Aberglaube vormals in Danzig

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  • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
    Forum-Teilnehmer
    • 10.02.2008
    • 5206

    #16
    AW: Aberglaube vormals in Danzig

    Hallo
    Aberglaube bei Katzen ..... da muss ich viel Glück und Pech gehabt haben bei den vielen Katzen die wir gehabt haben.... auch eine pechschwarze !!!
    Auf jeden Fall haben sie mir nur Freude bereitet !!

    Viele Grüße
    Hans-Jörg

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    • Beate
      Administratorin
      • 11.02.2008
      • 4836

      #17
      AW: Aberglaube vormals in Danzig

      Geht mir ganz genauso, Hans-Jörg! Was müßten wir alles mitgemacht haben,wenn diese (Katzen)Sprüche stimmen würden! Arme Fellnasen! Nee, da haben wir lieber unseren Spass an denen, nicht?

      Schöne Grüße Beate
      ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

      Kommentar

      • Christkind
        Forum-Teilnehmer
        • 10.02.2008
        • 1568

        #18
        AW: Aberglaube vormals in Danzig

        Magdalena, ich habe gesucht, aber nichts gefunden.
        Welche Füße meinst du? Die vom Storch?
        Da wüsste ich auch nicht, wie man zwecks Untersuchung an die rankommen könnte.
        Nur zu Schuhen, da weiß ich, dass wir die nie auf den Tisch stellen durften. Schuhe auf dem Tisch gibt Ärger. Das gilt auch für neue.Und das wird immer noch strikt befolgt.Wer das nicht tut, bekommt Ärger, und zwar sofort!
        Beate, schwarze Katze von rechts oder links,für uns egal, aber nicht für den ahnungslosen Vogel.Der muss immer aufpassen.
        ______
        Schöne Grüße von Christa
        Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
        (M. Gandhi)

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        • Rosalie
          Forum-Teilnehmer
          • 30.03.2008
          • 117

          #19
          AW: Aberglaube vormals in Danzig

          Schuhe auf dem Tisch bringt Ärger, das kenne ich auch von meiner Omi. Ebenfalls hieß es noch: Hände begucken gibt auch Streit!

          LG HEIDI

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          • gross
            Forum-Teilnehmer
            • 22.03.2008
            • 53

            #20
            AW: Danziger Aberglaube

            Hallo Jonny,
            meine Mutter hat dreimal mit dem Messer das Kreuz in den Brotlaib geritzt. Sie konnte mir aber keine antwort/Erklärung geben. Hatte das irgendetwas mit dem "Bekreuzigen" zu tun? Wäre aber vermutlich mehr bei den Menschen kath. Glaubens zuzuordnen.
            MfG

            Kommentar

            • Wolfgang
              Forumbetreiber
              • 10.02.2008
              • 11623

              #21
              AW: Aberglaube vormals in Danzig

              Schönen guten Abend,
              hallo Hans,

              das "Bekreuzigen" des Brotes stellt einen alten Brauch dar. Es ist ein Segnen des Brotes und ein Dank für das täglich Brot. Meine Oma schnitt nie ein Brot an ohne es zu segnen und auch heute noch, wenn ich daran denke, danke ich auf die gleiche Art beim Anschneiden eines neuen Brotes.

              Viele Grüße aus Danzig
              Wolfgang
              Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
              Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
              Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

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              • Hans-Henning
                Forum-Teilnehmer
                • 15.07.2010
                • 108

                #22
                AW: Aberglaube vormals in Danzig

                Dass durch das Kreuzzeichen,auf dem Brot gedankt wird, kenne ich auch von meiner Mutter und so halte ich es auch.
                Ich weiss nicht ob es in ganz Deutscland so üblich ist. Das Brot ist besonders in Notzeiten, wenn man keines hat,
                besonders kostbar. Obwohl wir aus Bäckereifamilien stammen, haben wir uns zu gewissen Zeiten sogar über einen
                harten Brotkanten oder Scnitte riesig gefreut! Dann gab es mal eine Brotsuppe, deren Geschmack ich noch auf der
                Zunge habe! Es ist schade, dass kostbares Brot und Brötchen bei uns oft so missachtet werden und einfach weggeworfen
                werden obwohl sie schon teuer genug sind!
                Allen wünsche ich immer ein Stück Brot, um es auch mit anderen zu teilen!

                Einen fröhlichen Wochenausklang wünsch ich uns allen!

                Hans- Henning

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                • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.02.2008
                  • 5206

                  #23
                  AW: Aberglaube vormals in Danzig

                  Ach ja ... das mit dem Kreuz hatte ich ja auch schon erwähnt !
                  Und wenn es frisches Brot auf dem Tisch kam gab es oft Streit .. Wer bekommt den Kanten !!!
                  Naja .. meine Mutter hat dann eben von beiden Seiten abgeschnitten !
                  Viele Grüße
                  Hans-Jörg

                  Kommentar

                  • asgaard
                    Forum-Teilnehmer
                    • 06.05.2010
                    • 345

                    #24
                    AW: Aberglaube vormals in Danzig

                    Das Bekreuzigen des Brotes kenne ich zwar nicht, aber als Kinder wurden wir immer von unserer Gr0ßmutter (einer evang.Thüringerin bis 1945 in Danzig ansässig) vor den Mahlzeiten angehalten, uns im einem Gebet für die Gabe zu bedanken.

                    Mit dem Brot kann ich Dir Hans Hennig nur zustimmen, es wird einfach weggeworfen das ist mir unverständlich. Müssen erst Notzeiten kommen um diese Haltung zu ändern?? Ich hoffe nicht.
                    Brot das alt und trocken ist, verteile ich immer noch an meine tierischen Freunde die Rabenvögel, Dohlen, Saatkrähen usw, so geht es nicht verloren,

                    meint Wolfgang. Asgaard
                    http://www.momente-im-werder.net/01_Offen/40_Nickelswalde/03_Photos_Pohl/01_Photos_Pohl.htm

                    Du kannst dir nicht aussuchen was im Leben passiert, aber du kannst dir aussuchen wie du damit umgehst.

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                    • ada.gleisner
                      Forum-Teilnehmer
                      • 17.02.2008
                      • 882

                      #25
                      AW: Aberglaube vormals in Danzig

                      Hallo liebe Abergläubische Danziger,
                      ich kenne das auch alles von meiner Mutter, was Christa z.B. aufzählte und auch Beate. Nur ich bin der Meinung, daß all dieser Aberglauben ein Allgemeingut war, denn meine Mutter stammte aus einem katholkischen ermländischen Haushalt und da hatte sie das wohl auch her. Denn solche Geschichten werden doch vererbt von Mutter auf Tochter. Vielleicht hat
                      auch der Vater dazu beigetragen., Jedenfalls schrecke ich immer zusammen, wenn eine schwarze Katze meinen Weg kreuzt. Liebe Grüße von Ada
                      Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

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                      • Stejuhn
                        Forum-Teilnehmer
                        • 09.08.2011
                        • 1023

                        #26
                        AW: Aberglaube vormals in Danzig

                        Auch ich mache heute noch ein Kreuzzeichen auf mein selbstgebackenes frisches Brot, dabei spreche ich die Worte "Herr segne dieses Brot und lass uns immer etwas zu essen haben" . Ich finde, dass man es nicht als selbstverständlich ansehen darf, dass man täglich sein Brot zu essen hat. Wie vielen Menschen bleibt dies noch heute verwehrt! Es schmerzt mich, wenn ich sehe wie viele ihr Brötchen, dass sie zur Bratwurst gereicht bekommen, achtlos wegwerfen. Warum weisen sie nicht von vornerein darauf hin, dass sie keins möchten? Wie viele Menschen, auch hier bei uns in Deutschland, würden sich über ein solches Brötchen freuen und es mit Genuss essen, selbst wenn es ohne Belag ist! Deshalb kann ich nur Wolfgangs Frage aufgreifen, ob erst Notzeiten notwendig sind um den Wert des Brotes wieder zu erkennen.

                        Liebe Grüße
                        Sigrid
                        Nirgendswo ist es schöner als zu Hause mit der ganzen Familie vereint zu sein.
                        Stejuhn, Karschen, Hinzmann, Korthals, Kumke, Rudat, Nachtigall, von Wissotzki (Wishotzki), Oberdorf

                        Kommentar

                        • Orika
                          Forum-Teilnehmer
                          • 09.03.2011
                          • 163

                          #27
                          AW: Aberglaube vormals in Danzig

                          Ich kenne auch "Hände begucken gibt Ärger" und "Schuhe auf dem Tisch bringen Unglück" von meiner Oma. An letzteres halte ich mich auch immer noch. Keine Wäsche zwischen Heiligabend und Silvester war bei uns zuhause auch Thema.
                          Das mit dem Brot segnen kenne ich leider nicht, ein schöner Brauch. Dafür gab es bei uns früher freitags kein Fleisch, ganzjährig. Außer wenn ein Weihnachtsfeiertag auf einen Freitag fiel . Aber das ist ja kein Aberglauben, genau wie beim Brot, sondern eine christliche Sitte.
                          ------------------------------------------------------------------------------------------------------
                          BOHM und HERBST aus Jungfer - BEYER, FRISCHBUTTER, GEHRMANN und
                          KRUP(P)KE aus Tiegenhof - KRÜGER, PETZKE, FISCH und ZEMKE aus Danzig

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                          • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
                            Forum-Teilnehmer
                            • 10.02.2008
                            • 5206

                            #28
                            AW: Aberglaube vormals in Danzig

                            Hallo Ada
                            Will ja nicht groß vom Thema abschweifen…..
                            “ Schwarze Katze”…. Also bei mir hat so ein liebes Tierchen nur Glück gebracht..
                            Hatte mal eine mit bernsteinfarbenen Augen und weißen Schnurrhaaren !!!!
                            Viele Grüße
                            Hans-Jörg

                            Kommentar

                            • Schlumpf
                              Forum-Teilnehmer
                              • 22.10.2011
                              • 14

                              #29
                              AW: Aberglaube vormals in Danzig

                              Hochinteressant, das alles:-) Kenne das auch von meiner Ma (Jahrgang 1931, Danzig-Langfuhr): Bloß nicht Wäsche waschen zwischen Weihnachten und Neujahr, sonst stirbt jemand aus der Familie!!! Na toll, dann gehe ich vermutlich als Massenmörder in die Familiengeschichte ein... Was die schwarze Katze betrifft: Ob eine schwarze Katze Unglück bringt, hängt vor allem davon ab, ob man ein Mensch ist oder eine Maus... Wie wahr! Herzlichst, eure Antje:-*

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                              • RRose
                                Forum-Teilnehmer
                                • 25.12.2009
                                • 1376

                                #30
                                AW: Aberglaube vormals in Danzig

                                Hihi, ja das mit dem Wäsche waschen...
                                Ich habe mich auch jahrelang daran gehalten. Dann türmte sich die Wäsche bei mir im Keller. Irgendwann habe ich dann gehört, dass man die Wäsche nicht aufhängen soll, weil sich sonst jemand erhängt. Seitdem wasche ich meine Wäsche wieder und packe alles einfach in den Trockner :-)

                                Wenn mein Mann beim kofferpacken seine Schuhe auf den Tisch stellt, nehme ich sie nachwie vor vom Tisch und lege sie auf den Stuhl.

                                War da aber nicht noch was mit dem Kamm auf dem Tisch?

                                Liebe Grüsse
                                Christina
                                Herzliche Grüsse

                                Christina

                                Kommentar

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