Die Sinnfrage: Was wollen wir eigentlich mit diesem Forum?

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  • waldkind
    Forum-Teilnehmer
    • 06.10.2008
    • 2366

    #16
    Hallo Ada,
    dein Beitrag ist sehr interessant. Er hilft auch mir weiter, da ja meine Oma einen slawischen Namen trug. Danke.Miriam.
    Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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    • wenzkauer
      Forum-Teilnehmer
      • 26.10.2008
      • 203

      #17
      Hallo Sigi,

      danke für das Angebot. Wir sind alle katholisch und mir fehlen nur zwei Personen. Bisher ist eindeutig...

      Michael Gdaniec geb. 1870 Pogodki,verheiratet mit Barbara geb. Palkowska
      3 Kinder: Julian Franz 1892, Catharina 1894, Joseph Johann 1895

      Barbara heiratete anscheinend später Michael´s Bruder Joseph Gdaniec geb. 1870, wieder 3 Kinder: Konrad Gdaniec geb. 1912 - mein Opa - verstarb 1956 in Schöneck. Nun mein Problem: Zwei Brüder soll er gehabt haben, müßten ca. 1912 geboren sein. JOSEPH, angeblich nach Frankreich gegangen und PAUL ins Ruhrgebiet. Joseph und Paul dürften nicht mehr leben, aber über die Nachkommen würde sich mein Vater ( Sohn von Konrad ) besonders freuen.
      Gibt´s Gdaniec in Paris

      Viele Grüße Michael

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      • grabschau, + 06.11.2012
        Forum-Teilnehmer
        • 10.02.2008
        • 496

        #18
        Michael, schicke mir bitte Deine e-mail-Adresse !!! LG und Nachtgruss von Sigi

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        • waldkind
          Forum-Teilnehmer
          • 06.10.2008
          • 2366

          #19
          Entwicklung von Nachnamen

          Hallo Michael,
          du fragtest nach einer Idee. Eine Idee kann ich beisteuern, aber keinen wissenschaftlichen Nachweis.
          Über die Entstehung des Namens Danzig/Gdanzk/Gedanum etc. gibt es verschiedene Versionen. Die bisher einleuchtendste ist mir, dass sich dieser Namen auf die ursprünglichen Besiedler dieses Raumes bezogen, die Goten.
          Folglich muss sich dein Name nicht auf die Stadt Danzig beziehen, sondern kann sich auf den gotischen Ursprung beziehen. Das ist sehr plausibel.

          Ursprünglich hatten die Menschen nur einen Namen, z.B. Hans. Später, erhielten die Menschen Beinamen, damit man sie besser voneinander unterscheiden konnte, z.B. Hans, der Gote und Hans, der Starke. Diese Beinamen richteten sich oft nach persönlichen Eigenschaften, der Arbeit, den Familienverhältnissen, der Herkunft oder dem Wohnort (Weeke, die am Walde wohnende).

          Als die Besiedlung enger wurde, sich also Städte bildeten, da reichten die Beinamen nicht mehr. Es bildeten sich Nachnamen. Diese entstanden oftmals erstmalig in den Adelshäusern wegen der Erbschaftsangelegenheiten und der Regelung von Liegenschaften. Auch im Zusammenhang mit dem Postwesen wurden Nachnamen wichtig, damit man in einem Ort den einen Hans vom andern unterscheiden konnte.

          Die Bildungen von Nachnamen vollzieht sich einfach. Zum Beispiel wurden die Beinamen in Nachnamen umgewandelt: aus Hans, der Gote, wurde Hans Gotes oder Hans Dgotes usw.. Die Söhne wurden ganz einfach nach der Abstammung zum Vater (oder der Mutter benannt). Michael vom Goten, Michael des Goten, Michael Gedanum, Michael Gdaniec. Also wie gesagt, das mit dem Namen ist jetzt nur eine Durchspielerei. Bei Weeke ist es einfach. Der Name stammt auch aus einem Adelsgeschlecht und bezieht sich meines Erachtens auf den Vornamen Weeko. Dann hätte ich im Mittelalter geheißen: Maria, die Tochter Weekos, Maria Weekos, Maria Weekes, Maria Weeke und bin mit Miriam Weeke im Heute angelangt.

          Ich hoffe, lieber Michael, ich konnte dir etwas damit dienen. Liebe Sonntagsgrüße, Miriam.

          Zitat von wenzkauer
          Hallo in die Runde,

          demnach paßt mein Nachname ( Gdaniec bzw. Gdanietz ) hier gut hinein. Der Schönheitsfehler dabei ist, als Ursprung ist die Gegend um Schöneck, Pogutken und Wenzkau bekannt. Dieses Rätsel werde ich wohl nie lösen. Vielleicht hat jemand eine Idee?

          Viele Grüße Michael
          Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

          Kommentar

          • wenzkauer
            Forum-Teilnehmer
            • 26.10.2008
            • 203

            #20
            Guten Morgen Miriam und Danke !
            Aus dem altslawischen steht " Gd " für Feuchtigkeit, Nässe oder auch Sumpf.
            Gd...ynia und Gd...ansk wurde anscheinend auf Weichselschlamm begründet.
            Dem entgegen steht, daß mein Name "Gdaniec" aus dem arabischen mit " die Zufluchtsstätte des frommen Mannes " übersetzt werden kann.
            Oder eben, der Mann der aus den Sümpfen kam.

            Schönen Sonntag wünscht Michael

            Kommentar

            • Anna Nyma

              #21
              Allen einen schönen Sonntag

              Nachdem ich nun noch mehr hier gelesen habe, habe ich mich jetzt doch angemeldet. Einmal, weil es nicht anders geht, wenn ich mich für Eure frdl. Beiträge in diesem Thread bedanken möchte, aber vor allem, weil ich da herinnen irgendwie diese besondere Faszination spüre, die von Eurem Forum ausstrahlt.

              Wenngleich ich auch z.Zt. nicht beabsichtige, persönlichen Kontakt zu evtl. dagebliebenen Verwandten aufzunehmen, aber die Namen, nach denen ich suche (deutschstämmige) anderen Quellen zufolge nachweislich heute noch im Danziger Raum existieren, interessiert mich nun doch, wieso die nicht - wie andere - damals dort rausgegangen waren. Ich denke, mit der Zeit werde ich hier allgemeine Antworten finden können.

              So wie ich auch Dir schon mal für Deine Denkanstöße danke, Ada.

              Zu Joniszus' Einwand möchte ich sagen: Ich hatte es auch so gemeint, daß in erster Linie die Zeiten daran Schuld trugen, daß so viele Menschen sich hatten blenden lassen, bis alles soweit verfahren war, daß sie sich dagegen aufzubegehren nicht mehr trauen konnten und lieber ihr Gewissen erstickten.

              Kommentar

              • jonny810
                Forum-Teilnehmer
                • 10.02.2008
                • 2423

                #22
                Die geblendeten Menschen

                Hallo und willkommen im Forum,

                genau so wie du es jetzt darstellst, habe ich es auch beschrieben.

                So war meine Ansicht, zu deiner Frage.

                Na, dann wünsche ich dir viel Erfolg bei der Suche in unserem Forum.

                Noch einen schönen Sonntag, Erhart



                Zitat von Anna Nyma
                Zu Joniszus' Einwand möchte ich sagen: Ich hatte es auch so gemeint, daß in erster Linie die Zeiten daran Schuld trugen, daß so viele Menschen sich hatten blenden lassen, bis alles soweit verfahren war, daß sie sich dagegen aufzubegehren nicht mehr trauen konnten und lieber ihr Gewissen erstickten.
                Zuletzt ge
                Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
                "Nec Temere - Nec Timide"
                Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ

                Kommentar

                • Anna Nyma

                  #23
                  Danke für das Willkommen, Erhart.

                  Ich hatte Dich nicht falsch verstanden. Etwas unglücklich war vielleicht, es "Einwand" zu nennen. Auch in Deinen weiteren Anmerkungen stimme ich Dir zu; da ergibt sich vielleicht an anderer Stelle mal eine Gelegenheit, das weiter zu erörtern.

                  Frdl. Gruß
                  Anna

                  Kommentar

                  • jonny810
                    Forum-Teilnehmer
                    • 10.02.2008
                    • 2423

                    #24
                    Die geblendeten Menschen

                    Hallo Anna,

                    ich merke schon, dass es da keine Probleme mit uns gibt. Wir werden uns auch noch so weit kennenlernen, dass es keine Irrtümer geben wird.

                    Weiterhin alles Liebe, Erhart.


                    Zitat von Anna Nyma
                    Danke für das Willkommen, Erhart.

                    Ich hatte Dich nicht falsch verstanden. Etwas unglücklich war vielleicht, es "Einwand" zu nennen. Auch in Deinen weiteren Anmerkungen stimme ich Dir zu; da ergibt sich vielleicht an anderer Stelle mal eine Gelegenheit, das weiter zu erörtern.
                    Zuletzt ge
                    Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
                    "Nec Temere - Nec Timide"
                    Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ

                    Kommentar

                    • waldkind
                      Forum-Teilnehmer
                      • 06.10.2008
                      • 2366

                      #25
                      Hi wenzkauer,
                      also du kamst aus den Sümpfen, ich aus dem Wald. Da machen wir dann einen Auwald draus. Ich liebe Auwälder und Sümpfe. Also ich meine dann ist doch die Herleitung deines Nachnamens nicht schwer. Auch der Name Danzig wird auf einen Ort in den Sümpfen zurückgeführt. Dann waren die Gdaniec's die aus den Sümpfen Danzigs nach Schöneck, Pogutken, Wenzkau Gewanderten. So könnte es gewesen sein. Es gibt für die Anfänge Danzigs verschiedene Ortsbezeichnungen. Die suchen wir uns bei Gelegenheit zusammen und lassen es noch einmal auf uns wirken. Dauert ein paar Tage. Habe anderes momentan zu tun. Bis bald Weichselschlammindianersproß. Es grüßt Kiku aus dem Walde.

                      Zitat von wenzkauer
                      Guten Morgen Miriam und Danke !
                      Aus dem altslawischen steht " Gd " für Feuchtigkeit, Nässe oder auch Sumpf.
                      Gd...ynia und Gd...ansk wurde anscheinend auf Weichselschlamm begründet.
                      Dem entgegen steht, daß mein Name "Gdaniec" aus dem arabischen mit " die Zufluchtsstätte des frommen Mannes " übersetzt werden kann.
                      Oder eben, der Mann der aus den Sümpfen kam.

                      Schönen Sonntag wünscht Michael
                      Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

                      Kommentar

                      • wenzkauer
                        Forum-Teilnehmer
                        • 26.10.2008
                        • 203

                        #26
                        Montag fängt gut an...

                        Hallo Miriam,
                        ich stelle mir das gerade so vor und muß schmunzeln. Wir beide als Urgoten, vertrieben von den Slawen ins Hinterland, zu unserer " Sumpfsippe " am Waldrand. Danach konnte sich dann endlich die Zivilisation in Danzig durchsetzen. So muß es gewesen sein...

                        Gruß Michael

                        Kommentar

                        • jonny810
                          Forum-Teilnehmer
                          • 10.02.2008
                          • 2423

                          #27
                          Die aus dem Sumpf kamen

                          Hallo Miriam und Michael,

                          Das heißt, wenn ich es richtig deute, dass ihr zwei, mit Gummistiefeln an den Füssen, in Lumpen gewickelt, die Kultur nach Danzig und Gotenhafen geschleppt habt!
                          habe ich da vielleicht etwas falsch verstanden? äch weis nich?

                          Schon der Anfang euer Namen ist mir schwer verdächtig.

                          Erhart










                          Zitat von wenzkauer
                          Hallo Miriam,
                          ich stelle mir das gerade so vor und muß schmunzeln. Wir beide als Urgoten, vertrieben von den Slawen ins Hinterland, zu unserer " Sumpfsippe " am Waldrand. Danach konnte sich dann endlich die Zivilisation in Danzig durchsetzen. So muß es gewesen sein...

                          Gruß Michael
                          Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
                          "Nec Temere - Nec Timide"
                          Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ

                          Kommentar

                          • wenzkauer
                            Forum-Teilnehmer
                            • 26.10.2008
                            • 203

                            #28
                            ... nee, Erhart..

                            umgekehrt . Erst nachdem wir die Küste verlassen haben, konnte sich eine Kultur entwickeln. Mensch, ich wollte doch das "Niveau" anheben.
                            Aber mal im ernst, wie könnte es dann in grauer Vorzeit gewesen sein?

                            Gruß Michael

                            Kommentar

                            • jonny810
                              Forum-Teilnehmer
                              • 10.02.2008
                              • 2423

                              #29
                              Kultur-Verbreiter

                              Aha, jetzt weiß ich Bescheid. Mit mir kam die Kultur, oder nicht? muß man ja alles wissen. Dann bin ich doch ein richtiger Held, wie man so sagt?

                              Ach nei, was fiehl ich mir so gut.










                              Zitat von wenzkauer
                              ... nee, Erhart..

                              umgekehrt . Erst nachdem wir die Küste verlassen haben, konnte sich eine Kultur entwickeln. Mensch, ich wollte doch das "Niveau" anheben.
                              Aber mal im ernst, wie könnte es dann in grauer Vorzeit gewesen sein?

                              Gruß Michael
                              Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
                              "Nec Temere - Nec Timide"
                              Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ

                              Kommentar

                              • Martschinke
                                Forum-Teilnehmer
                                • 07.03.2008
                                • 404

                                #30
                                Zitat von Anna Nyma
                                Ich bin eine späte Nachfahrin von Deutschen, die in einem anderen Gebiet in Polen gelebt hatten, von da wohl auch nicht wirklich vertrieben wurden, sondern es hatte sich ergeben, daß sie von sich aus ihr Fortkommen in anderen Teilen der Welt gesucht hatten; lediglich der "Rückweg", wenn sie es irgendwann vielleicht gewollt hätten, war ihnen nachher von der Geschichte abgeschnitten ...

                                Ich befasse mich nicht direkt mit Ahnenforschung, allerdings suche ich immer schon eine Antwort auf die Frage, wieso und auf welche Weise über Hunderte von Jahren Polen und Deutsche in weitestgehender Eintracht friedlich miteinander hatten auskommen können - bis die Zeiten sich dann leider so entwickelt hatten, daß es den Braunauer Psychopathen und seine perversen Kumpane aus der Gosse an die Oberfläche gespült hat, die nachher alles dauerhaft verdorben haben.

                                Außerdem würde mich interessieren, wieso Deutschstämmige, die immerhin den so genannten "Ariernachweis" hatten schaffen können, einstmals zu ur-polnischen (slawischen) Namen gelangt waren.

                                Verwandtschaft stammt aus Danzig, weshalb ich jetzt auf Euer Forum gestoßen bin. Von meiner Seite könnte ich hier nur leider nicht viel Substanzielles einbringen und würde mich daher nur anmelden, wenn sich dies für die konkrete Nachfrage, die ich hätte, als unumgänglich erwiese.

                                Eure gemeinsamen Erklärungen zur "Sinnfrage" haben mich schwer beeindruckt. Etwas derart Tiefgehendes habe ich bisher in noch keinem Forum gelesen. Leider bin ich selber vom Schlage derer, die sich das alles vor jedem einzelnen eigenen Posting erst immer wieder noch mal in Gänze durchlesen müßten / sollten, weil sie gemeinhin nur schwer verstanden werden.

                                Anna Nyma
                                Die national-politischen Führer Führer, und religöse Geistliche haben Menschen irre geleitet.
                                Öffentliche Medien üben starken Einfluß auf die Völker verschiedener Nationen aus.
                                Alle Menschen sollten aus ihren verblendeten Träumerein erwachen, daß die Welt
                                friedlicher wird. Der liebe Gott kann nicht für jede Nationalität ein anderes Recht
                                billigen, daß mit Waffengewalt verteidigt wird, und dafür die Krone des ewigen Lebens
                                zu gesichert wird.

                                Kurt Martschinke

                                Kommentar

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