Cholera-Friedhof auf Messina

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  • Wolfgang
    Forumbetreiber
    • 10.02.2008
    • 11623

    #1

    Cholera-Friedhof auf Messina

    Schönen guten Nachmittag,

    Johannes Trojan schrieb 1898 in "Weichselfahrt zwischen Ostsee und russischer Grenze":

    =====
    Wir bestiegen unser Schifflein wieder, an Dirschau ging es vorbei, und nach einiger Zeit kam die neue breite Weichselmündung und mit ihr die Ostsee in Sicht. Auf der See war lebhafter Wind und auch der Strom war so bewegt, daß unser kleines Fahrzeug ordentlich schwankte. Dann ging es durch die Schleuse in die tote Weichsel hinein, und bald hatten wir Neufähr und die alte Mündung vor uns.
    Wir legten dort nicht an, ich bin aber später dort gewesen und habe die Messina-Insel besucht, ein Eiland, das in neuerer Zeit erst durch massenhaften Niederschlag von Sand an der rechten Seite der alten Mündung gebildet ist. Mit dem Festland ist es verbunden durch einen langen Steindamm. Ihren Namen soll die Insel erhalten haben von einem Schiff mit Namen Messina, das mit Südfrüchten beladen nach Danzig wollte und an dieser Sandbank strandete.
    1894, als im Weichsellande die Cholera auftrat, ist auf dieser Insel ein kleiner Cholerakirchhof angelegt worden. Er befindet sich auf der höchsten Stelle der Insel, wo der Boden sich schon mit verschiedenartigen Dünengräsern und -kräutern bedeckt hat. Neun Tote liegen an diesem stillen einsamen Ort begraben, und ein paar von den Gräbern fanden wir, mein Begleiter und ich, mit Blumen, und zwar künstlichen, geschmückt. Vor dem Kirchhof nach der See zu breitet sich eine weite noch ganz kahle Sandfläche aus. Auf dieser Fläche fanden wir eine ganz primitive Hütte in Dachform, und daß sie bewohnt war, entnahmen wir daraus, daß dabei ein eisernes Öfchen stand und in der Nähe Kartoffelschalen lagen. Auf der Seite nach der See zu war eine Tür. Als mein Begleiter sie öffnen wollte, kam aus dem Innern heraus eine Hand und zog sie zu. Der dort wohnte, wollte offenbar nicht gestört werden, und wir ließen ihn in Frieden."
    =====

    Ich habe schon vor Längerem Trojans Ausführungen gelesen und bereits damals nahm ich mir vor zu versuchen, Näheres über den Cholera-Friedhof zu erfahren. Aber erst kürzlich stieß ich wieder auf den Friedhof als ich in den Standesamtsakten von Einlage (bei metryki.genbaza.pl) recherchierte.

    Unter dem 06.09.1905 ist unter Nr.67 der Sterbefall des 18-jährigen russischen Flößers Teodor Aniczack beurkundet, der in der Cholerabaracke in Einlage am 30.08.1905 gestorben war und auf dem "Cholerakirchhof der Messinainsel beerdigt" wurde.

    [ATTACH=CONFIG]21756[/ATTACH]

    Dazu einige Fragen:

    - Warum gab es Cholerafriedhöfe? Warum wurden Cholera-Tote nicht auf normalen Friedhöfen beerdigt? Wegen befürchteter Ansteckungs- / Seuchengefahren?

    - Wo war die Cholera-Baracke in Einlage? Dort wo die Lungenheilanstalt bzw. die Krankenbaracken waren?

    - Wann wurde der Cholerafriedhof auf Messina angelegt und bis wann fanden dort Beisetzungen statt?

    - Existiert dieser Friedhof dort heute noch bzw. finden sich dort noch irgendwelche Spuren?

    Schöne Grüße aus dem Werder
    Wolfgang
    Angeh
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"
  • Beate
    Administratorin
    • 11.02.2008
    • 4836

    #2
    AW: Cholera-Friedhof auf Messina

    Guten Abend zusammen,

    ich denke, die Sonderfriedhöfe wurden tatsächlich errichtet aus Angst voe Ansteckungen, gar mach seltsame Praktiken wurden für nötig gehalten, nachzulesen hier , ab S. 178.

    Manche Dinge waren aus den Pestzeiten übernommen worden...und es hat etwas gedauert, bis man auch den an Seuchen Verstorbenen ihre Würde zuerkannte.

    Schöne Grüße Beate
    ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

    Kommentar

    • Ulrich 31
      Forum-Teilnehmer
      • 04.11.2011
      • 8548

      #3
      AW: Cholera-Friedhof auf Messina

      Zu Wolfgangs Frage Nr. 1 noch zwei Hinweise:

      - Näheres zur Begründung, warum seinerzeit Cholerafriedhöfe angelegt wurden, ist diesem pdf-Beitrag "Cholera und Cholera-Kirchhof" zu entnehmen: > http://www.heugeve-roetgen.de/HeKu/i...a-Friedhof.pdf .

      - Auch auf dem Danziger Stolzenberg gab es einen Cholerafriedhof. Siehe dazu den Forum-Thread "Pest, Pocken und Cholera in Danzig", #1, vorletzter Absatz: > https://www.danzig.de/showthread.ph...holerafriedhof .

      Zu Wolfgangs weiteren Fragen habe ich keine Antworten gefunden.

      Beste Wochenendgrüße
      Ulrich

      Kommentar

      • Wolfgang
        Forumbetreiber
        • 10.02.2008
        • 11623

        #4
        AW: Cholera-Friedhof auf Messina

        Schönen guten Abend,
        lieber Ulrich, liebe Beate,

        heute leben wir in einer Zeit in der wir uns vor Infektionskrankheiten sicher glauben. Danke schön für die Links von Euch Beiden! Als Apotheker seid Ihr wahrscheinlich sehr sensibilisiert in Bezug auf Infektionskrankheiten und Antibiotika-Resistenzen. Hoffentlich wird es nie dazu kommen, dass die Medizin keine Hilfe mehr verspricht.

        Eine ergänzende Frage: Wenn Cholera so extrem infektiös war -wie wir heute wissen durch verunreinigtes Trinkwasser-, war es dann eine Lösung, Verstorbene außerhalb bewohnter Gebiete beizusetzen? Oder war das eine reine Vorsichtsmaßnahme die aus heutiger Sicht überflüssig war?

        Schöne Grüße aus dem Werder
        Wolfgang
        Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
        Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
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        Kommentar

        • Ulrich 31
          Forum-Teilnehmer
          • 04.11.2011
          • 8548

          #5
          AW: Cholera-Friedhof auf Messina

          Guten Abend Wolfgang,

          zu Deiner ergänzenden Frage: Die damalige Bestattung verstorbener Cholerakranker außerhalb bewohnter Gebiete war aus heutiger Sicht eine übertriebene Vorsichtsmaßnahme, die sehr großer Furcht vor Ansteckungsgefahr entsprang. Tatsächlich wäre, aus meiner Sicht, die Bestattung jener Toten auf üblichen Friedhöfen ungefährlich gewesen.

          Beste Grüße aus Berlin
          Ulrich

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          • Ulrich 31
            Forum-Teilnehmer
            • 04.11.2011
            • 8548

            #6
            AW: Cholera-Friedhof auf Messina

            Dies noch zur Ergänzung:

            Auszug aus dem Amtsblatt für den Regierungsbezirk Marienwerder, Band 21, aus dem Jahr 1831 (siehe dort § 12 Ziff. 3 [Beerdigung der Leichen von Cholerakranken]): > https://books.google.de/books?id=HMo...ranker&f=false . - Zitat: "Die Beerdigungen der Leichen dürfen nur in den Stunden von 8 Uhr Abends bis 7 Uhr Morgens, still und ohne große Begleitung erfolgen." - Kein Kommentar!

            Gruß Ulrich

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            • Beate
              Administratorin
              • 11.02.2008
              • 4836

              #7
              AW: Cholera-Friedhof auf Messina

              Hallo Ulrich,

              1832 wurden dann die Vorschriften doch etwas gelockert: die Seuchenfriedhöfe wurden fix geweiht, so dass die Toten doch in geweihter Erde bestattet werden durften. Und zum Teil auch auf "ihren" Friedhöfen.... (s. S.185/86 ... #2)

              Schöne Grüße Beate
              ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

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              • Ulrich 31
                Forum-Teilnehmer
                • 04.11.2011
                • 8548

                #8
                AW: Cholera-Friedhof auf Messina

                Guten Abend zusammen,

                im Internet finde ich immer neue Informationen zur früheren Bestattung von Choleratoten. Mit dieser Information aus "Angst in den Zeiten der Cholera: Seuchen-Cordon", die eine gute Erklärung für den damaligen besonders ängstlichen Umgang mit der Bestattung von Choleratoten liefert, beende ich meine Beteiligung an diesem Thread:

                > https://books.google.de/books?id=N0r...tungen&f=false .

                Siehe dort Seite 178, Kapitel "Exkurs zu Bestattungsriten".

                Gruß Ulrich

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                • Wolfgang
                  Forumbetreiber
                  • 10.02.2008
                  • 11623

                  #9
                  AW: Cholera-Friedhof auf Messina

                  Schönen guten Morgen,

                  die aufgezeigten Links sind sehr interessant, zeigen sie doch, mit welchen Ängsten die Menschen früher leben mussten. Die schweren Cholera-Epidemien traten im 19. Jahrhundert auf, vor allem in der ersten Hälfte. Im Lauf der Zeit lockerten sich die aus heutiger Sicht irrationalen Beisetzungsvorschriften. Und deswegen wundert es, dass auf Messina noch ein Cholera-Kirchhof, also ein mit Segen der Kirche angelegter Friedhof, eingerichtet wurde. Dies muss eine ganz kleine Begräbnisstätte gewesen sein, denn 1898, bei Johannes Trojans Schilderung, waren dort gerade mal neun Verstorbene beigesetzt.

                  Und ebenso verwundert es, dass dort selbst noch 1905 Cholera-Verstorbene beigesetzt wurden.

                  Es gibt hier vielfältige Bemühungen, aufgelassene und vergessene Friedhöfe zu finden. Über den Cholera-Friedhof Messina hatte ich vor Trojans Geschichte noch nie gehört. Und auch in den Kirchenbüchern ist mir dieser Begräbnisplatz nie aufgefallen.

                  Sehr interessant ist auch die erwähnte Cholera-Baracke in Einlage. Es scheint, dass dort an Cholera Erkrankte untergebracht, vielleicht auch isoliert wurden.

                  Mal sehen, was zu diesem Thema noch herausgebracht werden kann.

                  Schöne Grüße aus dem Werder
                  Wolfgang
                  Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                  Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                  Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

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                  • Beate
                    Administratorin
                    • 11.02.2008
                    • 4836

                    #10
                    AW: Cholera-Friedhof auf Messina

                    Guten Morgen, Wolfgang,

                    wissenschaftliche Erkenntnisse sind das eine, sie umzusetzen, das andere.
                    Ich schätze, der Friedhof wurde bei der ersten Cholera-Epidemie "geschaffen", später einfach noch mal weiterbenutzt- nach dem Motto:"Sicher ist sicher!"

                    Ist aber nur eine Vermutung von mir.

                    Schöne Grüße Beate
                    ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

                    Kommentar

                    • Wolfgang
                      Forumbetreiber
                      • 10.02.2008
                      • 11623

                      #11
                      AW: Cholera-Friedhof auf Messina

                      Moin Beate,

                      wann die Sandbank "Messina" entstanden ist, habe ich noch nicht recherchieren können. Sie ist aber wahrscheinlich nicht sehr alt. Den Namen "Messina" erhielt sie 1867 als dort ein Schiff dieses Namens strandete.

                      Ich muss mich demnächst mal dorthin begeben - wenn es überhaupt landseitig zugängig ist.

                      Schöne Grüße aus sonnig-kalt-windigen Werder
                      Wolfgang
                      Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                      Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                      Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

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                      • Beate
                        Administratorin
                        • 11.02.2008
                        • 4836

                        #12
                        AW: Cholera-Friedhof auf Messina

                        Hm, ich hab im Internet einen "Bericht über die Schwemmlandinsel Messina, ihre Besiedlung durch Pflanzen und interessante Pflanzenformen auf derselben" gefunden, gehalten von Oberlehrer P. Lange in Danzig im Rahmen des "Westpreußischen Botanisch- Zoologischen Vereins, Okt. 1905", der damit beginnt:

                        "An der Hand mehrerer seit 1840 von der Königlichen Strombauverwaltung aufgenommener Karten des Weichseldurchbruchsgebietes von Neufähr erläuterte Vortragender zunächst die Entstehung der Insel......." (s. hier )

                        Also 1840 scheint es diese Anschwemmung schon gegeben zu haben. Gibt es keine Messtischblätter aus älteren Zeiten? Vielleicht finden wir es ja doch heraus.

                        Fröhliche Grüße Beate
                        ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

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                        • Bartels
                          Forum-Teilnehmer
                          • 25.07.2012
                          • 3448

                          #13
                          AW: Cholera-Friedhof auf Messina

                          Hallo,

                          Trojan antwortet: "1894, als im Weichsellande die Cholera auftrat, ist auf dieser Insel ein kleiner Cholerakirchhof angelegt worden. Er befindet sich auf der höchsten Stelle der Insel, ..."

                          M.W. ist die Halbinsel Natur- & Vogelschutzgebiet.

                          Messina kann erst nach 1840 entstanden sein.

                          NB1: Danzig Lazarettkirche Nr.334 / 1849:
                          Michael BERGMANN, 44 Jahre alt, also 1805 geboren, Arbeitsmann, kath. , wohnhaft in Carlikau, gestorben an der Cholera am 02.09.1849
                          hinterlässt Ehefrau und 5 minderjährige Kinder.
                          > Begraben Lazarettkirche. < !!!

                          NB2: An Cholera starben u.a. Hegel, Gneisenau & eine bay. Königin.
                          Beste Grüsse
                          Rudolf H. Böttcher

                          Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                          Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                          Familie Zoll, Bohnsack;
                          Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                          Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                          http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                          • Beate
                            Administratorin
                            • 11.02.2008
                            • 4836

                            #14
                            AW: Cholera-Friedhof auf Messina

                            Moin, Rudolf,

                            warum kann "Messina" erst später entstanden sein? In dem Vortrag werden Karten von 1840 erwähnt...?

                            Fragende Grüße Beate
                            ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

                            Kommentar

                            • Bartels
                              Forum-Teilnehmer
                              • 25.07.2012
                              • 3448

                              #15
                              AW: Cholera-Friedhof auf Messina

                              Moin Beate,

                              siehe Dein Zitat:
                              "An der Hand mehrerer >>>seit 1840<<< von ...

                              und vor 1840 war das alles grenzenloser Sandstrand - bis die Weichsel durchbrach ...
                              Beste Grüsse
                              Rudolf H. Böttcher

                              Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                              Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                              Familie Zoll, Bohnsack;
                              Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                              Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                              http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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