Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig

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  • GewehrfabrikDanzig
    Forum-Teilnehmer
    • 04.02.2021
    • 11

    #1

    Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig

    Ich sammle Materialien in den Artikel zum Thema Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig.

    Ich suche nach Informationen über zwei Fabrikmitarbeiter:
    Otto Hegner.
    Gustav Schröder.

    An den Uhren wurden Widmungen platziert:

    "Otto Hegner für Gute Leistungen und Bewährte Treue Gesinnung Während Einer 42 jährigen dienstzeit bei der Königlichen Geweh0rfabrik Danzig"

    "Gustav Schröder für Gute Leistungen und Bewährte Gute Gesinnung Während Einer 37 jährigen Dienstzeit albeider bei der Königlichen Gewehrfabrik Danzig"


    Wenn also jemand helfen würde, werde ich sehr dankbar sein.
  • sarpei
    Forum-Teilnehmer
    • 17.12.2013
    • 6104

    #2
    AW: Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig

    Hallo GewehrfabrikDanzig!

    Haben die Uhren auch eine Jahreszahl eingraviert? Wenn es um die 'Königliche Gewehrfabrik' geht, dann sollten die Uhren wohl vor dem ersten Weltkrieg verliehen worden sein. Reine Spekulation ist folgender Ansatz: man suche einen 'Metallberuf' in einem 'möglichst alten' Danziger Adressbuch. Im Jahr 1897 findet man im Adressbuch 1897 so z.B. einen Schlosser Gustav Schröder, der in der Weidengasse 31 wohnte. Aber wie gesagt: da gibt es eine große Unschärfe.


    Viele Grüße

    Peter

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    • Lavendelgirl
      Forum-Teilnehmer
      • 11.01.2015
      • 4021

      #3
      AW: Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig

      ...hier sind die Uhren zu finden:
      https://www.alamy.de/stockfoto-kaise...-51499299.html



      hoffe ich!
      Ein kleines Dankeschön für eine gegebene Antwort sollte doch für jeden machbar sein.

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      • Fischersjung
        Forum-Teilnehmer
        • 10.11.2015
        • 5656

        #4
        AW: Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig

        Hallo
        eventuell ein weiterer Ansatz:

        Gustav Bernhard SCHRÖDER, 79 Jahre und 8 Monate, evangelisch
        Beruf: Büchsenmacher
        wohnhaft in Danzig: ..??..berg 14
        verwitwet von Auguste Wilhelmine Schröder, geborene MISCHNEWSKI, katholisch
        - Sohn des verstorbenen Büchsenmachers Johann Juluis SCHRÖDER
        Geburtsdatum: circa 1849
        Sterbedatum: 4. Jan 1928
        Sterbeort: Danzig-Heubude, Freie Stadt Danzig
        Tod - Standesamt: Danzig I, Freie Stadt Danzig, Krs Danzig, Nr.24/1928
        Vater: Johann Julius SCHRÖDER
        Mutter: Claudine Justine Schröder, geborene STRAUSS

        Sterbeurkunde
        NACH der Anmeldung in Ancestry einsehbar:
        https://www.ancestry.de/imageviewer/...&pId=751403730

        Den Tod hat der Maschinenbauer Bernhard SCHRÖDER angezeigt.
        Grüße von Joachim

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        • Fischersjung
          Forum-Teilnehmer
          • 10.11.2015
          • 5656

          #5
          AW: Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig

          Ergänzung zu #4

          Gustav SCHRÖDER, Inv. Hühnerberg 14 > Danziger Adressbuch von 1928

          Buchseite 349
          Grüße von Joachim

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          • Fischersjung
            Forum-Teilnehmer
            • 10.11.2015
            • 5656

            #6
            AW: Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig

            Hallo

            Gustav Bernhard SCHRÖDER
            Geburt: 05.03.1848 Danzig
            Taufe: 20.03.1848 Evangelische Kirche. Barbarakirche Danzig

            Eltern wie #4
            https://search.ancestry.de/cgi-bin/s...=try&h=1963785

            ................

            Nur als INDEX
            Hochzeit der Eltern am 17.08.1845 Sankt Katharinen, Danzig Stadt, Westpreussen, Prussia
            Grüße von Joachim

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            • Fischersjung
              Forum-Teilnehmer
              • 10.11.2015
              • 5656

              #7
              AW: Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig

              Hallo

              Auguste Wilhelmine Schröder, geborene MISCHEWSKI
              gestorben am 15.10.1913 in Danzig, 63 Jahre und 9 Monate
              Ehefrau des Invaliden Gustav SCHRÖDER

              https://www.ancestry.de/discoveryui-...=successSource
              Grüße von Joachim

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              • Fischersjung
                Forum-Teilnehmer
                • 10.11.2015
                • 5656

                #8
                AW: Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig

                Hallo zu #7

                INDEX:
                Auguste Wilhelmine MISCHEWSKI
                Geschlecht: Female (Weiblich)
                Geburtsdatum: 26.12.1849
                Taufdatum: 13.01.1850
                Taufort: Sankt Trinitatis,Danzig Stadt
                Vater: Johann Gottlieb MISCHEWSKI
                Mutter: Laura Mathilde OJEWSKA

                Mehr kommt zu diesen SCHRÖDER von mir nicht.
                Grüße von Joachim

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                • GewehrfabrikDanzig
                  Forum-Teilnehmer
                  • 04.02.2021
                  • 11

                  #9
                  AW: Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig


                  Ja, das sind diese Uhren.

                  Vielen Dank für ihre Antwort.

                  Das Problem ist, dass die Widmungen keine Daten enthalten.

                  Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass sie aus dem ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts stammen.

                  Ich schaue mehr in der lokalen Presse, vielleicht gibt es Informationen über die Auszeichnung. Ich muss jedoch ein ungefähres Datum finden.

                  Kommentar

                  • Lavendelgirl
                    Forum-Teilnehmer
                    • 11.01.2015
                    • 4021

                    #10
                    AW: Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig

                    Hallo,

                    die Gewehrfabrik Danzig, welche zunächst privat betrieben wurde, wurde am 01.04.1853 vom preußischen Staat übernommen.

                    Geht man davon aus, dass nur die reine Zugehörigkeit zum staatlichen Betrieb gewürdigt wurde, sollte der Otto HEGNER die Uhr um 1892 verliehen bekommen haben.

                    Gustav SCHRÖDER, entsprechend nach 37 Jahren Betriebszugehörigkeit, um 1887.

                    Preußen hatte 1841, zu einer Zeit, als andere Armeen gerade die Umstellung vom Stein- auf das Perkussionsschloss abgeschlossen hatten und bei der Infanterie fast ausschließlich glattläufige Vorderlader geführt wurden, die geradezu revolutionäre Entscheidung getroffen, Teile seiner Armee mit einem Hinterlader mit gezogenem Lauf, ausgelegt für eine Einheitspatrone, auszurüsten. Preußen verschaffte seiner Infanterie so einen technischen Vorsprung von mehr als 20 Jahren. Durch die Heeresreform von 1859/60 und den technischen Vorsprung bei der Infanteriebewaffnung wurde Preußens Armee zur stärksten Armee Europas, die, geführt von Moltke, den wohl besten Strategen seiner Zeit, in den Kriegen von 1864, 1866 und 1870/71 letztlich das Deutsche Kaiserreich schuf. Im Buch werden nur von Nikolaus (von) Dreyse entwickelte und in der preußischen Armee regulär eingeführte Gewehre beschrieben. Modelle, die nicht über das Versuchsstadium hinauskamen, werden genauso wenig behandelt wie Wallbüchsen oder Zündnadelgewehre anderer Systeme oder anderer Staaten. Dafür sind hier viele Informationen zusammengefasst, die sonst nur in der zeitgenössischen militärischen Literatur und den preußischen Vorschriften zu finden sind, vor allem Angaben zur Munition der Zündnadelgewehre, zu ihrer Pflege, zu zeitgenössischen Reparaturen, zum Umgang und zur zeitgenössischen Schießpraxis. Damit ist dieses Buch auch eine Ergänzung von historisch oder technisch orientierten Schriften über die Zündnadelgewehre. Auch der Sammler findet hier Informationen, zum Beispiel solche, die es ihm ermöglichen, zeitgenössische von neuzeitlichen Reparaturen zu unterscheiden. Außerdem soll hier eine Brücke geschlagen werden zwischen den Sammlern, die mit ihren Zündnadelgewehren nie schießen würden und denen, die heute mit Zündnadelgewehren um sportliche Ehren kämpfen. Also sind hier auch Informationen darüber zu finden, wie und wo man heute mit Zündnadelgewehren schießt, wer bei Problemen helfen kann und wie man Munition für Zündnadelgewehre herstellen kann.
                    Ein kleines Dankeschön für eine gegebene Antwort sollte doch für jeden machbar sein.

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                    • Lavendelgirl
                      Forum-Teilnehmer
                      • 11.01.2015
                      • 4021

                      #11
                      AW: Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig

                      Eijeijei...wer rechnen kann, ist im Vorteil!

                      Natürlich im Jahr 1895 bzw. 1890.
                      Ein kleines Dankeschön für eine gegebene Antwort sollte doch für jeden machbar sein.

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                      • Lavendelgirl
                        Forum-Teilnehmer
                        • 11.01.2015
                        • 4021

                        #12
                        AW: Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig

                        ...dann fehlt noch das Wörtchen „frühestens“ 1890 bzw. 1895!
                        Ein kleines Dankeschön für eine gegebene Antwort sollte doch für jeden machbar sein.

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                        • sarpei
                          Forum-Teilnehmer
                          • 17.12.2013
                          • 6104

                          #13
                          AW: Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig

                          ..... manchmal frage ich mich wirklich, mit welchen Erwartungen hier im Forum Fragen gestellt werden .....

                          Im vorliegenden Fall ist ja wohl eher nicht davon auszugehen, dass zu den genannten Personen hier Abkömmlinge anzutreffen sind. Also ist man auf Annahmen und Kombinationsgabe angewiesen. Die Beiträge #2 und #4 bieten so einen Ansatz. Leider wird auf den in keinster Weise eingegangen.

                          Ein Gustav Schröder wird bis zur Adressbuch-Ausgabe 1912 als Büchsenmacher in der Weidengasse 40 geführt, also in direkter 'Nachbarschaft' zur Gewehrfabrik. Im Adressbuch von 1914 ist er unter dieser Adresse als 'Invalide' genannt. Nach dem Krieg kein Gustav Schröder in der Weidengasse, aber ein Gustav Schröder, Invalide, Hühnerberg 14 - und zwar bis zum Jahrgang 1928. Mir drängt sich die Vermutung auf, dass es sich um ein und die selbe Person handelt, zumal der Sterbeeintrag lt. Beitrag #4 von einem Büchsenmacher spricht.

                          Eigentlich sind damit genügend Indizien gesammelt, um zu vermuten, dass Gustav Schröder die Uhr etwa 1912/1913 verliehen bekommen hat - möglicherweise wegen eines erlittenen Unfalls in der Fabrik?

                          Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, ob er diesen Überlegungen/Hinweisen folgen möchte oder nicht - aber warum fragt er dann hier überhaupt?


                          Viele Grüße

                          Peter

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                          • Fischersjung
                            Forum-Teilnehmer
                            • 10.11.2015
                            • 5656

                            #14
                            AW: Geschenktaschenuhr aus Königlichen Gewehrfabrik Danzig

                            Hallo allesamt,
                            ich stimme Peter in #13 voll zu.

                            Mich verwundert auch das nicht auf #2 und #4 vom Fragenden eingegangen wurde.
                            Beim angesprochenen "Gustav Schröder" ist es wohl doch höchst wahrscheinlich.
                            Ich hatte mir die Mühe gemacht alle vorhandenen Sterbeurkunden in diesem Zeitraum durchzusehen.
                            Ein Gustav Schröder, Büchsenmacher in Danzig, der Vater auch Büchsenmacher........, es war der einzige.
                            Der errechnete Zeitraum, Beruf und Herkunft haben eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es der gesuchte "Schröder" ist.
                            Das bestätigen die Daten der Sterbeurkunde.

                            Den Link dazu, siehe #4
                            Auf Wunsch die Sterbeurkunde auch per E-Mail.
                            Grüße von Joachim

                            Kommentar

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