Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

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  • Metavira
    • 14.05.2012
    • 56

    #1

    Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

    Hallo,

    ich benötige mal wieder eine Übersetzungshilfe zu
    laufender Nummer 79 "Erdmann Wunderlich"
    Wenn möglich auch die Buch- u. Spaltenüberschriften.

    Vielen Dank im Voraus
    M.

  • sarpei
    Forum-Teilnehmer
    • 17.12.2013
    • 6095

    #2
    AW: Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

    Hallo Metavira,

    und immer schön jegliche Ergänzungsinfiormation zurück halten, gell ...

    Hier mein Vorschlag zur Diskussion:

    Jankendorf - Erdmann Wunderlich geb[oren] d[en] 18 Sept[ember] 11 Ab[ends] get[auft] d[en] 28 Sept[ember] - Vat[er] Martin Wunderlich, Einwohner Mut[ter] Christina Bijin - T[au]fp[aten] Michael Junß aus Lekenwalde, martin Pinger aus Krinkpfütz, Frau Maria Elisabeth Delrich aus Kaltehnerberga

    Die Überschriften erklären sich dann doch von alleine - oder? Das Jahr ist 1834.
    Die Ortsnamen sind ohne Kenntnis des räumlichen Kontextes rein 'buchstabentechnisch' zusammengedröselt.


    Viele Grüße

    Peter

    Kommentar

    • Metavira
      • 14.05.2012
      • 56

      #3
      AW: Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

      Danke

      "und immer schön jegliche Ergänzungsinfiormation zurück halten, gell ..."; wie ist das gemeint?

      und zum Verständnis: Erdmann Wunderlich ist erst 1934 getauft worden, obwohl er 1911 geboren wurde?

      Gruß
      Manfred

      Kommentar

      • Metavira
        • 14.05.2012
        • 56

        #4
        AW: Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

        Sorry Ersetze 1834,1811

        Kommentar

        • sarpei
          Forum-Teilnehmer
          • 17.12.2013
          • 6095

          #5
          AW: Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

          Hallo Manfred,

          ad #3: Mennoniten und Freikirchlergemeinden lehnten die Kindstaufe ab. So kommt es dann, dass die Kinder von Anhängern dieser Gemeinschaften erst dann getauft werden, wenn sie dies durch ihren eigenen Willen gekunden. Teilweise ist das erst im erwachsenenalter der Fall.

          "und immer schön jegliche Ergänzungsinfiormation zurück halten, gell ..." = es kommt häufig vor - insbesondere bei Ortsbestimmungen oder Namensgebungen -, dass durch eine Zusatzinformation (z.B. 'um welches Kirchspiel handelt es sich?') solche Arbeiten erheblich erleichtert werden.

          Und bei mir kommt es halt schlecht an, wenn mir so ohne weitere Erklärung ein 'Übersetzungsauftrag' hingeknallt wird - das geht auch anders.


          Viele Grüße

          Peter

          Kommentar

          • sarpei
            Forum-Teilnehmer
            • 17.12.2013
            • 6095

            #6
            AW: Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

            ... äh, gekunden = bekunden ...

            Kommentar

            • Wolfgang
              Forumbetreiber
              • 10.02.2008
              • 11623

              #7
              AW: Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

              Schönen guten Abend,

              da es hilfreich ist zu wissen, um welches Kirchenbuch es sich handelt: Evangelische Kirche Tiegenhof.

              Peter, an Dich meinen großen Respekt für Deine Entzifferungskünste! Die genannten Orte lauten neben Jankendorf (gehört heute zu Brunau/Bronowo) übrigens Lakenwalde (heute keine eigene Ortsbezeichnung, liegt bei Kalteherberge), Krukpfütze (korrekt Krugpfütze, genaue Lokation unbekannt, gehörte früher zum Postzustellort Tiegenort/Tujsk) und Kalteherberge (heute Świerznica).

              Sind praktisch alles meine Nachbardörfer...

              Schöne Grüße aus dem Werder
              Wolfgang
              Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
              Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
              Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

              Kommentar

              • sarpei
                Forum-Teilnehmer
                • 17.12.2013
                • 6095

                #8
                AW: Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

                Danke, Wolfgang!

                Also noch ein Pastor der wegen seiner Sauklaue im Fegefeuer schmort ....

                Normalerweise versuche ich ja, wenn der Kontext bekannt ist, mir unbekannte Orte über westpreussen.de zu identifizieren. Das war in diesem Fall nicht möglich und so habe ich eben 'Buchstabenkunde' versucht. zu diesem Zweck liegt immer eine Tabelle mit den Buchstaben der deutschen Kurrentschrift neben meiner Tatstatur.


                Viele Grüße

                Peter

                Kommentar

                • Metavira
                  • 14.05.2012
                  • 56

                  #9
                  AW: Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

                  Hallo,
                  ja es ist richtig, Evangelisches Kirchenbuch Tiegenort. Aus den vielen Urkunden die mir das EZAB zugesandt hat, bin
                  ich glaube ich jetzt fündig geworden.
                  Der UrUrGroßvater Vater Otto Wunderlich
                  *22.07.1880 Altebabke zul. Steegen
                  ist bekannt.
                  Sein Vater, Erdmann Wunderlich geboren in Altebabke verheiratet mit Elisabeth geborene Möde wird von mir gesucht.
                  Die nachfolgende erste Urkunde laufende Nr. 7 (Johann Erdmann) kann ich nicht in Gänze entziffern. Heißt der Geburtsort "Beinsdorf". Der Ort ist mir überhaupt nicht geläufig.
                  Meine Übersetzung:
                  7 Johann Erdmann 13. Juni ?6 37 -Erdmann Wunderlich (Hof ??) -Anna Maria Schaak -??Beinsdorf?? -27.Juni- Johann Scha??, Alte???, Gottlieb Peters; ??, Beinsdorf
                  (Johann Erdmann ist doch der Vorname, oder?)
                  Für die zweite Urkunde lfd. Nummer "letzte Zeile" (Wilhelmine Elisabeth) benötige ich auch noch Hilfe.
                  Meine Übersezung:
                  Wilhelmine Elisabth 15.Aug. Johann Möde, Hofbes., Mutter ??, Altebabke, 6. Spt. , Taufpaten ??Peter Mock, Elisabeth Peters.
                  In welchem Jahr ist sie denn geboren. Lt. EZAB ist der Eintrag von 1863.
                  Zunächst vielen Dank
                  M.






                  Kommentar

                  • Wolfgang
                    Forumbetreiber
                    • 10.02.2008
                    • 11623

                    #10
                    AW: Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

                    Schönen guten Nachmittag,
                    hallo Manfred,

                    pardon, selbstverständlich ist das Kirchenbuch aus TiegenORT und nicht TiegenHOF wie ich schrieb. Aber je später der Abend, desto mehr lässt die Konzentration nach.

                    Das von Dir gelesene "Beinsdorf" ist BEIERSHORST (heute Wybicko) und liegt nur einen Katzensprung über die Felder von Alte Babke entfernt.

                    Schöne Grüße aus dem Werder
                    Wolfgang
                    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

                    Kommentar

                    • Wolfgang
                      Forumbetreiber
                      • 10.02.2008
                      • 11623

                      #11
                      AW: Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

                      Und zum zweiten Eintrag:

                      Johann Moede, Nachbar, [Mutter] Erdmuth Ziemen, [Taufpaten] Peter Möd, Rehwalde

                      Schöne Grüße,
                      Wolfgang
                      Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                      Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                      Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

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                      • sarpei
                        Forum-Teilnehmer
                        • 17.12.2013
                        • 6095

                        #12
                        AW: Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

                        Hallo Marcel,

                        die #7 transkribiere ich wie folgt:

                        7 / Johann Erdmann / 13-dreizehnter Juni / h[ora] 6 n[o]ct[urnus] / 37 / Erdmann Wunderlich Nachbar / Anna Maria Schaak / Beiershorst / 27 Juni / Johann Schaak Altebabke, Gottlieb Peters, Altebabke, Fr[au] Muel, Beiershorst


                        Vieel Grüße

                        Peter

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                        • sarpei
                          Forum-Teilnehmer
                          • 17.12.2013
                          • 6095

                          #13
                          AW: Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

                          ... und die #2 Elisabeth lese ich wie folgt:

                          3 / Wilhelmine Elisabeth / 15-fünfzehnt August / h 5 v / 43 / Johann Moede Nachbar / Erdmut? Zumin / Altebabke / 6 Septer / Peter Möd, Rehwa???, Elisabeth Krause, ?????, Elisabeth Peters, ?????


                          Viele Grüße

                          Peter

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                          • Metavira
                            • 14.05.2012
                            • 56

                            #14
                            AW: Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

                            Vielen Dank, für mich nochmal zur Klarstellung.. Das Taufbuch ist von 1858+63; Die Geburtsdaten sind zog Jahre früher...War das nur bei den Mennoniten u. Freikirchlern so wie Peter ausführt....es handelt sich doch um ein evang. Kirchenbuch???
                            Gruss Manfred

                            Kommentar

                            • sarpei
                              Forum-Teilnehmer
                              • 17.12.2013
                              • 6095

                              #15
                              AW: Taufbucheintrag von 1834 Übersetzungshilfe

                              Hallo Manfred,

                              es war in dem relevanten Zeitraum so, dass die katholische und evangelische Kirche den alleinigen Auftrag zur Führung von Personenstandsregistern hatten. Es finden sich nicht nur evangelische Freikirchler und Mennoniten in evangelischen Kirchenbüchern, sondern auch evangelische Einträge in katholischen und umgekehrt. Man ging halt 'zur Registrierung' in die Kirche am Ort.

                              Die Mennonitengemeinden haben übrigens auch eigene Personenstandsregister geführt.


                              Viele Grüße

                              Peter

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