Rambau / Rębowo

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  • JakubGil
    Forum-Teilnehmer
    • 12.08.2014
    • 4

    #1

    Rambau / Rębowo

    Guten Tag,

    ich heiße Jakub Gilewicz und arbeite als Presse- und Fernsehjournalist beim größten lokalen Internetportal in Polen, www.trojmiasto.pl.

    Seit Kurzem arbeite ich an „Ruinen der Dreistadt”, einer Reihe von historischen Reportagen. Ich erzähle dort von historischen Objekten im Gebiet Danzig, Zoppot und Gdingen, die einst begeisterten, und die heute verfallen und auf Rettung warten. Die erste Folge wurde der Bierbrauerei und dem Gutshaus von Richard Fischer in Nowy Port (Neufahrwasser) in Danzig gewidmet.

    Maksymalnie w ciągu roku mógł produkować 50 tys. hektolitrów napojów, a jego właściciel słynął ze szczodrości wobec ubogich mieszkańców dzielnicy.


    Das Thema der zweiten Folge wird das verfallene Gutshaus Rambau (Rębowo) (liegt seit den 70er Jahren des 20. Jh. innerhalb der Stadtgrenzen von Danzig) sein.



    Die Geschichte des Gutshauses reicht bis ins Mittelalter zurück. Später stellte es das Eigentum u. a. von bekannten Danziger Geschlechtern dar und nach dem Zweiten Weltkrieg entstand hier der Staatliche Landwirtschaftsbetrieb Rębowo. Nach der politischen Wende in Polen gelangten die historischen Objekte in private Hände und befinden sich heute in einem sehr schlechten Zustand. Im Rahmen detaillierter Recherchen gelangte ich an viele Informationen und Gesprächspartner. Ich suche jedoch weiter nach alten Bildern des Objektes und nach jeglichen Informationen darüber, was im 19. Jh., in der Zwischenkriegszeit und während des Zweiten Weltkrieges im Gutshaus Rambau passierte. Vielleicht kann mir jemand behilflich sein. Ich werde für jeden Hinweis und jede Hilfe dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jakub Gilewicz
    Presse- und Fernsehjournalist
    E-Mail: j.gilewicz@trojmiasto.pl
  • Bartels
    Forum-Teilnehmer
    • 25.07.2012
    • 3448

    #2
    AW: Rambau / Rębowo

    Guten Tag Jakub,

    herzlich willkommen hier im Forum Danzig.

    Rambau kenne ich selbst nicht.

    - Wohnplatz, zum Gutsbezirk Sulmin gehörend; um 1906/07 zum Gutsbezirk verselbständigt
    - Einwohner:
    -- 1905: 38
    -- 1910: 82
    - Literatur:
    -- Josef Nikodemus Pawlowski, Populäre Geschichte und Beschreibung des Danziger Landkreises, Danzig 1885
    -- John Muhl, Geschichte der Dörfer auf der Danziger Höhe, Danzig 1938 (= Quellen und Darstellungen zur Geschichte Westpreußens, Band 21)
    westpreussen.de: Ortsverzeichnis

    Viel Erfolg
    Beste Grüsse
    Rudolf H. Böttcher

    Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
    Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
    Familie Zoll, Bohnsack;
    Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
    Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

    http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

    Kommentar

    • Grabbi
      Forum-Teilnehmer
      • 16.01.2012
      • 433

      #3
      AW: Rambau / Rębowo

      Hallo und schönen guten Tag,

      hier ein paar Infos zu Rambau.

      S.132:
      Aber die eigentliche Geschichte der Gralaths auf der Danziger Höhe beginnt mit der oben genannten Renate Wilhelmine. Erste Frau ihres Mannes Eduard Friedrichs von Conradi war Anna Elisabeth Schwartzwald, die von ihrem Vater neun Güter in der Umgebung von Danzig vererbt hatte. Auf der Höhe waren es Sulmin, Ottomin, Rambau, Jenkau, Borgfeld und Tiefensee, im Werder – Nassenhuben, Hochzeit und Neunhuben – insgesamt mehr als 3200 Hektar...
      Dem Protest seines Vaters zufolge wurden Sulmin, Ottomin und Rambau aus der Stiftung ausgeschaltet und blieben in seinem Besitz. Nach dessen Tod im Jahre 1799 gingen sie auf seine zweite Frau Renate Wilhelmine Gralath über. 1800 verheiratete sie sich zum zweiten Male und zwar mit dem preußischen Minister Friedrich Leopold von Schrötter. Vor ihrem 1808 erfolgten Tode hinterließ sie die Güter ihren beiden Brüdern Daniel dem Jüngeren und Carl Friedrich. Da der erste bis zu seinem Tod (1809) unvermählt blieb, schenkte er seinen Anteil den Kindern seines Bruders.
      S. 133:
      Außer den schon genannten Gütern Sulmin, Ottomin und Rambau, deren unbeschränkter Besitz er sich seit dem Jahre 1817 erfreute, kaufte er noch Hoch Kelpin (1822) und Nenkau(1834).



      1901/07: Auflösung des Gutsbezirkes Sulmin (1895 = 244 EW) und Bildung der Gemeinde Richthof, des Forstgutsbezirkes
      Ottomin und des Gutsbezirkes Rambau.

      01.12.1910: 82 Einwohner

      ab 1887 zugehörig zum Landkreis Danziger Höhe

      Hier könnte man auch etwas Interessantes zu Rambau finden (http://www.westpreussen.de/cms/ct/or...ls.php?ID=5375:

      Josef Nikodemus Pawlowski, Populäre Geschichte und Beschreibung des Danziger Landkreises, Danzig 1885

      John Muhl, Geschichte der Dörfer auf der Danziger Höhe, Danzig 1938 (= Quellen und Darstellungen zur Geschichte Westpreußens, Band 21)

      Sulmin lm Jahre 1901 kaufte die Preußische Ansiedlungskommission für Posen und Westpreußen von dem Fabrikbesitzer Hartmann in Langfuhr die Güter Sulmin, Ottomin, Hochkelpin, Smengorschin und Nestempohl mit rund 12 000 ...
      Kreis Karthaus von Wilhelm Brauer, 1978

      Stanislaus Carl von Gralath, Land- schafts-Director, auf Sulmin bei Danzig. Ehren - ritter seit 1851. f zu Sulmin 6. November 1864
      Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg
      Johanniterorden (Balley Brandenburg), 1864

      Herzliche Grüsse aus dem schönen Fläming
      Angelika
      Grabinski, Kandsorra/Kandziora, Kreft, Chlechowitz, Klawikowski, Merchel, Bertling,
      Paschke, Potrykus, Ladmann, Wiczkowska, Kryszowska, Juckel, Okrey

      Kommentar

      • JakubGil
        Forum-Teilnehmer
        • 12.08.2014
        • 4

        #4
        AW: Rambau / Rębowo

        Hallo an Alle,
        danke für die Beiträge.

        Meine Suche nach alten Bildern des Gutshauses Rambau erwies sich leider fruchtlos. Das älteste der im Artikel veröffentlichten Bilder stammt aus 1990.

        Przed wiekami był własnością znanych gdańskich rodów, po II wojnie światowej mieszkali w nim pracownicy pegeeru, a od lat jest dewastowany i popada w ruinę. Dwór Rębowo nieopodal ulic Jabłoniowej i Przywidzkiej , który należy do spółki z branży winiarskiej, miał szansę na odrestaurowanie jeszcze w latach 90-tych.



        Vielleicht wird es gelingen, bei Recherchen für andere Beiträge, auf Bilder von Rambau zu stoßen.

        Viele Grüße
        Jakub

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