweden und später das Deutsche Reich – alle beanspruchten die Kontrolle über die Stadt. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Danzig zu einem Knotenpunkt zwischen den Großmächten Europas. Der Hafen florierte, doch die politische Lage blieb fragil. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt Danzig einen Sonderstatus: Es wurde 1920 zur Freien Stadt Danzig, einem halbautonomen Gebilde unter dem Schutz des Völkerbundes. Dieser Status sollte den Frieden sichern, führte aber zu Spannungen zwischen der deutschsprachigen Mehrheit und dem benachbarten Polen. Wirtschaftliche Unsicherheit und politische Extreme prägten die Zwischenkriegszeit. Dennoch blieb Danzig ein Ort der kulturellen Vielfalt, in dem deutsche, polnische, kaschubische und jüdische Einflüsse nebeneinander existierten. Zerstörung und Wiederaufbau Mit dem Zweiten Weltkrieg kam das dunkelste Kapitel in der Geschichte Danzigs. Am 1. September 1939 fielen die ersten Schüsse auf der Westerplatte – der Beginn des Krieges. In den folgenden Jahren wurde die Stadt schwer zerstört. Die Altstadt lag am Ende in Trümmern, viele Bewohner waren geflohen oder ums Leben gekommen. Doch Danzig blieb nicht tot. Nach 1945 wurde es Teil Polens, und eine Generation von Architekten, Restauratoren und Handwerkern begann, die Stadt aus den Ruinen zu erheben. Der Wiederaufbau gilt bis heute als eine der größten Leistungen der Nachkriegszeit in Europa. Man entschied sich bewusst gegen eine moderne Neugestaltung und für eine Rückkehr zum historischen Stadtbild. Die alten Pläne, Gemälde und Fotografien dienten als Vorlage, um die Altstadt so zu rekonstruieren, wie sie vor dem Krieg ausgesehen hatte. Dieser Prozess war nicht nur baulich, sondern auch symbolisch: Er stand für die Wiedergeburt einer Stadt, die trotz aller Zerstörung ihre Seele bewahrt hatte. Die Geburt der Solidarność und das moderne Danzig In den 1980er-Jahren wurde Danzig erneut zum Schauplatz eines historischen Wendepunkts. In den Werfthallen der Lenin-Werft organisierten Arbeiter unter Führung von Lech Wałęsa Streiks, die den Beginn der Solidarność-Bewegung markierten. Diese Bewegung wurde zum Motor der politischen Veränderung in Osteuropa und trug entscheidend zum Fall des Kommunismus bei. Heute erinnert das Europäische Solidarność-Zentrum an diese Ereignisse – ein modernes Museum, das zeigt, wie Danzig erneut Symbol für Freiheit, Mut und Wandel wurde. In der Gegenwart präsentiert sich die Stadt als offene, lebendige Metropole. Historische Baukunst, Universitäten, Museen, Theater und Festivals prägen das Bild. Danzig ist heute Wissenschaftsstandort, Kulturzentrum und touristisches Ziel zugleich. Spaziergang durch die Altstadt Ein Spaziergang durch die Altstadt Danzigs gleicht einer Reise durch Epochen. Vom Goldenen Tor bis zum Grünen Torerstreckt sich der prachtvolle Lange Markt – eine Straße, die einst das Herz der Kaufmannschaft war. Das Kopfsteinpflaster glänzt im Regen, Cafés füllen sich mit Stimmen, Musiker spielen auf der Mottlau-Promenade. Links erhebt sich das Rechtstädtische Rathaus, rechts der Neptunbrunnen, an dem Reisende und Einheimische gleichermaßen innehalten. Von dort führt der Weg zur Langgasse, wo jedes Haus ein Kunstwerk ist: bemalte Fassaden, mythologische Figuren, goldene Ornamente. Weiter südlich erhebt sich der imposante Krantor (Żuraw), eines der ältesten Hafenbauwerke Europas und einst Teil der Stadtmauer. Hier wurden Schiffe be- und entladen, hier roch es nach Salz, Teer und fremden Waren. Heute beherbergt das Gebäude ein Museum, in dem man den Pulsschlag der alten Hafenstadt spüren kann. Die Speicherinsel bietet einen Blick auf die Stadt, der besonders bei Sonnenuntergang magisch ist. Die wiederaufgebauten Speicherhäuser spiegeln sich im Wasser, während der Himmel in Orangetönen glüht. Von hier aus lässt sich Danzigs architektonische Pracht in ihrer ganzen Tiefe erfassen – eine Stadt, die Zerstörung überstanden und sich doch treu geblieben ist. Kunsthistorische Bedeutung und Wiederaufbaukunst Der Wiederaufbau Danzigs war nicht nur eine technische, sondern auch eine künstlerische Leistung. Restauratoren griffen auf alte Stadtpläne, Stiche und Fotografien zurück, um jedes Detail der Altstadt zu rekonstruieren. Dabei verband man historische Genauigkeit mit modernen Baumethoden. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Stadtbild, das Authentizität und Rekonstruktion miteinander vereint. Danzig gilt heute als Musterbeispiel für den respektvollen Wiederaufbau historischer Städte – ein Ort, an dem Architektur Geschichte erzählt. FAQ – Häufige Fragen zu Danzig 1. Wann wurde Danzig gegründet? Die Anfänge reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück, als sich an der Mündung der Weichsel eine slawische Siedlung bildete. Sie entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Handelsplatz im Ostseeraum. 2. Warum war Danzig für die Hanse so bedeutend? Danzig war ein Knotenpunkt des Ostseehandels. Hier wurden Getreide, Bernstein, Holz und Salz verschifft – Güter, die den Wohlstand der Stadt begründeten. 3. Was bedeutet „Freie Stadt Danzig“? Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Danzig zu einem autonomen Stadtstaat unter dem Schutz des Völkerbundes. Diese politische Sonderstellung bestand bis zum deutschen Angriff 1939. 4. Wie wurde Danzig nach dem Krieg wieder aufgebaut? Die Altstadt wurde in den 1950er- und 1960er-Jahren detailgetreu rekonstruiert. Restauratoren nutzten alte Baupläne und Gemälde als Vorlage, um das historische Erscheinungsbild zu bewahren. 5. Was macht Danzig heute besonders? Danzig verbindet Geschichte, Architektur und Moderne. Die Stadt ist ein Symbol für europäische Vielfalt, für kulturelle Stärke und die Fähigkeit zur Erneuerung. Danzig heute – Eine Stadt des Erinnerns und der Zukunft Danzig ist mehr als eine Stadt, die wiederaufgebaut wurde. Sie ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Geschichte und Gegenwart ineinandergreifen können. Zwischen der Ruhe der Marienkirche, dem Trubel am Krantor und den Lichtern der Mottlau spürt man, dass diese Stadt ein Gedächtnis besitzt – eines, das nie schweigt, sondern erzählt. Wer durch Danzig geht, hört die Geschichte Europas in Stein und Wasser widerhallen. Und vielleicht ist es genau diese Verbindung von Vergangenheit, Schönheit und Widerstandskraft, die Danzig zu einem der faszinierendsten Orte des Kontinents macht.  


      Was mir in Street View auffällt, das es in diesen Stadtteil noch einiges an alter Bausubstanz gibt.

      Jürgen
      Mit Google Street View spazierengehen und Danzig entdecken - im Forum unter Danzig mit Vororten Film und TV Tips

      Kommentar

      • Wolfgang
        Forumbetreiber
        • 10.02.2008
        • 11623

        #33
        AW: Restaurierung der Niederstadt

        Schönen guten Nachmittag,
        hallo Jürgen,

        danke für den Google-Maps-Hinweis! Wer Google Maps mit meinen aktuellen Fotos vergleicht, kann feststellen, wie stark sich die Gegend in den letzten Jahren verändert hat. Nur in dem Areal Kleine Schwalbengasse - Sperlingsgasse - Hühnerberg hat sich noch wenig getan. Dort warten noch viele leer stehende Gebäude auf eine Komplettsanierung.

        In der Weiden- und Schleusengasse, aber auch entlang des Umfluters sieht's dagegen an vielen Stellen mittlerweile ganz anders aus als bei Google Maps zu sehen. Aber die Google-Jungs können ja auch nicht jeden Tag da vorbeifahren...

        Da ich vermute, dass evtl. nicht Jeder sofort aus dem Handgelenk schütteln kann, über welche Gegend wir konkret sprechen, hier ein kleiner Stadtplanauszug von 1937:

        [ATTACH=CONFIG]24555[/ATTACH]

        Schöne Grüße aus dem Werder
        Wolfgang
        Angeh
        Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
        Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
        Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

        Kommentar

        • sinus
          Forum-Teilnehmer
          • 07.05.2008
          • 333

          #34
          AW: Restaurierung der Niederstadt

          Hallo Wolfgang,

          die Gegend, die Du in #33 beschreibst, habe ich 2010 kennengelernt. War auf der Suche nach einem Haus in der Weidengasse/Ecke Schleusenstraße (hast Du auch auf Deinen Fotos). Dort hatte mal eine Tante meines Vaters gewohnt, eine Lehrerwitwe, die Kindern aus der Niederung, die eine höhere Schule in Danzig besuchten, Quartier gegeben hatte und auch gleich die Hausaufgaben überwacht hatte.

          An der Bastion Aussprung war es damals wirklich eine gespenstische Gegend. Irgendwie hatte ich ein unsicheres Gefühl und ich war froh, wieder zurück in der Weidengasse zu sein.
          Die Bilder zeigen aber, dass es städtebaulich vorwärts geht.

          Schöne Grüße aus Mecklenburg
          sinus

          Kommentar

          • Uschi Danziger
            Forum-Teilnehmer
            • 28.10.2018
            • 537

            #35
            AW: Restaurierung der Niederstadt

            Hallo, Forumer,

            80 ARCHIVFOTOS DER NIEDERSTADT gezeigt heute von dziennikbaltycki.pl.
            Unterhalb der Fotos sind die Straßennamen und das Datum oder das Jahr der Aufnahme angegeben.
            Bild Nr. 1. Die Katholische Kirche die Unbefleckten Empfängnis der Seligen Jungfrau Maria.

            https://dziennikbaltycki.pl/jak-zmie...98/zd/41965688
            deutsch:


            Uschi Danziger

            Kommentar

            • Ulrich 31
              Forum-Teilnehmer
              • 04.11.2011
              • 8561

              #36
              AW: Restaurierung der Niederstadt

              Danke, liebe Uschi, für diese umfangreiche, sehr anschauliche Fotoserie aus der Niederstadt.

              Diese 80 Fotos aus den Jahren 2008 bis 2016 liefern einen guten Vergleich zu den aktuellen, ebenfalls sehr anschaulichen Fotos von Wolfgang in #26.

              Hallo Wolfgang,
              Uschis Beitrag in #35 zeigt, dass viele Informationen für das Forum, so besonders auch diese, nur mit Link möglich sind.

              Beste Grüße
              Ulrich

              Kommentar

              • Ulrich 31
                Forum-Teilnehmer
                • 04.11.2011
                • 8561

                #37
                AW: Restaurierung der Niederstadt

                Ein weiteres Restaurierungsprojekt in der Niederstadt: ul. Królikarnia 13 (Kolkowgasse > http://www.danzig.at/index.php?id=51,320,0,0,1,0 ).

                Hier der betr. gdansk.pl-Artikel von heute mit einigen Visualisierungen: > https://www.gdansk.pl/wiadomosci/bud...owany,a,180839.

                Ulrich

                Kommentar

                • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
                  Forum-Teilnehmer
                  • 13.02.2008
                  • 3493

                  #38
                  AW: Restaurierung der Niederstadt

                  Die Kolkowgasse, Ulrich, liegt gegenueber der Strandgasse und neben der Kolkowgasse sind die Hirschgasse und die Straussgasse Nebenstrassen der Weidengasse, die zum Umfluter fuehren. Ich wohnte in Weidengasse 48, im Eckhaus von der Weidengasse und der Hirschgasse.
                  Schoen dass die Niederstadt restauriert wird. Ich war in 2005 dort, da sah es noch schrecklich aus. Die Weidengasse ist eine schoene, breite Strasse, die Allee und die frueheren Strassenbahn Geleise geben dieser Strasse eben noch viel mehr Raeumlichkeit.
                  Wuerde zu gern noch einmal durch all diese alten Strassen wandern, aber das geht wohl nicht mehr. Mit 93 fliegt man nicht mehr so mirnichts, dirnichts um die Welt herum. Liebe Gruesse von der Feli.

                  Kommentar

                  • Ulrich 31
                    Forum-Teilnehmer
                    • 04.11.2011
                    • 8561

                    #39
                    AW: Restaurierung der Niederstadt

                    Hier weitere Restaurierungsprojekte in der Niederstadt:
                    - ul. Przyokopowa (Kranichgasse/Grabengasse),
                    - ul. Wierzbowa (Wiesengasse),
                    - ul. Polna (Weickhmanngasse, im EB 1942 falsch ohne c angegeben).

                    Dazu dieser gdansk.pl-Artikel vom 5. November 2020: > https://www.gdansk.pl/wiadomosci/prz...rfoze,a,182364.

                    Ulrich

                    Kommentar

                    • Ulrich 31
                      Forum-Teilnehmer
                      • 04.11.2011
                      • 8561

                      #40
                      AW: Restaurierung der Niederstadt

                      Ein aktueller Neubau in der ul. Wróbla (Sperlingsgasse):

                      > https://www.gdansk.pl/wiadomosci/dol...anska,a,186043,

                      - Direktübersetzung in Englisch für Feli:
                      > https://translate.google.com/transla...anska,a,186043.

                      Zusatzinfo zur Sperlingsgasse: > http://www.danzig.at/index.php?id=58,197,0,0,1,0.

                      Ulrich

                      Kommentar

                      • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
                        Forum-Teilnehmer
                        • 13.02.2008
                        • 3493

                        #41
                        AW: Restaurierung der Niederstadt

                        Thank you Ulrich ! Die Sperlingsgasse kenne ich gut von der Zeit, die ich im Marienkrankenhaus und Spaeter im Reserve Lazaret zugebracht habe.
                        Auch kamen mir da Gedanken, wenn es nicht der Krieg zerstoert haette, waere ja vieles von dem heimischen Danzig, durch das Alter zerstoert worden, die Zeit haette da bestimmt auch Opfer verlangt und nichts bleibt beim Alten, genau so wie es uns Menschen ergeht.
                        Bleibt alle schoen gesund. Stephen hat schon meinen Baum vom Weihnachtsmarkt gebrachr und sie mit dem Lichtermeer versorgt. Heute habe ich ihn mit der Hilfe von meinem Carer geschmueckt. Die Wohnung riecht nach Werhnachten, die Lichlein funkeln und vom'Heinte und ich', dem Video, ertoenen die herlichsten, alten Weihnachtslieder. Liebe Gruesse von der Feli.

                        Kommentar

                        • Uschi Danziger
                          Forum-Teilnehmer
                          • 28.10.2018
                          • 537

                          #42
                          AW: Restaurierung der Niederstadt

                          Hallo Forumer,

                          in der Niederstadt in der Schleusengasse (ul. Zdzislawa Kieturakisa) entsteht im ehemaligen Krankenhaus (polnisch als Szpital na Lakowej genannt) mit dem Palast der Familie Uphanger ein neues Hotel. Es soll vieles von dem alten Komplex erhalten bleiben.

                          Trójmiasto w Budowie to cykl, w którym prezentujemy inwestycje powstające w przestrzeni miasta, które zmieniają jego wygląd i funkcjonowanie. Poprzednio odwiedzaliśmy apartamentowiec w pasie nadmorskim.


                          Viele Grüße

                          Uschi Danziger

                          Kommentar

                          • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
                            Forum-Teilnehmer
                            • 13.02.2008
                            • 3493

                            #43
                            AW: Restaurierung der Niederstadt

                            Liebe Uschi ! Wer weiss, wenn ich wirllich noch einmal nach Danzg kommen sollte. dann wuerde ich vielleicht wieder im alten Klostergarten herum wandern, wie frueher. Wuerde dann im Neuen Hotel absteigen und nicht im Dom Muzyka. Ja, wer weiss ? Danke fuer Deinen Bericht und liebe Gruesse von der Feli.

                            Kommentar

                            • Ulrich 31
                              Forum-Teilnehmer
                              • 04.11.2011
                              • 8561

                              #44
                              AW: Restaurierung der Niederstadt

                              Liebe Feli,

                              Du hast Dir in dem polnischen Artikel wenigstens schon das Video (bei nervender Musik; hoffentlich hast Du den Lautsprecher abstellen können) und die Bilder ansehen können. Und da Uschi momentan nicht die deutsche Übersetzung des Textes liefern kann, schicke ich sie Dir und anderen Interessierten hier: > https://translate.google.com/transla...e-n154374.html.

                              Mit herzlichen Sonntagsgrüßen
                              Ulrich

                              Kommentar

                              • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
                                Forum-Teilnehmer
                                • 13.02.2008
                                • 3493

                                #45
                                AW: Restaurierung der Niederstadt

                                Lieber Ulrich ! Danke fuer Deine Muehe. Das Marien Krankenhaus war fuer mich wie ein zweites Heim. Man kann das auf dem Video garnicht sehen und einschaetzen. Wenn die Hotel Gesellschaft auf den alten Stil wieder aufbaut wird es etwas Feines werden. Liebe Gruesse von der Feli.

                                Kommentar

                                L