Eisenfabrik Danzig

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles l
neue Beitr
  • sarpei
    Forum-Teilnehmer
    • 17.12.2013
    • 6091

    #16
    AW: Eisenfabrik Danzig

    Hallo Jutta,

    zu Paul Neubäcker findet sich ein Eintrag im Danziger Bürgerbuch (1927):

    [ATTACH=CONFIG]25432[/ATTACH]

    "Paul Neubäcker, geboren am 25. September 1870 zu Danzig, widmete sich der Ingenieur-Laufbahn. Nach mehrjähriger Tätigkeit in großen Maschinenfabriken Deutschlands, die ihn in nahe Beziehungen zur chemischen Groß-Industrie brachten, kehrte er im Jahre 1898 in seine Vaterstadt Danzig zurück und gründete hier die Apparatebauanstalt Paul Neubäcker, Danzig.

    Eine Anzahl Spezialapparate auf dem Gebiete der Verdampfungs- und Trocken-Apparate für die chemische Industrie schafften ihm einen Ruf weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Als im Weltkriege ausländische Gerbstoffe für die deutsche Lederindustrie nicht mehr zu bekommen waren, baute und vervollkommnete er Extraktions-Apparate speziell für die deutschen Gerbrinden; seine Ausführungen auf diesem Gebiete gelten heute [= 1927] als führend. Neben dem Export seiner Apparate hat Neubäcker sich den veränderten politischen Verhältnissen anpassend, auch die Fabrikation von schmiedeeisernen Heizungskesseln, Radiatoren etc. aufgenommen, die bisher im Osten nicht fabriziert wurden."

    Paul Neubäcker findet sich mit Eintrag im Danziger Adressbuch ab Jahrgang 1899. Zuerst in Fa. W. Neubäcker, Breitgasse 81, ab Jahrgang 1904 im Schuitensteg.

    Das Gelände Schuitensteg 1 - 3 gehört zum Areal, das lt. Bebauungsplan aus dem Jahr 1893 auf dem Gelände der ehemaligen Wallanlagen für Industrieansiedlungen vorgesehen war:

    [ATTACH=CONFIG]25433[/ATTACH]

    Hier zum Vergleich noch die Situation aus dem Jahr 1912:

    [ATTACH=CONFIG]25434[/ATTACH]


    Viele Grüße

    Peter
    Angeh

    Kommentar

    • JuHo54
      Forum-Teilnehmer
      • 11.12.2008
      • 2378

      #17
      AW: Eisenfabrik Danzig

      Hallo Peter,
      herzlichen Dank , den Paul hatte ich unterdessen auch gefunden , nachdem der Name fiel. Das Ganze bringt mich weiter in der Familie meiner Oma Wittmann geb Höfert, deren Mama eine geb Gramatzki war. Ich finde es immer wichtig auch etwas dazu außerhalb der Daten zu finden, was mich den Personen näher bringt. Bisher hatte ich viel Glück mit "Meister Zufall". Einiges hat mir auch gezeigt, warum meine Kinder ein bestimmtes Talent haben - offensichtlich geerbt...Mein Familienkrimi bleibt spannend. Manchmal habe ich das Gefühl meine Wittmann waren nicht ganz normal, Unruhegeister und ständig auf Wanderschaft...
      Einen lieben Gruß
      Jutta
      Jeder Tag ist ein kleines Leben für sich.

      Artur Schopenhauer* 1788 Danzig

      Kommentar

      • JuHo54
        Forum-Teilnehmer
        • 11.12.2008
        • 2378

        #18
        AW: Eisenfabrik Danzig

        Hallo Ulrich,
        kann sein , dass mein Norton dazwischenfunkt...
        Liebe Grüße
        Jutta
        Jeder Tag ist ein kleines Leben für sich.

        Artur Schopenhauer* 1788 Danzig

        Kommentar

        • Ulrich 31
          Forum-Teilnehmer
          • 04.11.2011
          • 8567

          #19
          AW: Eisenfabrik Danzig

          Hallo Jutta,

          zu #18: Das könnte tatsächlich der Störfaktor sein, vermutlich auch in anderen Fällen. Lässt sich Norton nicht ggf. so einstellen, dass
          er deutsche Übersetzungen aus dem Polnischen erlaubt? Bin PC-Laie und kann deshalb nur so vage bleiben.

          Beste Grüße
          Ulrich

          Kommentar

          • JuHo54
            Forum-Teilnehmer
            • 11.12.2008
            • 2378

            #20
            AW: Eisenfabrik Danzig

            Hallo Ulrich,
            ist ja auch nur von mir eine Vermutung, könnte auch an dem engen Filter von firefox liegen, ich weiß es nicht, er schaltet einfach nicht auf die Übersetzung, aber macht nichts, ich weiß ja jetzt , was dem Sinne nach drin steht ....
            Liebe Grüße
            Jutta
            Jeder Tag ist ein kleines Leben für sich.

            Artur Schopenhauer* 1788 Danzig

            Kommentar

            L