Danzig Lange Brücke

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  • jonny810
    Forum-Teilnehmer
    • 10.02.2008
    • 2423

    #1

    Danzig Lange Brücke

    *****Hallo an Alle,******
    ***********
    bei meinem letzten Danzig-Besuch habe ich festgestellt, dass man rechts

    neben dem Krahn-Tor einige Häuser entfernt hat.

    Hat jemand dafür eine Erklärung ?

    Es handelte sich doch um Nachkriegs-Häuser.

    Einen schönen Tag. Erhart
    Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
    "Nec Temere - Nec Timide"
    Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ
  • Wolfgang
    Forumbetreiber
    • 10.02.2008
    • 11623

    #2
    Zitat von Joniszus
    bei meinem letzten Danzig-Besuch habe ich festgestellt, dass man rechts neben dem Krahn-Tor einige Häuser entfernt hat.
    HAllo Erhart,

    es waren drei Gebäude (drei Fassaden) des Zentralen Meeresmuseum die abgerissen wurden und nun neu gebaut werden sollen.

    Heute Abend dazu ein paar Fotos.
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

    Kommentar

    • jonny810
      Forum-Teilnehmer
      • 10.02.2008
      • 2423

      #3
      Lange Brücke

      *****Danke Wolfgang.******

      Du schriebst, Fassaden. Gab es da hinter nichs? Sah aber icht so aus.

      Trotzdem vielen Dank.

      Erhart








      Zitat von Wolfgang
      HAllo Erhart,

      es waren drei Gebäude (drei Fassaden) des Zentralen Meeresmuseum die abgerissen wurden und nun neu gebaut werden sollen.

      Heute Abend dazu ein paar Fotos.
      Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
      "Nec Temere - Nec Timide"
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      Kommentar

      • andrea
        Forum-Teilnehmer
        • 05.04.2008
        • 42

        #4
        danzig lange brücke

        Guten Abend lieber Erhart, habe gerade deinen Beitrag zu den entfernten Häusern in Nähe des Krantores gelesen. Auf welcher Seite hast du denn gestanden, Lange Brücke oder von (ich glaube es ist die Breitgasse) her? Auf der Seite von der Langen Brücke sind doch einige Restaurants und ein Hotel,oder?
        Liebe Grüsse Andrea

        Kommentar

        • jonny810
          Forum-Teilnehmer
          • 10.02.2008
          • 2423

          #5
          Lange Brücke

          *****Hallo und guten Abend, Andrea.******

          Die Bauten, welche ich meine, waren direkt rechts neben dem Krahn-Tor zu sehen. Wenn man also vor dem Krahn-Tor steht, rechts seitig. Richtung Fisch-Markt.

          Vielen Dank für die Anfrage. Noch einen schönen Abend, Erhart





          Zitat von andrea
          Guten Abend lieber Erhart, habe gerade deinen Beitrag zu den entfernten Häusern in Nähe des Krantores gelesen. Auf welcher Seite hast du denn gestanden, Lange Brücke oder von (ich glaube es ist die Breitgasse) her? Auf der Seite von der Langen Brücke sind doch einige Restaurants und ein Hotel,oder?
          Liebe Grüsse Andrea
          Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
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          • Marc Malbork
            Forum-Teilnehmer
            • 23.02.2008
            • 1050

            #6
            In diesem Zusammenhang vielleicht interessant:

            Kommentar

            • jonny810
              Forum-Teilnehmer
              • 10.02.2008
              • 2423

              #7
              Lange Brücke.

              Hallo Rüdiger, guten Abend und vielen Dank. Genau das hatte ich gemeint. Nun brauche ich heute Abend nicht dumm einschlafen. Freue mich über die Hilfs- Bereitschaft. Danke und noch einen schönen Abend. Erhart.





              Zitat von Rüdiger
              In diesem Zusammenhang vielleicht interessant:

              http://www.cmm.pl/index.php?main=news&lang=de_&aid=58
              Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
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              Kommentar

              • andrea
                Forum-Teilnehmer
                • 05.04.2008
                • 42

                #8
                lange brücke

                Lieber Erhart, vielen Dank für die schnelle Antwort. Letztes Jahr war ich noch in diesem Gebäude und wollte noch rein ins Museum.... aber wir waren alle so fertig vom vielen rumlatschen, und jetzt "isses weg" , aber es kommt ja wieder....Ich werde den Bauvorgang im August kontrollieren ;-)). Ich freue mich schon riesig drauf im August wieder in Danzig zu sein.
                Schönen Abend noch und nochmals vielen Dank auch an Dich Rüdiger für das Bild (wegen der besseren Veranschaulichung) Danke

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                • Heibuder
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.02.2008
                  • 751

                  #9
                  So hatte ICH sie noch gesehen!

                  [ATTACH]2390[/ATTACH]
                  Angeh
                  Es grüßt der Heibuder!

                  "Erinnerungen sind Wärmflaschen fürs Herz." (R.Fernau)

                  Kommentar

                  • Wolfgang
                    Forumbetreiber
                    • 10.02.2008
                    • 11623

                    #10
                    Schönen guten Nachmittag,

                    gestern konnte ich die Fotos zwar nicht mehr zur Verfügung stellen, aber dann kommen sie eben jetzt. Ich habe sie vorgestern Mittag aufgenommen, als ich eigentlich Feli treffen wollte mit der ich um 12:00 Uhr im Kubicki verabredet war. Aber es muss ihr etwas dazwischen gekommen sein, denn auch um 13:00 Uhr war sie noch nicht da.

                    Da ich aber nun aber schon einmal in der Stadt war, habe ich mich wieder auf Rundgang gemacht, auf dem ich einiges Neues sah, u.a. auch die Baulücke zwischen Krantor und Hansa-Hotel, die der Abriss der dort stehenden Gebäude des Meeresmuseums verursachte.

                    Es finden dort jetzt umfangreiche archäologische Ausgrabungen und Untersuchungen statt. Jeder einzelne gemauerte Stein wird vermessen und in Pläne gezeichnet. In einer Obstkiste wurden Keramikscherben gesammelt.

                    Die Fotos erklären sich eigentlich selber. Sie sind teils von der Terasse des Hansa-Hotels Richtung Krantor (im Hintergrund die Breitgasse) aufgenommen worden, teils von der Langen Brücke.

                    An der die Baustelle umgebenden Metallumzäunung ist ein Bild angebracht, das zeigen soll, wie die Bebauung an der Langen Brücke künftig aussehen soll. Sorry, vielleicht bin ich ein Kulturbanause, aber mir scheint, es wird dort der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben. Die vorangegangene Nachkriegsbebauung war seinerzeit modern, sah aber wirklich schlimm aus. Nun klatscht man dort hochmoderne Gebäude hin, setzt an ein einziges Gebäude mehrere Fassaden und glaubt möglicherweise, man knüpfe an baugeschichtliche Traditionen an. Ich sehe auf dem Bild, das die Zukunft darstellen soll, aber nur eine dem heutigen Zeitgeist unterworfene Modernität, die momentan zwar von dem Einen oder Anderen als schön angesehen werden mag, von künftigen Generationen aber wahrscheinlich als potthässlich empfunden wird.

                    Gut, das ist meine eigene Meinung, mein Empfinden, aber ich bin da noch ein Stück die Mottlau weiter runter Richtung Brausendem Wasser gelaufen, dort, wo jetzt zwischen Schwanenturm und Kubicki das neue Hilton-Hotel entsteht. Unter den Kubicki-Kastanien stehend schaute ich die Mottlau rauf. St.Johann, St.Marien und die Lange Brücke werden mittlerweile dominiert durch die Baltische Philharmonie, die auf der anderen Mottlauseite steht. Das Bild stimmt nicht mehr, die Proportionen hauen einfach nicht mehr hin. Wenn da nun noch moderne Kitschfassaden entstehen, kann man den Blick restlos vergessen.

                    Hat es denn da nie Diskussionen gegeben, wie ein historisch gewachsenes Stadtbild erhalten bzw. neu geschaffen werden kann?
                    Angeh
                    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
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                    • Wolfgang
                      Forumbetreiber
                      • 10.02.2008
                      • 11623

                      #11
                      Auf den Internetseiten des Polnischen Schifffahrtsmuseums (ich hatte die polnische Bezeichnung "Centralne Muzeum Morskie" möglicherweise fälschlich mit "Zentrales Meeresmuseum" übersetzt) sind weitere interessante Informationen zu dem Bauvorhaben zu finden: http://www.cmm.pl/index.php?main=news&lang=de_&aid=58
                      Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                      Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
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                      • Marc Malbork
                        Forum-Teilnehmer
                        • 23.02.2008
                        • 1050

                        #12
                        Darf ich spötteln, das ein Lesen von Beiträgen der user Doppelposts vermeiden hilft ?

                        Aber im Ernst: Die Architekten sind an der Stelle doch auch nicht zu beneiden. Freilegen kann man das Tor unmöglich. Außerdem braucht das Museum Raum und man kann da nicht in die Tiefe gehen. Der letzte Vorkriegszustand war eine überdimensionierte Mietskaserne mit gnädig verdeckendem Bäumchen. Vorkriegsfotos von Schäferei aus zeigen überwiegend den Blickwinkel zur Grünen Brücke und eben nicht Richtung Fischmarkt. Das Experiment des gänzlichen "modernen" Baus ist nun fehlgeschlagen und zu Recht abgerissen. Ginge man im "Stil" in der Zeit weiter zurück, dann würde man wie so häufig in Danzig "Disneyland" schaffen. Also bleibt eigentlich nur modern mit altem Touch unter Berücksichtigung der Raumanforderungen des Meeresmuseums.

                        Was man auf den Bildchen sieht, ist allerdings auch für meinen Geschmack dann etwas zu massiv, zu unruhig und lenkt mit augenscheinlich unverputzten Backsteinflächen in der vorgesehenen Anordnung vom Krantor selbst ab.

                        Wohl auch in Zukunft wird damit die beliebteste Fotorichtung wohl die andere Seite lang gehen.

                        Kommentar

                        • jonny810
                          Forum-Teilnehmer
                          • 10.02.2008
                          • 2423

                          #13
                          Lange Brücke

                          Hallo liebe Lands-Leute,

                          ganz herzlichen Dank für die Auskünfte bezüglich meiner Frage. Ich fühle mich jetzt aufgelärt und hoffe, dass die Beantwortung dieser Frage, nicht nur für mich interessant war.
                          Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
                          "Nec Temere - Nec Timide"
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