Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

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  • AngelB +12.3.22
    Forum-Teilnehmer
    • 11.02.2008
    • 254

    #16
    AW: Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

    Hallo Mikeberlin,

    wie ich sehe bist Du aus Berlin !! Warum beklagst Du Dich dann ueber die lange Wartezeiten beim StA I ?? Fahre mal selbst im Wedding vorbei, kalkuliere ein Stuendchen Wartezeit ein (kannst ja 'ne Zeitung oder 'n Buch mitnehmen) und hole Dir die Urkunden selbst ab.
    Das ist gar kein Problem da beim Standesamt. Ich musste wegen Familienangelegeheiten mehrfach da Urkunden holen (aus Polen und Schlesien) und die haben supernett und schnell geholfen.

    Angelika
    Jugend ist verfuehrbar, heute und damals.

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    • grabschau, + 06.11.2012
      Forum-Teilnehmer
      • 10.02.2008
      • 496

      #17
      AW: Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

      und hier die Adresse Mikeberlin !

      Standesamt I Berlin
      Schoenstedterstr. 5
      13357 Berlin Wedding
      Tél.: 030. 90 269 - 0

      Welch eine Chance in Berlin zu wohnen, ich würde mir ein Campingbett im Archiv aufschlagen........Netter Gruß von Sigi - Paris

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      • waldkind
        Forum-Teilnehmer
        • 06.10.2008
        • 2366

        #18
        AW: Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

        Hallo Sigi,
        wenn die mich lassen würden mit dem Campingbett, wäre ich die erste, die dort im Archiv lagern würde. Mehr bräuchte ich nun wirklich nicht zum glücklich sein: alte Akten, Lupe, Bett, Brot, Wasser und zwei Kutten (eine für werktags, eine für sonntags).

        Aber sooo einfach wie Angelika schreibt ist es mitunter nicht. Etwas mehr als eine Stunde Wartezeit sollte man schon mitbringen. Möglichst zum Anfang der Sprechzeiten dasein, damit man auch tatsächlich dran kommt. Wie gesagt, es dauerte dann doch noch zwei Monate bis ich die Urkunde hatte. Das wird von Fall zu Fall unterschiedlich gehandhabt und natürlich muss man ein berechtigtes Interesse nachweisen können. Da gibt es verschiedene Dringlichkeiten.

        @Angelika: Klar, dass die Beamten supernett waren. Alle Berliner sind supernett!.
        Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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        • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
          Forum-Teilnehmer
          • 10.02.2008
          • 5206

          #19
          AW: Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

          ... Klar, dass die Beamten supernett waren
          Danke waldkind
          Endlich mal was POSITIVES .....
          Viele Grüße
          Hans-Jörg ( Beamter im Ruhestand)

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          • waldkind
            Forum-Teilnehmer
            • 06.10.2008
            • 2366

            #20
            AW: Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

            Hallo Hans-Jörg,
            ich habe mittlerweile viele Standesämter, Einwohnerämer und Archive angeschrieben. Sie waren ausnahmelos alle sehr nett, nicht nur in Berlin. Oftmals antworten die Ämter sofort umgehend per e-mail oder zwei Tage später habe ich eine schriftliche Antwort auf meinem Tisch. Gerade heute habe ich bereits eine Urkunde, die ich vor zwei Tagen anfragte. Manchmal wird meine Anfragean an die richtige Stelle, ein anderes Amt oder Archiv weitergeleitet. Dass das in den ehemaligen Ostgebieten nicht so ganz leicht klappt, verstehe ich. Aber die ursprünglich 19 Monate beim Standesamt I fand ich dann doch ein bisschen happig.

            Allerdings bin ich auch immer sehr nett zu den Beamtinnen und Beamten. Schließlich bin ich ja auf ihr Wohlwollen angewiesen.LG waldkind.
            Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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            • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
              Forum-Teilnehmer
              • 10.02.2008
              • 5206

              #21
              AW: Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

              ... Allerdings bin ich auch immer sehr nett zu den Beamtinnen und Beamten...
              Toll.waldkind...gibt doch das schönen deutsche Sprichwort:
              "Wie man in den Wald hineinruft so schallt es zurück" !!!!

              Mit Freundlichkeit kann man oft viel erreichen!
              Viele Grüße
              Hans-Jörg

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              • AngelB +12.3.22
                Forum-Teilnehmer
                • 11.02.2008
                • 254

                #22
                AW: Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

                Hallo Waldkind,

                na klar --- zum Anfang der Sprechzeiten da sein !!! Toll .... da trudeln alle an (ist wie beim Arzt) und Du wartest ohne Ende. Nee - andersrum wird's ne kurze Wartezeit, indem man naemlich kurz vor Ende der Sprechzeiten da aufschlaegt und die Beamten sich da ueberschlagen, weil sie naemlich puenktlich die Bude zumachen wollen.

                Und natuerlich ... ist ja wohl klar ... ALLE Berliner sind nett ... oder schon mal was anderes gehoert ... hah.

                Schoenen 3. Advent
                Angelika
                Jugend ist verfuehrbar, heute und damals.

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                • waldkind
                  Forum-Teilnehmer
                  • 06.10.2008
                  • 2366

                  #23
                  AW: Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

                  Guten Tag Angelika,
                  die Erfahrungen von Menschen sind offenkundig unterschiedlich. Jeder nach seiner Facon. Am Besten du erledigst das dann für uns alle mit den Urkunden, wo es dir so leicht von der Hand geht mit kaum Wartezeit und so..
                  Ich habe bis jetzt noch keinen Beamten getroffen, der sich überschlägt. Die Beamtentätigkeit muss ordentlich und akurat ausgeführt werden. Das braucht Konzentration. Wer sich überschlägt, der kann kaum akurat arbeiten. Ich habe beim Standesamt I nur Menschen getroffen, die vom Anfang bis zum Ende der Sprechzeiten in einem gleichbleibenden ruhigen und aufmerksamen Rythmus' arbeiteten. Aber vielleicht hat Hans-Jörg recht, wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus. Ich lege Wert darauf, dass ein Beamter ruhig und konzentriert arbeitet. Denn wenn einer hibbelig ist und unkonzentriert arbeitet hat man in der Regel hinterher mehr Arbeit. Ich bleibe auf alle Fälle bei meiner alt-bewährten Methode: Ruhe, Bedachtsamkeit, Höflichkeit, Anerkennung, Dankbarkeit, Zielstrebigkeit, Beharrlichkeit. Ich nehme dann auf alle Fälle mehr als nur eine Urkunde mit nach hause, nämlich Augenblicke, die sich positiv in meine Seele brennen und die mein Leben schön machen. Wie gesagt, jeder Mensch ist anders. Ich werde also pünktlich zur Sprechzeiteneröffnung da sein. Da lerne ich beim Warten nette und interessante Menschen kennen aus allen möglichen Ländern. Das letzte mal traf ich einen Afrikaner, der meinte, er kenne eine solche Geschichte wie die meine nur aus dem Fernsehen und er war sehr interessiert über das Schicksal der ehemaligen deutschen Gebiete in Polen.
                  LG waldkind.
                  Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

                  Kommentar

                  • waldkind
                    Forum-Teilnehmer
                    • 06.10.2008
                    • 2366

                    #24
                    AW: Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

                    Hallo Angelika,
                    heute habe ich es so gemacht wie du es geraten hast. Wenige Minuten vor Feierabend war ich da, kam sofort dran. Die Beamtin war ruhig und sehr freundlich. Auf meine Urkunden brauche ich auch nicht länger als 14 Tage warten.
                    Schöne schneebedeckte Frühlingsgrüße
                    waldkind
                    Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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                    • knudwilm

                      #25
                      AW: Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

                      Habe ebenfalls im Januar 2009 einen Antrag gestellt, sollte 18 Monate dauern. Nach 24 Monate gewagt zu fragen nach dem Sachstand. Mitarbeiterin teilt mit, sei schon längst durch, läge wohl beim Standesbeamten; nur noch eine Woche warten!
                      Nach dann 2 Monaten an den Behördenleiter geschrieben und Antrag zurückgezogen!
                      Grüße Knud

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                      • daggel
                        Forum-Teilnehmer
                        • 09.03.2008
                        • 169

                        #26
                        AW: Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

                        Hallo Leute

                        Frage!
                        Ist der Schimmelbefall aus dem Jahrgang 1932 denn schon beseitigt?

                        Habe heute noch keine Antwort erhalten, geschweige denn eine zwischen Nachricht.

                        Und mal eben so nach Berlin reisen ist nicht drinn. Oder doch? Liegt nach deren ansicht vielleicht doch nur so um die Ecke (von mir aus ca. 400 km) Ist ja in 10 Minuten zu machen oder?

                        daggel

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                        • Beate
                          Administratorin
                          • 11.02.2008
                          • 4836

                          #27
                          AW: Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

                          Hallo Daggel,

                          hatte diesen Brief auch seinerzeit erhalten, aber nach einer Wartezeit von ca. 25 Monaten bekam ich Fotokopien der angefragten Urkunden nebst einem freundlichen Brief , die anderen Urkunden betreffend, die man mir nicht hatte besorgen können- da diese in Danzig sein müssten...(1946).
                          Also, nur Geduld, das wird schon.

                          Liebe Grüße Beate
                          ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

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                          • suum cuique
                            Forum-Teilnehmer
                            • 24.04.2011
                            • 198

                            #28
                            AW: Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

                            Hallo,
                            ja das Standesamt I in Berlin ist mit Arbeit mehr als ausgelastet. Bedenkt man, dass das StA I fuer ALLE Deutschen im Ausland zustaendig sind, das ist eine Menge. Alle personenstandsrechtlichen Sachen der Auslandsdeutschen laufen ueber das StA I. Z.B. Beurkundungen von Auslandsgeburten, (Geburtsanzeigen), Scheidungsanerkennungen und, und, und.

                            Seit ca. 2001, mit der Einfuehrung des neuen Staatsangehoerigkeitsgesetzes, wurde es auch notwendig, dass alle im Ausland geborenen Kinder, sofern sie noch eine andere Staatsangehoerigkeit bekommen, (z.B. in den USA oder vom auslaendischen Elternteil), mit einer Geburtsanzeige beim StA I "registriert" werden. Ein solches "Doppelstaater"-Kind koennte dann die dt. Staatsangehörigkeit an sein/ihr Kind wiederum im Ausland weitergeben, wenn dann das Kind des Doppelstaaters auch innerhalb eines Jahres eine Geburtsanzeige bekommt. Ohne dieses Verfahren wuerden Kinder von Doppelsttatern wenn sie im Ausland geboren wuerden ihre Deutsche Staatsangehoerigkeit nicht erlangen. Das zum Hintergrund warum seit einigen Jahren viel mehr beim StAI los ist. Das war vorher nicht zwingend noetig. Eine Dingen von Rot-Gruen... im Gegenzug kam dann die erleichterte Erlangung der dt. Staatsangehoerigkeit fuer in D lebende Auslaender.
                            Von der Meldung einer Geburt bis zur Uebersendung der Geburtsanzeige kann es ein Jahr dauern, frueher auch mal laenger, bis zu 2 Jahre.
                            Da meine beiden Toechter in Chicago geboren wurde kann ich aus eigener Erfahrung davon berichten.

                            Das Problem ist, dass Sachstandsanfragen das ganze noch mehr verzoegern. Also bitte keine Sachstandsanfragen machen. Das StA I ist personell voellig unterbesetzt, in Berlin muss gespart werden auf Teufel-komm-raus. Der Kampf des StA I ist vergleichbar mit dem Kampf gegen Windmuehlen. Die Vorgaenge stapeln sich nur so. Auch kann ich mir vorstellen, dass normale Urkundenanforderungen von Familienforschern die "wichtige" Arbeit verlangsamen. Viele Auslandsdeutsche brauchen jetzt in den USA um ihren Fuehrerschein oder Greencard neu beantragen zu koennen eine "original" Geburtsurkunde, bzw. eine neu ausgestellte vom StA I. Da es in den USA unmengen von Auslandsdeutschen gibt, gibt es natuerlich durch dieses neue Prozedere der US Behoerden eine erhoehte Nachfrage. (Den Nachweis der orignial GebUrk bei der Beantragung von US Dokumenten wird seit dem "11.September" verlangt).
                            Sobald ein Deutscher ins Ausland zieht informiert die Meldebhoerde das oertliche Standesamt, das wiederum gibt dann den Aktenbestand an das StA I ab, das wie gesagt fuer alle Auslandsdeutschen weltweit zustaendig ist.
                            Beste Grüße,
                            Andreas
                            "There is no place like home" Zitat aus "Wizard of Oz"

                            Kommentar

                            • sinus
                              Forum-Teilnehmer
                              • 07.05.2008
                              • 333

                              #29
                              AW: Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

                              Hallo, Andreas,

                              mir kommen bald die Tränen.
                              Ich würde die Abteilung mit den Familienforschungsauskünften der ehem. Ostgebiete privatisieren. Das sind auch keine hoheitlichen Aufgaben. Die Gebühren decken doch den Aufwand. Ein echtes Leistungsprinzip einführen, dann rechnet sich das Ganze.
                              Aber dann hat wieder irgend ein Zwischenboss weniger Untergebene und damit womöglich eine niedrigere Besoldungsgruppe.
                              Ich fürchte nur, für solche Ideen hat die Koalition der Besitzstandswahrer kein Ohr. Und das Volk (wir Familienforscher) lassen uns weiter vertrösten.
                              Gute Nacht, Deutschland.

                              Viele Grüße aus Mecklenburg
                              sinus

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                              • Uwe
                                Forum-Teilnehmer
                                • 10.08.2008
                                • 1961

                                #30
                                AW: Standesamt I in Berlin (19 Monate Wartezeit)

                                Hallo sinus,

                                ich glaube Du liegst da falsch das es sich um keine hoheitlichen Aufgaben des Staates handelt. Geburtsurkunde, Sterbeurkunden und Heiratsurkunden zu erstellen sind Aufgaben des Staates und auch die Erstellung einer Kopie gehört dazu. Diese Urkunden werden unter anderem z.B. für die Feststellung der Erbberechtigung gebraucht und müssen deshalb 100 % korrekt sein. Das die Gebühren die Kosten decken bezweifle ich doch sehr stark. Wenn ich mich recht entsinne, habe ich für eine Kopie einer Geburtsurkunde nur 10 € Gebühr bezahlt. Da in den Akten der entsprechende Eintrag erst einmal gesucht werden muss und dann die Kopie gemacht wird, die Rechnung erstellt und das ganze mit der Post verschickt wird können denke ich die 10 € nicht die Kosten decken.

                                Herzliche Grüße

                                Uwe
                                Geschichte kann man nicht ändern ... aber man kann aus ihr lernen!

                                Suche Informationen zu den Familiennamen Block, Gehrt, Kirschke, Kirsch, Haak, Happke, Hoffmann, Makowski, Namowicz, Patzer, Rehberg, Tolk(e) und Vierling aus Danzig

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