AW: Eisenfabrik Danzig
Hallo Jutta,
zu Paul Neubäcker findet sich ein Eintrag im Danziger Bürgerbuch (1927):
[ATTACH=CONFIG]25432[/ATTACH]
"Paul Neubäcker, geboren am 25. September 1870 zu Danzig, widmete sich der Ingenieur-Laufbahn. Nach mehrjähriger Tätigkeit in großen Maschinenfabriken Deutschlands, die ihn in nahe Beziehungen zur chemischen Groß-Industrie brachten, kehrte er im Jahre 1898 in seine Vaterstadt Danzig zurück und gründete hier die Apparatebauanstalt Paul Neubäcker, Danzig.
Eine Anzahl Spezialapparate auf dem Gebiete der Verdampfungs- und Trocken-Apparate für die chemische Industrie schafften ihm einen Ruf weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Als im Weltkriege ausländische Gerbstoffe für die deutsche Lederindustrie nicht mehr zu bekommen waren, baute und vervollkommnete er Extraktions-Apparate speziell für die deutschen Gerbrinden; seine Ausführungen auf diesem Gebiete gelten heute [= 1927] als führend. Neben dem Export seiner Apparate hat Neubäcker sich den veränderten politischen Verhältnissen anpassend, auch die Fabrikation von schmiedeeisernen Heizungskesseln, Radiatoren etc. aufgenommen, die bisher im Osten nicht fabriziert wurden."
Paul Neubäcker findet sich mit Eintrag im Danziger Adressbuch ab Jahrgang 1899. Zuerst in Fa. W. Neubäcker, Breitgasse 81, ab Jahrgang 1904 im Schuitensteg.
Das Gelände Schuitensteg 1 - 3 gehört zum Areal, das lt. Bebauungsplan aus dem Jahr 1893 auf dem Gelände der ehemaligen Wallanlagen für Industrieansiedlungen vorgesehen war:
[ATTACH=CONFIG]25433[/ATTACH]
Hier zum Vergleich noch die Situation aus dem Jahr 1912:
[ATTACH=CONFIG]25434[/ATTACH]
Viele Grüße
Peter
Hallo Jutta,
zu Paul Neubäcker findet sich ein Eintrag im Danziger Bürgerbuch (1927):
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"Paul Neubäcker, geboren am 25. September 1870 zu Danzig, widmete sich der Ingenieur-Laufbahn. Nach mehrjähriger Tätigkeit in großen Maschinenfabriken Deutschlands, die ihn in nahe Beziehungen zur chemischen Groß-Industrie brachten, kehrte er im Jahre 1898 in seine Vaterstadt Danzig zurück und gründete hier die Apparatebauanstalt Paul Neubäcker, Danzig.
Eine Anzahl Spezialapparate auf dem Gebiete der Verdampfungs- und Trocken-Apparate für die chemische Industrie schafften ihm einen Ruf weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Als im Weltkriege ausländische Gerbstoffe für die deutsche Lederindustrie nicht mehr zu bekommen waren, baute und vervollkommnete er Extraktions-Apparate speziell für die deutschen Gerbrinden; seine Ausführungen auf diesem Gebiete gelten heute [= 1927] als führend. Neben dem Export seiner Apparate hat Neubäcker sich den veränderten politischen Verhältnissen anpassend, auch die Fabrikation von schmiedeeisernen Heizungskesseln, Radiatoren etc. aufgenommen, die bisher im Osten nicht fabriziert wurden."
Paul Neubäcker findet sich mit Eintrag im Danziger Adressbuch ab Jahrgang 1899. Zuerst in Fa. W. Neubäcker, Breitgasse 81, ab Jahrgang 1904 im Schuitensteg.
Das Gelände Schuitensteg 1 - 3 gehört zum Areal, das lt. Bebauungsplan aus dem Jahr 1893 auf dem Gelände der ehemaligen Wallanlagen für Industrieansiedlungen vorgesehen war:
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Hier zum Vergleich noch die Situation aus dem Jahr 1912:
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Viele Grüße
Peter
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