Erst mal genug von Danzig ? Na dann weiter nach Malbork – quasi jeden Winkel der Marienburg bekommt man hier im Bilde zu sehen:
http://www.zamek.malbork.com.pl/index.php (Hat man die Startseite, dann oben auf zamek malbork klicken, auf der neuen Seite links befinden sich die Bilder von droga do zamku an abwärts.)
Und sozusagen auf dem virtuellen Rückweg nach Danzig bietet es sich an, noch ein wenig das (Marienburger) Große Werder (Żuławy) anzugucken:
Vielleicht noch den Hinweis für Forumsmitglieder, die nicht ständig mit dem Internet spielen: Die Bilder der Seiten oben haben wie die meisten anderen im Net die angenehme Eigenschaft größer zu werden, wenn man auf sie doppelklickt. Und man kann fast alles auf die eigene Festplatte speichern. Wegen der Urheberrechte sollte man die Bilder aber nicht selbst weiterverwenden. Deshalb habe ich das erste Bild oben auch nur verlinkt. Wenn die u.a. auf Gdansk voreingestellten Links oben nicht (mehr) funktionieren, löscht man aus der Adresse alles ab dem Strich hinter com und aktualisiert die Seite neu.
Danke, Rüdiger, das macht Spaß! Man findet immer mehr im WEB.
Hallo Rüdiger, auch ich hatte mich fuer die interessanten Link's, die unsere alte Heimatstadt betreffen, bereits bedankt. Leider ist auch der Beitrag - wie auch andere - dem Server-Problem der letzten Tage zum Opfer gefallen.
Viele Gruesse mit nochmaligem Dank,
Ohrscher Siegfried
Dann auf der Startseite auf „Galeria Zdjec“ klicken.
Fotos der Kirchenbauten in der Erzdiözese Gdansk im Übrigen:
1. http://www.diecezja.gda.pl aufrufen. 2. Auf der linken Seite unter Informacje aufInformacje podstawoweklicken. 3.Auf die Karte links klicken 4. Auf die einzelnen Dekanate klicken 5. Auf die einzelnen Gemeinden klicken 6. Zu den Bildern ggfls. noch nach unten scrollen
Der vom Link erfasste Bereich der Erzdiözese ist nicht mehr identisch mit dem Gebiet der Freien Stadt Danzig. Teile der Danziger Höhe gehören zum Bistum Pelplin, Teile des Großen Werders zum Bistum Elbing der Erzdiözese Ermland.
* * * Hinweis: Bitte Urheberrechte beachten und im Zweifel die Bilder nicht für eigene Zwecke weiterverwenden.
Wenn die voreingestellten Links oben nicht (mehr) funktionieren, löscht man aus der Adresse alles ab dem Strich hinter pl. und aktualisiert die Seite neu um dann weiter zu sehen.
Die Seite scheint es nur auf Polnisch zu geben. Mangels Polnischkenntnissen kann ich zu den Texten nichts sagen. Zum Thema vorab der Hinweis auf https://www.danzig.de/showthread.php?t=811 und vielleicht noch folgende kurze Hinweise auf weit verbreitete Literatur: Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa, Bd. I/1, Nrn. 76, 77 (= Weltbildausgabe 1993, S. 286ff.), Egbert Kieser, Danziger Bucht 1945, 6. Auflage 1987, S. 304ff.
Die Seite ist wegen ihres Bild- und Fotomaterials unbedingt ansehenswert. Man beginnt mit dem Wegklicken der Werbung :-)
„Foto historyczne” beginnt dann harmlos mit allen denkbaren Vorkriegsbildern der Gegend um Kahlberg und endet mit spezifisch auf Haff und Nehrung bezogenen Fluchtbildern.
„Co w trawie piszczy” zeigt beim heute aktuellen Stand in 20 Alben mit 470 Bildern was von den Geschehnissen 1945 heute noch im Boden dort zu finden ist, vom Eisernen Kreuz bis zum Alpakalöffel. Augenscheinlich ist die heutige Nehrung für bestimmte Sammler so eine Art „Pompeji 1945”.
„Wczoraj i dzis” bringt vorwiegend alte Bilder der Orte, u.a. Stutthof und Kahlberg.
„1945 ostatnie walki“ zeigt eine Karte wohl mit den letzten Riegelstellungen der Wehrmacht auf der Nehrung.
„Ekshumajce“ beschäftigt sich anscheinend mit den Umbettungsarbeiten des VdK in diesem Gebiet, nicht ohne (für meinen Geschmack grenzwertige) Aufnahmen menschlicher Schädel- und Knochenüberreste in der Plastikschale.
Schließlich „Rozne ciekawe rzeczy” u.a. mit einem Album zum Kinderlandverschickungslager Kahlberg, deutschen Fronturlaubern auf der Nehrung 1941 und vor allem mit 5 - soweit ich sehe bei uns bislang unbekannten - (russischen Privat?-) Fotografien vom Abmarsch der Wehrmachtsoldaten in die Gefangenschaft nach der Kapitulation. Traurige Bilder, wenn man bedenkt, wie viele dieser Männer ihre Familien nicht mehr wiedersehen werden.
Die Seite scheint es nur auf Polnisch zu geben. Mangels Polnischkenntnissen kann ich zu den Texten nichts sagen.
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„Ekshumajce“ beschäftigt sich anscheinend mit den Umbettungsarbeiten des VdK in diesem Gebiet, nicht ohne (für meinen Geschmack grenzwertige) Aufnahmen menschlicher Schädel- und Knochenüberreste in der Plastikschale.
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Schließlich „Rozne ciekawe rzeczy” u.a. mit einem Album zum Kinderlandverschickungslager Kahlberg, deutschen Fronturlaubern auf der Nehrung 1941 und vor allem mit 5 - soweit ich sehe bei uns bislang unbekannten - (russischen Privat?-) Fotografien vom Abmarsch der Wehrmachtsoldaten in die Gefangenschaft nach der Kapitulation. Traurige Bilder, wenn man bedenkt, wie viele dieser Männer ihre Familien nicht mehr wiedersehen werden
Hallo Rüdiger, auch wenn wir die Bildbeschreibungen nicht lesen koennen, so zeigen die einzelnen Bilder doch das ganze Elend eines sinnlosen Krieges. Beim Betrachten verschiedener Bilder kehren ungewollt die eigenen Erinnerungen und Erlebnisse aus jenen Tagen in Danzig wieder. Hierbei frage ich mich wieder, wo moegen die toten deutschen Soldaten, die ich bei Einmarsch der "Roten Armee" auf den Strassen in Ohra liegen sah, verscharrt worden sein? Wenn ich die Bilder aus dem Album "Ekshumajce" anschaue, frage ich mich auch, wer mag den Stahlhelm, den ledernen Koppel mit Schloss "Gott mit uns" oder die Erkennungsmarke getragen haben? - Sehr-sehr traurige Bilder.
Einen schoenen Abend
wuenscht
der Ohrsche Siegfried
Nicht alle alten Kirchen in Danzig sind katholische Gemeindekirchen geworden und insoweit über den oben geposteten Link in Bildern anzugucken.
So ist St. Johann ein Mix von Kirche und Kulturzentrum, die Website dazu gibt aber nur sehr versteckt ein paar Bildchen zum Besten. Eine kleine Galerie früher-heute enthält hingegen die Website der Franziskaner zu St.Trinitatis (mit dem Zeiger, nun worauf wohl, also auf "Galeria" gehen:surprised:
Für einen Ausflug in die Geschichte von Malbork eine ganz frische Seite, bei der man nicht polnisch verstehen muss, sondern sich ganz einfach durch die Kategorien mit dem interessanten wenn auch noch ausbaufähigen Bildbestand über Stadt und Schloss Marienburg durchklicken kann - selbst an Freunde der Swastika ist unter, naja, unbefangener Verwendung deutscher Kriegsfotografie gedacht:
Die polnischen User dort haben für nicht polnisch sprechende Betrachter die ausnehmend sympathische Eigenschaft ihre Beiträge teilweise mit Bildern zu pflastern. Es ist etwas mühselig sich ohne Sprachkenntnisse durchzuklicken, aber interessante Bilder finden sich immer. Letztens hat dort jemand eine ganze Reihe von Bildpostkarten von vor 1945 zusammengestellt unter der augenscheinlichen Fragestellung welche Autotypen es damals in Marienburg eigentlich gab. Auf sowas muss man erstmal kommen. https://www.danzig.de/images/icons/icon7.png
Zusammen mit dem ebenfalls bilderreichen Forum
dürften das vermutlich Seiten zu allen Geschichtsaspekten Danzig-Westpreußens sein, wie wir sie hier in Deutschland mit dem vorwiegend verbleibenden genealogischen Interessen schon heute verständlicherweise so nicht mehr zusammenbekommen werden.
Aus gegebenem Anlass ein fiktiver Dialog, den ich in anderem Zusammenhang mal erstellt habe:
Frage: Oben stehen viele Fotolinks. Auf einer Seite habe ich ein tolles Foto gesehen, das ein anderer dort eingestellt hat. Kann ich das auf dieser vollkommen nichtgewerblichen Seite hier einfügen, damit sich alle daran erfreuen?
Antwort: Nein. Man darf grundsätzlich keine fremden Sachen nehmen und sie einfach selbst in der Öffentlichkeit weiter benutzen. Das ist auch bei Bildern nur okay, wenn man den Fotografen (oder den sonstigen Inhaber der Bildrechte) gefragt und der zugestimmt hat. Ob man das Bild dabei kostenlos weitergeben oder dicke Gewinne damit machen will, ist gleichgültig.
F: Muss wegen der Urheberrechte dazu unter dem Bild ein Copyright-Zeichen stehen oder muss stehen „Alle Rechte vorbehalten“ ?
A: Nein. Dass man keine fremden Sachen nehmen und einfach selbst benutzen darf, steht im Gesetz und gilt auch ohne dass es extra gesagt wird.
F: Bei einem anderen Bild kann ich aber gar nicht sehen, wer der Fotograf ist, weil kein Name angegeben ist. Das kann ich dann doch frei verwenden ?
A: Nein. Zum dritten Mal: Ein Foto, das ich nicht selbst gemacht habe, gehört mir nicht. Wenn ich den Fotografen, den sogenannten Urheber des Fotos, bzw. seine Rechtsnachfolger nicht kenne und/oder sie nicht fragen kann, dann habe ich eben Pech gehabt.
F: Aber die Fotos sind schön. Wer so was ins Internet stellt, muss doch sowieso damit rechnen, dass sie weiter verbreitet werden?
A: Njein.
Wer ein Foto auf eine bestimmte Website z. B. die Seite einer Fotocommunity stellt, der will doch zunächst nur, dass man das Foto dort sieht. Denn es gibt z. B. auch böse, üble, schmutzige Webseiten, auf denen man den eigenen Bildern in der Originalansicht nie, nie begegnen möchte. Oder Seiten, die man einfach nicht leiden kann. Oder, oder, oder …
Aber da man nun einmal im weltweiten Netz ist, kann keiner etwas dagegen sagen, wenn auf einer Seite ein allgemeiner Hinweis auf das Bestehen einer anderen Seite (und damit mittelbar mit den Bildern darin) gegeben wird, die andere Seite also verlinkt wird. Dann muss der Link aber eben auch auf der bösen, üblen, schmutzigen Seite (oder, oder, oder …) vom dortigen Benutzer erstmal aufgemacht werden und er sieht dann die gute, saubere Umgebung, in die ich mein schönes Bild gestellt habe und ich kann gar nicht Verbindung gebracht werden mit der üblen, bösen usw. usw. usw. …
Entscheidend ist die Sicht des Bildurhebers. Es ist sein Bild. Verlinken ist aber okay.
F: Der Fotograf hat auf seiner Seite die Rechtsklickmöglichkeit nicht abgeschaltet. Dann erlaubt er mir doch das Foto auf meine eigene Seite zu bringen und es dann frei im Net zu verwenden?
A: Nein. Man kann unabhängig von den zugelassenen Speichermöglichkeiten jedes Internetbild auf die eigene Festplatte bringen bzw. es landet eh automatisch dort, so dass die zugelassene Speichermöglichkeit gar nichts sagt. Falls Rechtsklicken nicht zugelassen ist, kann man umgekehrt eher annehmen, dass das Bild nur da öffentlich bleiben soll, wo es im Ursprung hochgeladen wurde.
F: Und wenn ich mich ans Recht der Bildverwendung in der Öffentlickeit nicht halte, was passiert dann?
A: In 99,0 % der Fälle nichts. Es gibt im Netz Abermillionen von Bildern von Abermillionen von Fotografen, die was anderes zu tun haben, als den Lauf ihrer Fotos zu verfolgen.
Im Einzelfall kann irgendjemand aber durchaus seine Rechte verfolgen. Das ist bei Bildern nicht schwer, weil man sie z. B. mit digitalen Signaturen kennzeichnen kann, so dass die Herkunft einfach beweisbar bleibt.
Im Ergebnis kann der Spaß dann den Rechtsverletzer bei uns schon mal ein paar Hundert Euro kosten. Also vorsichtshalber: Scheue Recht und tue nie was - oder besser umgekehrt.
Persönlich finde ich es übrigens einfach höflich, bei übernommenen fremden Bildern stets Namen und Quelle zu nennen. Sonst schmückt man sich mit „fremden Federn“ Wenn man auf einer vernünftigen Seite wie dieser die Quelle dann noch verlinkt, kann einem wohl niemand einen Vorwurf machen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung und nichts sicheres Juristisches.
F: Was ist eigentlich mit ganz alten Fotos? Gilt das Urheberrecht ewig ?
A: Für den Hausgebrauch, wenn auch juristisch ungenau: Im Höchstfall 70 Jahre nach dem Tod des Fotografen ist in Deutschland Schluss. Falls man die Bilder nicht gerade von der Seite einer Bildagentur klaut, weiß natürlich gerade bei alten Bildern kein Mensch wer der Fotograf ist und wann er gestorben ist oder ob er noch lebt. Rechtefrei dürften also sicherlich jedenfalls Fotos sein, die vor 170 Jahren entstanden sind *lol*. Man soll es mit der Vorsicht also auch nicht übertreiben. Z. B. bei Allerweltsbildern nicht zu ermittelnder Fotografen jedenfalls von vor 1945 kann man es sich beim besten/schlechtesten Willen nicht vorstellen, dass noch Urheberrechte geltend gemacht werden (können).
F: Dann ist ja alles klar ?
A: Ich habe hier nur aus meiner persönlichen Sicht ein paar Tipps zum allgemeinen Umgang mit fremden Bildern zusammengefasst und keine verbindlichen Rechtshinweise gegeben und ich übernehme natürlich keine Haftung. Außerdem sind einige Sachen nicht erwähnt, z. B. das selbst bei Urheberzustimmung mitunter störende „Recht am Bild“ von Leuten, die auf dem Foto sind, die Möglichkeit fremde Bilder als sogenannte Bildzitate auch mal ganz ohne Einwilligung der Urheber zu verwenden und die Möglichkeit einer nur 50jährigen Wirkungsfrist.
Das Wesentliche für den Bereich dieses Forums aber: In einem Forum gilt unter dem Gesetz allein das, was die Betreiber sagen, auch und gerade im Hinblick auf Bildverwendung. Entscheidend sind also die Forumsregeln, selbst wenn sie zusätzliche (zulässige) Einschränkungen enthalten sollten!
vielen Dank für den "fiktiven Dialog" der viele Fragen beantwortet, die möglicherweise noch unklar waren.
Dieses Fragen- und Antworten-Szenario bezieht sich nicht nur auf Bilder sondern auch auf Texte.
Als Forumbetreiber bin ich praktisch automatisch in der Mithaftung für alle Beiträge und Bilder die hier eingestellt werden. Wenn es nicht klar ist, wo die Rechte liegen muss ich diese löschen - und das werde ich auch tun.
Ich bitte alle Leser dieses Beitrages, hier in unser Forum ausschließlich Texte und Bilder einzustellen wenn aus urheberrechtlicher Sicht keinerlei Fragen und Bedenken bestehen.
Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"
Es handelt sich faktisch um das Bilderbuch zu den Wikipedia-Seiten. Das Ganze befindet sich auch immer noch im Ausbau. Angenehm für Zeitgenossen mit nicht voll harmonisiertem Verhältnis zum Urheberrecht sind die freien Lizenzen, die einen weitgehenden Gebrauch der Bilder gestatten.
Hier ein paar bislang eher unbekannte Danzig-Bilder der amerikanischen Bildagentur Getty Images. Die englischen Bildunterschriften vertragen Ergänzungen. Über Korrekturen meiner Anmerkungen und weitere Beiträge zu den Bildern würde ich mich freuen.
Vor dem Geschäft des Schuhmachermeisters Salakowski, Fleischergasse 12/13.
http://www.jamd.com/image/in-search/Danzig+/#66g3419089 Denkmal für die Gefallenen des I. Weltkriegs. Nach 1945 mit Ausnahme der Substruktion/Bodengestaltung beseitigt. Stadtgraben/Elisabethwall. Die englische Bildunterschrift zum bereits 1933 errichteten Cenotaph ist nicht richtig.
Das Kino „UFA Palast“ in der Elisabeth-Kirchengasse 2. Der Zweckbau ist wegen seiner „modernen“ Architektur im Stil der Zwanziger Jahre bemerkenswert. Im Gegensatz etwa zu Breslau und Berlin war Danzig in der Zwischenkriegszeit keine Hochburg des Neuen Bauens, wozu die wirtschaftlichen Probleme, die politischen Mehrheitsverhältnisse und das übermächtige kulturelle Erbe aus der Glanzzeit der Stadt mit Renaissance und Frühbarock beigetragen haben werden.
Es dürfte sich hier um das Kanzelhaus „Baumannshof“ an der Fleischergasse handeln, heute nicht mehr vorhanden. Vgl. Tusk, Einst in Danzig, 1997, S. 102.
Danzigs Synagoge an der Reitbahn. 1885ff. in einem an die „Danziger Renaissance“ angelehnten Stil erbaut. Abbruch auf Veranlassung der Nazis1939. Zur Jüdischen Gemeinde in Danzig siehe u.a. Erwin Lichtenstein, Bericht an meine Familie. Ein Leben zwischen Danzig und Israel. Das Buch gibt es preiswert antiquarisch etwa bei ZVAB.
Geschäftstelle der Danziger Zentrumspartei. Das Zentrum vertrat vorrangig die Interessen des (deutschen) katholischen Bevölkerungsteils. Sie wurde vom nationalsozialistischen Danziger Senat 1937 zwangsweise aufgelöst.
Hitlerjugend auf der Grünen Brücke. Der Blick geht auf die Lange Brücke im Zustand von 1939. Der hier sichtbare Abschnitt bis zum Frauentor war um 1937 Gegenstand intensivster Bemühungen der Denkmalpflege, die Überformungen insbesondere des 19. Jahrhunderts wurden beseitigt. Vgl. Volmar, Danzigs Bauwerke und ihre Wiederherstellung, Danzig 1940, S. XXIII ff.
Die Siedlung Zoppot-Steinfließ. 30iger Jahre ? Gebaut in einer Art Fachwerk-Heimatschutzstil mit Anklängen an das ländliche Bauen in der Umgebung Danzigs.
Die Bilder der Illustrierten „Life“ zum Thema Danzig.
Bei dem in den Bildunterschriften so bezeichneten Gauletier Forster of East Prussia handelt es sich um den Danziger Gauleiter Albert Forster, ab 1939 für Danzig-Westpreußen zuständig. Nazi-Gauleiter für Ostpreußen war in dieser Zeit Erich Koch.
Die Aufnahme Forsters mit dem Turm des Rechtstädtischen Rathauses könnte auf dem Dach der NS-Gauleitung in der Jopengasse gemacht worden sein.
Genaues Datum und Anlass der Aufnahme Forsters mit den weiteren Nazi-Größen vor dem Eingang des Kasino-Hotels in Zoppot sind mir unbekannt. Ebenso der Name des schwarzhaarigen Mannes in Breeches zwischen Forster und Frank. Evtl. der Gaupropagandaleiter Diewerge ?
Zu Lola Kauert habe ich im Internet nur noch gefunden, dass sie nach dem Krieg amerikanische Staatsbürgerin wurde. Zum Hintergrund der Rettungsgeschichte allg. http://www.oswegohaven.org/story.html
„Gotenhafen oder Gotenhaven“ ?. Ein Gebäude auf einem Bild trägt tatsächlich die Bezeichnung Stadtverwaltung Gotenhaven.
Im Gegensatz zum Baugeschehen in Danzig in der Zwischenkriegszeit ist das polnische Gdingen von vornherein im zeitgenössischen „modernen“ Stil aufgebaut, Flachdach, kubische Formen, Glas, Beton.
Elegant die augenscheinlich verglaste Ecklösung des Hauses mit der Apotheke und (?) Bayer-Kreuz.
Im Beitrag heißt es, dieser Kinobau stelle vielleicht den Avantgarde-Bau der Zwischenkriegszeit in Danzig dar. Ebenso modern m. E. aber auch die Helene-Lange-Schule:
Die Bilder stammen aus einem Forum zum Thema Architektura Wolnego Miasta Gdańska (1920-1939)
in dem das Bauen dieser Zeit mit einer Vielzahl von Bildern diskutiert wird:
Mam nadzieję, że może ktoś jeszcze, poza mną, interesuje się architekturą tego okresu w Gdańsku, który jakoś tak blado wypada przy Gdyni, której krągłościami wszyscy (również i ja) tak się pasjonują. Gdańska architektura była bardziej kanciasta, no i miała to dziejowe nieszczęście, że ją w dużym...
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