Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
Familie Zoll, Bohnsack;
Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.
Hallo Waldkind,
wie das vonstatten ging, kann ich dir leider auch nicht sagen, nur dass mein Ururgroßvater Wittmann kath getauft war, seine Hochzeit habe ich noch nicht gefunden und ich kenne auch nicht das Nest meiner Ururoma, aber ihre Kinder wurden mal ev. , mal kath getauft und mein Ururgroßvater wurde letzendlich ev. beerdigt...., von daher stehe ich immer wieder vor Karins Problem, unerwartet treten Verwandte in Kirchenbüchern auf, wo ich sie nicht vermutet habe und auch rein ev. Trauungen in kath. Kirchen ( Dirschau) und dort , wo ich sie vermute, sind sie nicht zu finden. Mir fehlt unsere Sigi da sehr, sie hatte meist ein Näschen dafür bzw. den nötigen Einblick in Kirchenbücher, auch weil sie weitläufig zu meiner Verwandtschaft zählte, kreuzten sich immer mal wieder unsere "Suchen" und gemeinsam haben wir so manchen Knoten entwirren können....
Liebe Grüße
Jutta
Rudolf, das kann ich aber so nicht glauben. In der Familie meines Mannes sind sein Vater und auch dessen Geschwister evangelisch wie die Mutter, der Vater katholisch.
Und in der Gegenwart ist es genauso: der Vater (mein Sohn) katholisch, Mutter und Kinder evangelisch. Geht und ging also...
Ich kenne das Problem von Dir, Karin, aber auch: in einer Urkunde steht der Urgroßvater als evangelisch verzeichnet, bei der Hochzeit seines Sohnes ist er auf einmal katholisch angegeben...
Schöne Grüße Beate
..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?
"wenn einer der Ehegatten katholisch ist, werden die Kinder katholisch getauft - dazu muss man sich heute bei einer ökumenischen evang./kath. Ehe praktisch verpflichten."
Vielleicht wird des in der Pfalz so gehalten... unsere Söhne wurden in Baden-Württemberg anno 1984-1989 alle ev. getauft obwohl die Mutter katholisch ist. Unsere Ehe wurde ökumenisch geschlossen. Natürlich hätte es der katholische Pfarrer gerne anders gesehen
Guten Morgen,
vielen Dank für Eure Informationen.
Ich war ja auch davon überzeugt, dass meine Familie katholisch waren, zumindest alle väterlicherseits.
Die Familie meines Großvaters mütterlicherseits war evangelisch, die Kirchenbucheinträge beweisen dieses, das war mir auch bekannt
Ich wußte aber noch aus meiner Erinnerung, dass meine Großmutter katholisch war, ich habe ihre Geburtsurkunde vorliegen.
Darum bin ich davon ausgegangen, daß meine Mutter katholisch getauft worden ist, naja vielleicht ist sie dieses auch, später, nachdem sie evangelisch getauft worden ist.
Gab es so etwas, erst vom evangel. Pfarrer taufen lassen, dann rüber zur katholischen Kirche und anschließend dort taufen lassen?
Ich denke mal nicht.
Also Fakt ist, meine Mutter wurde 1920 evangel. getauft, (wie auch ihre Geschwister) nach diesem Zeitraum bis zur ihrer Hochzeit 1943 muß sie die Konfession gewechselt haben, sicher hat meine streng gläubige Großmutter ihren Einfluß geltend gemacht.
Obwohl ich schon viele Jahre dabei bin, habe ich es jetzt erst entdeckt.
Na ich werde noch sicher sehr viel dazu lernen müssen.
Viele Grüße Karin
Hallo Karin,
bei meiner Großmutter steht in der Heiratsurkunde "katholisch". Erst später bemerkte ich, dass sie evangelisch getauft war. Aber das rührte mich wenig, ist sie halt zur Heirat übergetreten. Diesem Übertretungsvorgang bin ich nie nach gegangen, weil ich nicht wüsste wo da suchen.
Ansonsten glaube ich, dass damals auch manchmal Dinge geschrieben wurden, die einfach nicht stimmen. So steht z.B. bei einer Urgroßmutter ein falscher Geburtsort in der Sterbeurkunde drin, bei einem Urgroßvater nur der Spitzname.
Hallo Jutta,
dann müssten wir es herausfinden wie die Übertretung funktionierte. Vielleicht über ein Amtsgericht?
Beste Grüße, waldkind.
Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.
da ich so einen Konfessionswechsel in der Familie habe, kann ich an Hand der Dokumente mal den Ablauf rekonstruieren:
1905-03-18 Geburtsurkunde Ehemann
1905-05-05 Taufzeugnis Ehemann; Konfession geht nur aus dem Kirchensiegel bzw. der Begrifflichkeit 'Pastor' hervor (=evangelisch);Konfession der Eltern nicht dokumentiert
1906-08-19 Geburtsurkunde Ehefrau; Konfession der Eltern dokumentiert (=katholisch)
1906-08-26 katholische Taufe der Ehefrau
1929-05-15 Nachweis des katholischen Pfarrers über die katholische Taufe der Ehefrau
1929-08-19 Aufgebotsbescheinigung enthält keine Angaben über die Konfession der Brautleute
1929-09-01 Bescheinigung des evangelsichen Pastors über die Konvertierung der Ehefrau zum evangelischen Glauben
1929-09-07 Eheschließung (Standesamt) ohne Nennung der Konfession
1929-09-07 Bescheinigung der Eheschließung zum Zwecke der Trauung; keine Angaben zur Religion
1929-09-07 Trauung durch den evangelischen Pastor (Kirchensiegel)
Hiernach sieht es wohl so aus, dass der Kirchenübertritt eine Angelegenheit der jeweiligen Kirchenvertreter ist.
Hallo miteinander,
ich weiß, dass die Taufe eine überkonfessionelle Sache ist, Es geht darum, im christlichen Glauben getauft zu werden. Es ist also egal, ob katholisch oder evangelisch.
Ich komme selbst aus so einer Familie, mein Vater evangelisch, meine Mutter katholisch. Getauft wurde ich in 1944 in der Königlichen Kapelle in Danzig. Nach der Flucht in die Nähe von Lübeck gingen wir alle in die evangelische Kirche. Ich bin konfirmiert worden und brachte mich in die Kirchenmusik ein.( C-Prüfung für Organisten). Nie musste ich konvertieren, um in die evangelische Kirche aufgenommen zu werden.
Aus den Kirchenbüchern Käsemark entnehme ich, dass, wenn die Weichsel zugefroren war, so im Januar/Februar eines Jahres und die Fähre nach Schönbaum/Fürstenwerder wegen Eisganges nicht fuhr, katholische Familien dann ihren Säugling in Käsemark taufen ließen. Früher wartete man nur ein paar Tage nach der Geburt, dann wurde getauft, damit das Kind getauft war, falls es noch im Babyalter starb. Isolde
So ist es auch in unserer Familie gewesen, Isolde. Wir sind in St.Nilolai getauft worden, in unserer katholischen Pfarrkirche, sind aber in einer multireligioesen Familie aufgewachsen und haben die Evangelische und auch die Orthodoxe Religion respektiert. Sowie ich es sehe, hast Du ganz Recht Isolde, wir sind in den Christlichen Glauben getauft worden. Unser Heiland, Mann und Gott, teilt mit uns den Heiligen Geist in der Taufe und durch das Wasser werden wir symbolisch von der Ur-Suende klar gewaschen. Koerper und Seelchen des kleinen Wesens, bekommt durch die Taufe, ein Kind Gottes. So wie Du sagst, die Taufe ist eine ueberkonfessionelle Sache. Wir sind Kinder Gottes und Christen. Das ist mein Glaube seit 88 Jahren. Liebe Gruesse von der Feli
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