Vorgehensweise bei Sütterlin-"Übersetzungen"

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles l
neue Beitr
  • Ulrich 31
    Forum-Teilnehmer
    • 04.11.2011
    • 8562

    #16
    AW: Geburtsurkunde aus Danzig 1906 in Süterlin?

    Obwohl ich leider ohne die erhoffte Antwort auf #21 geblieben bin, sehe ich für mich dieses Thema im Kern als erledigt an: Sven hat von Jutta und mir übereinstimmend seine betr. Urkunde in die erwünschte, für ihn lesbare Form erhalten.

    Dennoch hat mich dieses Thema am Rande zu mehreren Google-Recherchen veranlasst. Diese haben zu folgender Erkenntnis geführt: Die handschriftlichen Angaben in der betr. Urkunde von 1906 sind nicht in Sütterlinschrift geschrieben, sondern in deutscher Kurrentschrift. Die Sütterlinschrift wurde erst ab 1915 in Preußen eingeführt und löste erst ab den 1920er Jahren die deutsche Kurrentschrift ab. - Mehr dazu werde ich in einem neuen Thema mitteilen, das ich im Unterforum "Probleme/Lösungen" anschließend starten werde. Titel: "Deutsche Schreibschriften (Kurrent, Sütterlin) - Lesehilfe". Dieses Thema soll als zentrale Anlaufstelle für entsprechende Bitten um Lesehilfe dienen und damit deren Auffinden erleichtern. Außerdem will ich dort ein neues Procedere für eine rationale Handhabung solcher Bitten um Lesehilfe vorschlagen.

    Gruß Ulrich

    Kommentar

    • JuHo54
      Forum-Teilnehmer
      • 11.12.2008
      • 2378

      #17
      AW: Geburtsurkunde aus Danzig 1906 in Süterlin?

      Hallo Ulrich,
      ja mach das...ich hatte ja schon in #13 erwähnt , dass es die Deutsch Kurrent Schrift ist. Ich habe mich schon daran gewöhnt , dass sie häufig fälschlicherweise als Sütterlin bezeichnet wird..., schon beim Lesen von 1906 war mir das klar...., ändert aber nichts daran, dass viele sie nicht mehr lesen können....
      Liebe Grüße
      Jutta
      Jeder Tag ist ein kleines Leben für sich.

      Artur Schopenhauer* 1788 Danzig

      Kommentar

      • waldkind
        Forum-Teilnehmer
        • 06.10.2008
        • 2366

        #18
        AW: Geburtsurkunde aus Danzig 1906 in Süterlin?

        Guten Morgen Ihr Lieben,

        ich frage mich, wenn unsere Schriftüberträger nach der Übertragung erst anfangen zu überlegen um welche Schrift es sich handelt, wozu dann eigentlich diese umständliche Diskussion? Das zeugt ja davon, dass man immer noch was dazu lernen kann.
        Meines Erachtens hatten wir schon einen Thread über die altdeutschen Schriften - nicht? Es nervt manchmal, wenn schlicht alles als Sütterlin bezeichnet wird. Ist doch daran zu erkennen, dass viele Deutschen keinerlei Bezug zu ihrer Schriftkultur haben. Schade. Sehr schade. Trotzdem kann man es den jungen Menschen nicht verdenken, wenn sie sich nicht auskennen.
        Aber ab einem gewissen Alter frage ich mich: Wie kann es sein, dass man die Ahnen als wichtig erachtet aber nicht die Zeichen, durch sie sie sich ausdrückten?

        Ansonsten stimme ich Rene zu. Wenn es zu solch trockener Diskussion kommt, vergeht einem das Helfen.

        Nehmt es vielleicht mal sportlich. Schreibt selber etwas in einer altdeutschen Schrift und stellt es zum Erraten ins Forum. Dann haben wir unser Training (zu deutsch: sportliche Übung) und unser Teamwork (zu deutsch: gemeinsames Arbeiten). Da brauchen wir nicht nur entziffern, sondern müssen auch noch herauffinden, um welche Schrift es sich handelt.

        Viel Spaß noch, wk.
        Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

        Kommentar

        • Ulrich 31
          Forum-Teilnehmer
          • 04.11.2011
          • 8562

          #19
          AW: Geburtsurkunde aus Danzig 1906 in Süterlin?

          Zu #22:

          Das von mir, wie hier angekündigt, gestartete Thema fand leider keinen Zuspruch. Ich habe deshalb heute Wolfgang gebeten, es zu löschen. Dies ist inzwischen geschehen.

          Gruß Ulrich

          Kommentar

          • Wolfgang
            Forumbetreiber
            • 10.02.2008
            • 11623

            #20
            AW: Vorgehensweise bei Sütterlin-"Übersetzungen"

            Schönen guten Morgen,

            ich habe, wie von Ulrich ausdrücklich gebeten, das Parallelthema gelöscht in dem argumentativ über ein mögliches künftiges Vorgehen diskutiert wurde. Ich lösche solche Themen außerordentlich ungerne, weil damit erstens die Meinungen Anderer unter den Tisch gekehrt wird und weil zweitens ein solches Thema jederzeit wieder aufkommen kann. Und dann geht die ganze Argumentation wieder von vorne los.

            Viele Grüße aus dem Werder
            Wolfgang
            Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
            Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
            Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

            Kommentar

            • Ulrich 31
              Forum-Teilnehmer
              • 04.11.2011
              • 8562

              #21
              AW: Vorgehensweise bei Sütterlin-"Übersetzungen"

              Hallo an die hier Lesenden, ich sehe mich zu ein paar Klarstellungen veranlasst.

              Wolfgang hat nach der von mir aus guten Gründen erbetenen Löschung meines Themas zur Vorgehensweise bei Lesehilfen ("Übersetzungen" alter deutscher Schreibschriften wie Kurrent und Sütterlin) die bis gestern eingegangenen Beiträge zu dem von Sven Ustrabowski gestarteten Thema "Geburtsurkunde aus Danzig 1906 in Süterlin?" neu sortiert. Beiträge zum letzteren Thema (schon zuvor ins Unterforum "Genealogische Fragen" verschoben) wurden nur auf diejenigen reduziert, die direkt auf Svens Hilfeersuchen eingingen und schnell zu einem von Sven und Wolfgang begrüßten Ergebnis führten; es blieben dort somit nur noch 4 von über 20 Antworten.

              Die zu jenem Thema außerdem eingegangenen Antworten, aus denen sich wegen der zeitlichen Überschneidung der Lesehilfen von Jutta und mir Überlegungen zu einer eventuellen Regelung solcher Lesehilfen entwickelten, hat Wolfgang nun in einem neuen Thema mit der Bezeichnung "Vorgehensweise bei Sütterlin-'Übersetzungen'" gebündelt und gleichzeitig mich als Starter dieses Themas deklariert. Dazu diese Anmerkungen von mir:
              - Ich bin nicht Starter dieses neu bezeichneten Themas und bitte Wolfgang hiermit, diese Deklaration für mich zu entfernen. - Danke!
              - Durch die erwähnte Neusortierung der ursprünglichen Antworten auf Svens Hilfeersuchen haben die in das von Wolfgang neu gestartete Thema verschobenen Antworten eine neue Nummerierung erhalten. In meinem jetzigen Beitrag dort von heute 00:00 muss es nach dieser Änderung einleitend richtig heißen: "Zu #16:" bzw. "Zu meinem Beitrag vom 08.08.2013, 17:23:".

              Viele Grüße aus Berlin
              Ulrich

              Kommentar

              • Ulrich 31
                Forum-Teilnehmer
                • 04.11.2011
                • 8562

                #22
                AW: Vorgehensweise bei Sütterlin-"Übersetzungen"

                Nachtrag zu 12:45 >

                Im übrigen möchte ich mich an dieser Diskussion nicht weiter beteiligen. Für mich ist dieses Thema hiermit beendet.

                Ulrich

                Kommentar

                • Gisela Schwetje
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.02.2008
                  • 196

                  #23
                  AW: Vorgehensweise bei Sütterlin-"Übersetzungen"

                  Hallo Ihr Lieben, was für ein Hype um dieses Thema. Wer übersetzen kann und will, soll es doch tun. Gott sei Dank habe ich mich nicht auch noch in die Übersetzung eingemischt. Ich kann diese alten Schriften auch noch lesen.-
                  Lb. Grüße
                  Gisela

                  Kommentar

                  L