Schiewenhorst - einer der schönsten Orte in der Niederung

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  • Wolfgang
    Forumbetreiber
    • 10.02.2008
    • 11623

    #1

    Schiewenhorst - einer der schönsten Orte in der Niederung

    Schiewenhorst, die breite rasch fließende Stromweichsel, der Dünenwald, das Weichselmündungsgebiet, das kleine malerisch gelegene Hafenbecken, der langgezogene Weichseldamm, aber auch die Fähre rüber nach Nickelswalde/Mikoszewo... - ein Traum in üppiger Natur unter dem weiten Himmel der Danziger Niederung.

    Auf dem beiliegenden Foto seht Ihr den baumbestandenen Weichseldamm wie er sich von der Fähre aus zeigt.
    Angeh
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"
  • Herbert Claaßen
    Forum-Teilnehmer
    • 13.02.2008
    • 1005

    #2
    Schiewenhorst

    Hallo Wolfgang!
    Ich bin zwar befangen, aber ich sehe das genau so wie Du. Und andere haben das wohl auch so enpfunden, denn in den 30er Jahren bis in den Krieg hinein kamen im Sommer immer viele Dampfer aus Danzig mit Ausflügler, die in der Gaststätte Hallmann auf dem Damm gefeiert haben.
    Viele Grüße!
    Herbert
    PS. Anbei Bild der Schule und des Hafens
    Angeh

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    • slawek

      #3
      Herbert war es die Gasstätte gegenüber der heutigen Weichselfähre dort wo heute die Bushaltestelle sich befindet .
      Dort nämlich befand sich noch in den 70-gern gut besuchte Gaststätte mit einer großer Gastsall gleich am Eingang .
      Dort kehrte mein Vater immer nach angeln gerne ein .
      Slawek .

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      • Herbert Claaßen
        Forum-Teilnehmer
        • 13.02.2008
        • 1005

        #4
        Saal Hallmann Schiewenhorst

        Hallo Slawek!
        Genau, das war die Gaststätte Hallmann mit Saal, Veranda und Gaststube.
        Wir Jungens drückten uns am Saalfenster die Nase platt, um von dem Geschehenen da drinnen etwas mitzukriegen, wenn der Landfilm da war oder sonst eine Veranstaltung stattfand.
        1973 habe ich dort noch zum Mittag gebratenen Lachs gegessen, als ich nach dem Krieg zum ersten mal wieder in meinem Geburtsort war.
        Leider seit einigen Jahren nur noch eine Ruine.
        Schöne Grüße!
        Herbert

        Kommentar

        • Johannistal, Ehrenmitglied +16.12.2023
          Forum-Teilnehmer
          • 10.02.2008
          • 68

          #5
          Einlage

          Ich grüße dich Herbert,
          Zu Schiewenhordt gehört auch Einlage,. Dort bei meinen Großeltern mütterlichseits habe ich meine Ferien verbracht. Ich kann dir nur recht geben. Es ist dort eine Landschaft zum Träumen. Vögel zirpen und zwitschern, Störche haben dort ihre Nester, Frösche quaken-- die Weichsel strömt langsam da hin. Ich sehe meinen Opa der nach einem langen Arbeitstag vor seimem Häuschen auf der Bank sitz und sein Pfeifchen raucht. Wenn ich mit meinen Sohn dort bin dann wünschte ich ich könnte dort einfach bleiben.
          Ruth aus dem schwäbischen Freudental

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          • slawek

            #6
            1973 es war die Zeit wo ich immer mit mein Vater angeln ging .
            Mit dem Bus oder eben 1973 mit meinem erstem Moped oder davor als Kleinkind mit der Schmalspurbahn bis nach Schiewenhorst und dann mit der alt-neuen Fähre nach Nickelswalde , dann zu Fuß bis an die Weichselmündung . Dort haben wir Aale immer nachts gefangen .
            Mein Rekord im Jahre 1974 waren sage und schreibe fast 60 stück in einer Nacht .
            Aber zur dieser Gaststätte die hieß glaub ich damals " Delfin "
            ich glaub es , weil in Nickelswalde gabs auch so eine alte Gaststube , genau an der Kreuzung Richtung Kiesmark und Pasewark .
            Ich muss doch mein Vater fragen .

            Slawek aus Langfur

            Kommentar

            • Herbert Claaßen
              Forum-Teilnehmer
              • 13.02.2008
              • 1005

              #7
              Schiewenhorst

              Hallo Slawek!
              1973 lebte noch ein alter deutscher Fischer in Schnackenburg. Paul Rucks. Der erzählte auch, dass sie viele Aale fangen würden. Der Räucheraal war damals auch sehr billig.
              Wie lange fuhr eigendlich die Kleinbahn?
              Die Bahnfähre war ja schon weg; ebenso die Dampffähre unterhalb der Seilfähre.
              Ich meine, dass 1973 nur noch die Seilfähre nach Nickelswalde gefahren ist.
              Die Gaststätte an der Straßenabzweigung Richtung Schönbaum in Nickelswalde ist mir auch bekannt.
              Der Sohn meines Lehrers hatte die Gastwirtstochter geheiratet. Er ist 1942 in Rußland gefallen. Den Namen habe ich nicht mehr in Erinnerung.
              Viele Grüße und noch schönen Sonntag.
              Herbert

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              • slawek

                #8
                Zitat von Herbert Claaßen
                Hallo Slawek!

                Wie lange fuhr eigendlich die Kleinbahn?
                Die Bahnfähre war ja schon weg; ebenso die Dampffähre unterhalb der Seilfähre.
                Die Dampffäre gabs nach45 nicht mehr, die Bahnfähre brannte glaub ich anfang 60-ger ab. Dannach fuhr die Bahn von Danzig nach Schiewenhorst und ab Nickelswalde fuhr andere Bahn bis nach Stutthof .
                Die Gaststätte an der Straßenabzweigung Richtung Schönbaum in Nickelswalde ist mir auch bekannt.
                das freut mich.
                Dort kehrte mein Vater auch immer wieder ein, wir haben nämlich weitere Familie in Nickelswalde.

                hier ein Blick von oben
                man seht noch wie die Gleise der Bahn verliefen .

                http://maps.google.com/maps?ll=54.35...5766&t=k&hl=en]

                und her noch ein

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                • Evelin
                  Forum-Teilnehmer
                  • 12.03.2009
                  • 24

                  #9
                  Fähre Neufahrwasser

                  [FONT=Century Gothic]Hallo,mich würde einmal interessieren ob ab Neufahrwasser oder war es nur (Schwielenhorst) eine Fähre fuhr.Mein Opa Ernst Hahn soll sie gefahren haben.
                  Dann würde ich mir gerne die Danzighymne ausdrucken. Gibt es hier den Text?
                  Freue mich übrigens sehr über Bezeichnungen,Ausdrücke in Erzählungen ,die ich so nur von meinen Eltren kannte.Ich wohne hier in Westfalen und wurde als Kind oft belächelt wenn ich vom Dittchen oder Pomuchelskopf,sowie von plachandern sprach.Habe oft gedacht es sind Erfindungen meiner Eltern und mich geschämt.Heute schäme ich mich dafür, sie nicht verstanden zu haben....
                  Ein schönes Wochenende wünscht allen Evelin.
                  [/FONT]

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                  • Helga +, Ehrenmitglied
                    Moderatorin
                    • 10.02.2008
                    • 1948

                    #10
                    Hallo Evelin,

                    hier der Text:

                    „Für Danzig“ war die Nationalhymne der Freien Stadt Danzig. Das Lied wurde von Paul Enderling geschrieben, die Melodie dazu wurde von Georg Göhler komponiert.



                    Kennst du die Stadt am Bernsteinstrand,
                    umgrünt von ew'ger Wälder Band,
                    wo schlanke Giebel streben empor
                    zum Sonnenschein!
                    Ja, sollt' ich fröhlich leben,
                    in Danzig müßt es sein!

                    Kennst du die Stadt, wo Turm an Turm
                    in Treue trotzt dem Zeitensturm,
                    wo stolze Schiffe gleiten
                    ins blaue Meer hinein!
                    Ja, sollt' ich tapfer streiten,
                    für Danzig müßt es sein!

                    Kennst du die Stadt, wo deutsche Art
                    voll Kraft und Mut ihr Gut bewahrt,
                    wo deutsch die Glocken werben
                    und deutsch ein jeder Stein !
                    Ja sollt' ich selig sterben,
                    in Danzig müßt es sein !
                    Viele Grüße
                    Helga

                    "Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)

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                    • Evelin
                      Forum-Teilnehmer
                      • 12.03.2009
                      • 24

                      #11
                      Hymne

                      [FONT=Fixedsys]Hallo,vielen Dank für den Text,,,,habe ihn jetzt erst gefunden.
                      Immer ein Stück weiter...aber immer wieder schön -weil ich verpasst habe zu Lebzeiten meiner Eltern alles zu erfragen-ich dachte immer es gibt wichtigeres!
                      LIEBE Grüße,Eve
                      [/FONT]

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