Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Schütz

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles l
neue Beitr
  • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
    Forum-Teilnehmer
    • 13.02.2008
    • 3493

    #16
    AW: Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Sch

    Wie gut es mir tut, von dem Platz zu lesen, in dem ich glueckliche Kinderstunden erlebt habe. Danke Dir, Christachen Und Studienrat Papenfuss war mein Religionslehrer in der Marienschule und hat mich auch eingesegnet und gefirmt. Noch heute schreibe ich mit Ellen Thrun, die dann spaeter, als die Marienschule geschlossen wurde, in die Luisenschule kam, wie 'Papenfuesschen' wie wir ihn liebevoll genannt haben, uns Latein beigebracht hat. Liebe Gruesse von der Feli Gruesse von der Feli

    Kommentar

    • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
      Forum-Teilnehmer
      • 13.02.2008
      • 3493

      #17
      AW: Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Sch

      Oui.Oui, da sind zu viele Feli-Gruesse hineingekommen, sorry !

      Kommentar

      • Christkind
        Forum-Teilnehmer
        • 10.02.2008
        • 1568

        #18
        AW: Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Sch

        Ach Feli,liebe Grüße und gute Wünsche kann man nicht genug bekommen, denn sie haben immer eine Wirkung, davon bin ich fest überzeugt.
        Die Vergangenheit wird Gegenwart,und das finde ich spannend.Ob Gebäude, Menschen Institutionen - alles bekommt wieder Leben.
        Sicher wirst du noch andere Priester kennen, die in einem weiteren Abschnitt erwähnt werden.
        Es ist so schön, wenn man sich im Alter "erinnern" kann.
        Schöne Grüße von Christa
        Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
        (M. Gandhi)

        Kommentar

        • Iris Freundorfer
          Forum-Teilnehmer
          • 22.09.2016
          • 553

          #19
          AW: Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Sch

          Hallo Christa und andere,

          auch ich finde die Chronik interessant zu lesen und bedanke mich für die Mühe.

          in #5 schreibst du folgendes: "1927 bat ich Herrn Ober-Regierungsrat Alter, das Gut gelegentlich zu besichtigen. Er blieb erschreckt auf dem Hof stehen..“Kommen Sie fort.Man ist wie zwischen Seylla (? Peydla ?) und
          Chatrybdis (?)."
          Wahrscheinlich ist das gemeint:
          "In der Alltagssprache taucht Charybdis in der Redewendung „zwischen Skylla und Charybdis“ auf. Dies bezeichnet ein Dilemma, bei dem man vor der ausweglosen Wahl zwischen zwei Übeln steht oder zwischen zwei unumgehbaren Gefahren entscheiden muss. Es ist unmöglich, ohne Schaden aus diesem Dilemma herauszukommen." (Quelle: Wikipedia)

          Viele Grüße
          Iris

          Kommentar

          • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
            Forum-Teilnehmer
            • 13.02.2008
            • 3493

            #20
            AW: Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Sch

            So ist es Christachen, die Vergangenheit lebt wieder auf und fuer Schaplitz, hoffe ich, soll es noch eine herrliche Zukunft geben. Die ganze Umgebung ist kaum zu beschreiben. Besonders als die Sonne auf die Wiesen scheinte, ganz frueh am Morgen, wenn wir uns auf den Weg zur Kirche machten, dann glitzerte der Tau und vom Bach kam das Murmeln des Wassers. Man konnte an garnichts anderes denken als an dises Idyll das der Herr erschaffen hatte. Danke und liebe Gruesse von der Feli

            Kommentar

            • Christkind
              Forum-Teilnehmer
              • 10.02.2008
              • 1568

              #21
              AW: Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Sch

              Eure Ergänzungen sind beleben die Berichte. Und hier ist auch noch eine Ergänzung:



              https://translate.google.de/translat...-text=&act=url

              In der Übersetzung lese ich über einen unterirdischen Tunnel vom St.Anna-Heim in den Keller der Kirche.
              Klingt ja ziemlich geheimnisvoll. Wer den wohl angelegt hat????
              Schöne Grüße, Christa
              Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
              (M. Gandhi)

              Kommentar

              • Christkind
                Forum-Teilnehmer
                • 10.02.2008
                • 1568

                #22
                AW: Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Sch

                Stangenwalde

                ist für die Filiagemeinde Schaplitz eine Hoffnung, für den Pfarrer von Prangenau aber eine nicht geringe Sorge.
                Am 22. September 1925 wurde durch Pfarrer Lemke, wohl auf Betreiben von Frau Lehrer Schaffert, Stangenwalde,die kurz vorher convertiert war, ein Kirchenbauverein gegründet mit dem Zweck, in Stangenwalde eine Kirche und Pfarrhaus zu errichten und langsam St. zur selbständigen Curatie zu machen.
                Man ging sofort an die Arbeit.14.3 1926 waren schon 4500 G. gesammelt, und ein sehr kostspieliger Bauplan von Dipl.Ing.Kirchner zu einer „Bruno-Kirche“ entworfen und auch schon das Vorkaufsrecht für einen Bauplatz auf der Anhöhe neben der Schule vom Forstfiskus erworben.
                Febr. 1927 übernahm ich den Vorsitz des Kirchenbauvereins Stangenwalde,e.V. Und 8655 G. Vermögen. Das Vermögen wuchs schnell, hauptsächlich durch das jährl. Waldfest unter den 7 Buchen.
                1928 waren 13902,14 G., 1929:16,646 G., 1930: 1717 G.
                Inzwischen war der erste Plan aufgegeben worden, weil der Bau auf der Höhe zu kostspielig würde u. der Plan, Schaplitz eingehen zu lassen, und das Patronat auf die neue Kirche zu übertragen, fallen gelassen werden musste.
                1931 bot Jankowski wieder sein Grundstück , Haus, Stallungen und 14 Morgen Land für 21000 G. Zum Kauf an.Nach Rücksprache mi Prälat Sawatzki im Regierungsgebäude nahmen wir das Angebot an.9000 G.wurden bar bezahlt, 12000 als Hypotheken eingetragen.
                Mein Plan war, die Hälfte der Wohnung bald als Kapelle einzurichten, in der anderen Hälfte (6 Zimmer) den Vikar von Prangenau einzuquartieren.
                Das Consistorium ging darauf nicht ein. Das ganze Haus musste vermietet werden.
                1931 war das letzte große Waldfest,das auch der Hochw. Herr Bischof (?) durch einen Besuch beehrte.
                Dann flaute die Begeisterung merklich ab.Man hatte Mühe,die Mitglieder zusammenzuhalten.
                1933 war noch das letzte Waldfest mit ev.400 G. Reingewinn.
                Herr Jankowski hat 1932 testamentarisch dem Kirchenbauverein 1000 G.von der Hypothek vermacht mit der Auflage, von den Zinsen durch 25 Jahre jährl. 3 hl. Messen für ihn und seine Angehörigen, eine möglichst am Sterbetag 6.12. 1932 gehalten und für das Grab gesorgt werden möge.500 G. sind noch anderweitig ad pias causas vermacht, sodaß die Hypothek nun 10500 G beträgt, deren Zinsen Frau Jankowski zufallen.
                Am 1.1.1934 hat der Verein ein bares Vermögen von 15647,36 G, dazu das mit einer Hypothek von 10500 G belastete Grundstück.
                Wie die Aussichten sind?
                An den Bau einer kleinen Kirche könnte bald herangegangen werden. Ich denke, der Staat würde erhebliche Zuschüsse geben und auch „Arbeitslose „ einsetzen. Wegen des St Angela – Heims in Schaplitz würde wohl der Plan, den Vikar von Prangenau in Stangenwalde residieren zu lassen, vor der Hand zugunsten der Schwestern, die zum Unterhalt beisteuern wollen, zurückgestellt werden.
                Ich meine: der Vikar von Prangenau residiert in Schaplitz, entfaltet in Stangenwalde eine rege Vereinstätigkeit, baut das Kirchlein, und wartet die weitere Entwicklung ab. Durch die Besiedlung von Schaplitz und die Sanierung der Bauerngrundstücke, nicht zum wenigsten auch durch den „Zug aufs Land“ ist der kathol. Volksteil am Erstarken und die religiöse Betreuung dringende Notwenigkeit.
                Gott hat sichtbar den Anfang gesegnet. Es wird auch helfen zum guten Gelingen.
                Eine Mutter-Gotteskirche möchte ich mir wünschen nach Stangenwalde zu „wunderbaren Mutter“ , oder „Hilfe der Christen“. Hinein den kostbaren Seitenaltar aus Schaplitz und die alte Marienfigur aus dem Prangenauer Hochaltar, die in der Familie Richert in Marschau gehütet wird.Im Jankowskischen Haus bald ein Vereinszimmer für die Jugend einzurichten!
                Nirgends sind anhänglichere, gläubige Menschen, als in der abgelegenen Waldgegend. Jeder Priester, wenn er nur ein wenig volkstümlich ist, wird es gut haben.
                Nur mutig ans Werk!
                O Maria hilf!
                Eine Pflicht der Dankbarkeit ist es, hier der großen Verdienste und vielen Mühen von Herrn und Frau Lehrer Schaffert ( früher Schaffrinski) zu gedenken. Durch die Mühen von Frau Lehrer ist das Vermögen geworden. Herr Lehrer hat treu geholfen und treu als Kassierer gewaltet.Sie sind die Seele des Vereins und haben sicher den Orden Pro Ecclesia verdient.
                Ihr Haus steht dem Pfarrer allzeit gastlich offen. In der Schule ist jeden Monat Versammlung der Jungfrauenkongreation.
                Wie oft habe ich die Gastfreundschaft nicht genossen! Und es war nie zu viel.
                Möge Gott ihnen segnen und vergelten jegliches Opfer!


                Gr.Saalau
                Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
                (M. Gandhi)

                Kommentar

                • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
                  Forum-Teilnehmer
                  • 13.02.2008
                  • 3493

                  #23
                  AW: Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Sch

                  Christachen, koennte es der Bischof von Danzig gewesen sein, in der 22 Linie ? Eduard, Graf O'Rourke ! Lieben Gruss von der Feli und ein grosses Dankeschoen

                  Kommentar

                  • Christkind
                    Forum-Teilnehmer
                    • 10.02.2008
                    • 1568

                    #24
                    AW: Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Sch

                    Ja, es müsste der Bischof gemeint sein, Feli. Mich verwunderte, dass Pfarrer Schütz schrieb: "Hochw. Herr Bischof". Ohne Namensnennung,nur Herr Bischof....
                    Aber zum Wundern gibt es noch jede Menge.
                    Lieben Gruß, Christa
                    Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
                    (M. Gandhi)

                    Kommentar

                    • Prangenau
                      Forum-Teilnehmer
                      • 22.08.2012
                      • 63

                      #25
                      AW: Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Sch

                      Liebte Feli und Christa,
                      ich denke auch, dass O`Rourke gemeint ist.
                      Der Vikar war zu dieser Zeit Karl Maria Splett in Prangenau.
                      1935 wurde er Dompfarrer in Oliva und 1938 zum Bischof von Danzig geweiht.
                      Eine Gedenktafel hängt in der Kirche von Prangnau und im Dom von Oliva.
                      Er verstarb 1964 in Düsseldorf.
                      Gruß Renate
                      Biographie: Carl Maria Splett; deutscher kath. Theologe; Bischof von Danzig (1938-1964); Dr. jur.

                      Kommentar

                      • Prangenau
                        Forum-Teilnehmer
                        • 22.08.2012
                        • 63

                        #26
                        AW: Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Sch



                        Hier noch ein schöner Bericht von der Kirche in Prangenau.

                        Renate

                        Kommentar

                        • Ulrich 31
                          Forum-Teilnehmer
                          • 04.11.2011
                          • 8576

                          #27
                          AW: Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Sch

                          Zu #25:

                          Erinnert sei in diesem Zusammenhang an #6 und #7 im Thread "Kirche in Prangenau und Glasberg" (> https://www.danzig.de/showthread.ph...Bischof+Splett ).

                          Gruß Ulrich

                          Kommentar

                          • Christkind
                            Forum-Teilnehmer
                            • 10.02.2008
                            • 1568

                            #28
                            AW: Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Sch

                            Gr.Saalau


                            die zweite Filiale ist ein uralter Gnadenort zum hl. Kreuz. Als der lebendige Glaube an das Kreuz, als Quelle des Heils, erkaltete, hörte die Wallfahrt auf, das Kirchlein verfiel,die Kreuzrelique kam nach Prangenau. 1860 wurde die Kirche durch Bemühen des Pfarrers von Gr. Trampken, der früher Vikar und Pfarr-Administrator in Pranganau war,wieder hergestellt und die Gottesdienste, 2 Kreuzablässe (…....), St. Margarita u.Dorm.inf.Oct.Corpori Christi steto, mit feierl. Aussetzung, eingeführt.Neu sind 1932 ein Gottesdienst im November und im Januar mit anschließender Kolende geführt.Auch Montag in der Karwoche haben wir in Saalau Gottesdienst gehalten und den alten Leuten Gelgenheit zur Osterbeichte gegeben.
                            Verdienste um das kirchliche Leben haben der alte Koss . Zielinski, dann besonders bis auf den heutigen Tag Familie Koschmieder.
                            1927 stiftete Frau Gwiridalla u. Frl. Wrobleuwski aus Alt....., die aus Saalau von Koschmieders stammen, einen neuen schönen Baldachin. Nach dem Fortzug des alten Koss nach Danzig übernahm Koschmieder die Schlüssel der Kirche. Mit Plichta, dem Gutsstellmacher und mit freier Hilfe der jungen Männer restaurierte er 1931 die Mauer,das Dach, den Altar,die Sakristei. Plichta baute aus freiem Antrieb den Beichtstuhl.
                            Bei der Kirchenvisitation 1932 machte das Kirchlein einen netten Eindruck, daß auf den Bericht des Dekans an das Konistorium eine offizielle Anerkennung für Koschmieder und Plichta eintraf.
                            Die Saalauer Kreuzpartikel ist leider verloren. Das Reliquar wird in Prangenau als Pacificale benutzt.Ein Vikar zu Pfarrer Howalds Zeiten hat das Pacificale zum Goldschmied gebracht und die Kugelchen an die früher spitzen und hemmenden Strahlen anbringen lassen. Der Goldschmied hat bei der Gelgenheit das Kristallkreuz von dern „Kreuzpartikel“ gereinigt.
                            Als wir 1928 durch Vermittlung von Dr.Splett aus Rom die Relique des hl. Rochus erhielten, haben wir sie provisorisch an dem schönen Pacificale angeheftet -----Saalau ist ein Sorgenkind der Pfarrei.
                            Die „Launigkeit“ der Instleute will nicht schwinden.
                            M.E.nach mangelhafter Religionsunterricht.

                            Vikare
                            Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
                            (M. Gandhi)

                            Kommentar

                            • Christkind
                              Forum-Teilnehmer
                              • 10.02.2008
                              • 1568

                              #29
                              AW: Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Sch

                              Vikare


                              Der 7. Vikar in 8 Jahren. Das ist eine seltsame Erscheinung und für Pfarrer und Pfarrei keine „Kleinigkeit“.
                              Es liegt nicht an uns.Prangenau ist die einzige Dorfpfarrei mit einem Vikar und jüngerem Pfarrer (?), dem man nach Bedürfnis Vikare nehmen und geben kann.
                              Alle Vikare wurden bald im Pfarrhaus und in der Pfarrei heimisch. Ich weiß keinen,der die Prangenauer Vikarzeit bedauert.
                              1926 hat mich Vikar Sikorski eingeführt.Ich hab ihm dafür die Liebe zur Taubstummenseelsorge ins Herz gelegt. Er ist mein Nachfolger in der Taubstummenseelsorge in Danzig geworden. Er war wohl 3 Jahre hier.Noch heute wird dankbar erzählt, wie er Knaben das Violinenspielen, den Mädels Mandolninenspielen beigebracht hat.
                              1927 kam Vikar Groß, ein Ermländer. Er hat mächtige Predigten gehalten, war aber ein feucht-fröhlicher Gesell.Unermüdlich konnte er 66 bis 1000 spielen.Ein lieber Hausgenosse, guter Mensch, gesuchter Gesellschafter.
                              Nov.1927 kam für 7 Monate Dr.Specht . Er wollte ländliche Seelsorge kennenlernen.Er hat die Jungmänner-Kongreg.in Rom aggregiert, um die Hausbilbliothek sich sehr bemüht und die männliche Jugend wacker betreut. 1928 kam Dr.Anton Behrend, schwächlich, kränklich,- zur Erholung. Er blieb fasr 3 Jahre. Bis er richtig gesund und so arbeitskräftig geworden, daß er die schwerste Vikarstelle, bei St.Josef, übernehmen konnte und sie bis heute verwaltet. Ein freundlicher, stiller Mensch, fromm, gewissenhaft. Bei allen und überall beliebt.Er hat D.J.K. Eingeführt, den Turnraum in der Scheune ausgebaut und sich viel Mühe gegeben um die männliche Jugend.1930 kam Leo Domsta. Still, verträumt,kindlich. Anfangs hatte man um ihn Sorge.Doch seither gings.Und 1933 konnte er Vikar in Neufahrwasser werden.

                              [LIST=1]Am 1.Januar 1933 kam Georg Majewski aus Lo... ? , wo er ein Jahr Vikar gewesen,1 Jahr nach der Priesterweihe in Pelplin.Es haperte sehr mit dem Deutschen. Aber nachher gings.Er hatte ausgesprochene Leitn.Anlagen, aber auch Talente zum Organisieren und Theater einüben. Das schöne Weihespiel von P.Humpert „Ganz schön bist, meine Freundin“ zum 10jährigen Jubeltag der Jungfr.Congregation hat er trefflich „regissiert“.Auch sonst mir alle „Bühnenarbeit“ abgenommen.
                              Sein größtes Verdienst bleibt die Errichtung der Lourdes Grotte zur Erinnerung an mein 25jähriges Priesterjubileum.Prangenau wird ihn, aber auch er wohl Prangenau nicht vergessen. 15. Mai 1934 kam er nach Oliva an die Kathedrale.
                              Seit 15. Mai 1934 wirkt als Vikar Joh. Mionstrowski. Er kam „verdattert“her aus der Königl. Kapelle zur Entspannung und Erholung nach überschwerer Belastung.Haut nach 6 Monaten ist er auch „Prangenauer“ geworden. Ein fleißiger, fähiger, korrekter Mann.Wenn ich zurückdenke,muß ich sagen, daß der öftere Wechsel der Vikare der Pfarrei nicht schädlich, dem Pfarrer aber äusserst förderlich war. Jeder neue Vikar bringt eine neue Note ins Pfarrhaus und ein neues Motiv die Symphonie (?) des kirchlichen Lebens. Jeder „wetzt“ auch am Charakter eines Pfarrers.Ein nicht zu unterschätzendes Verdienst. Bei dem engen Zusammenleben und der vita comunis lernt man das „Einstellen“ und „Umstellen“ und alles „zu verstehen“.Man spürt aber auch, wie wahr das Motto ist in einem Roman Wilhelm Raabes

                              „Ein Messer wetzt das andere und der Mann den andern.“
                              Gottes Segen über jeden meiner Mitarbeiter im Weinberg des Herrn!
                              Jedem einzigen bewahre ich ein dankbares (?) Gedächtnis.[/LIST]

                              Organisten
                              Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
                              (M. Gandhi)

                              Kommentar

                              • Christkind
                                Forum-Teilnehmer
                                • 10.02.2008
                                • 1568

                                #30
                                AW: Chronik der Pfarrei Prangenau,begonnen im Oktober 1934 durch Pfarrer Leo Sch

                                Organisten


                                Des langjährigen Organisten Viktor Bukowski muß hier gedacht werden.45 Jahre vom 1.4.1886 bis 1.4.32 verwaltete er treu und gewissenhaft sein Amt.Ein vorbildlicher Landorganist. Verwachsen mit Orgel,Kirche,Land und Leuten. Er war verheiratet mit einer weitläufigen Verwandten des Pfarrers Howald. Frau Bukowski stand ihm treu in allem zur Seite.(Eine schlecht leserliche Randbemerkung:1903 gründete er einen....chor). Eifrig besonders bemüht für den Schmuck der Altäre und Kirchenwäsche.
                                1929 im März erlitt B. Einen Schlaganfall. Joh. Kaminski, mein damaliger Ministrant in ….. ? kam zur Vertretung und wurde nach der Pensionierung B. Am 1.4.32 definitiv als Nachfolger B. angestellt. B. verlebt seinen Lebensabend in Bydgo...., Ul.Szesceniska 9/7.


                                Kirchenvorstand und Gemeindevertretung

                                Um für die kirchl. Vermögensverwaltung eine rechtliche Grundlage zu schaffen,wurde am 6.4.1930 „nach allen Regeln der Kunst“ gemäß den Vorschriften ein neuer Vorstand und Gemeindevertretung gewählt.


                                I Kirchenvorstand
                                [LIST=1][*]Josef ....?owa ,Goschin, (Schmied) [*]Johannes Engler,Prangenau ( Besitzer) [*]Paul Erdmann,Löblau,(Beamter, nach Danzig verzogen) [*]Johann Jankowski,Stangenwalde, Besitzer, +6.2.1932. [*]Paul Mach,Kahlbude, Maschinenführer, [*]Walter Redmann, Bölkau, Hauptlehrer, [*]Albert Schulz,Prangenau, Besitzer, [/LIST]


                                II Gemeindevertretung

                                1.Urb.Gustav Englinski, Schaplitz
                                2.GutspächterPaul Groß, Popowken
                                3.Adam Groth,Lissau,Arb.
                                4.Friedrich Jusczyk, Buschkau
                                5.Lehrer Franz Kahlweiß,Babenthal
                                6.Maurer Michael Koelmer,Prangenau
                                7.Besitzer Bernh. Kuhn, Neuheit
                                8.Arb.Paul Lorof, Marschau
                                9.Stellmacher Jakob Mathea, Sömmerkau
                                10.Arb.Franz Nimczyk, Bankau
                                11.Bauuntern. Franz Ordowski,Bölkau
                                12.Lehrer Ernst Reier, Kahlbude
                                13.Schneiderm. Rute...i, Bölkau
                                14.Lehrer Gustav Schaffert,Stangenwalde
                                15.Arb.Theophil Sellke,Kahlbude
                                16.Schmied Felix Skibba,Gr.Saalau
                                17.Maurer Gustav Sünderwald, Bölkau
                                18.Lehrer Bruno Tokarski,Bölkau
                                19.Arb.Joh. Wittkowski,Babenthal
                                20.Bernhard Wolff, Babenthal
                                21.Arb.Theodor Zischke, Löblau
                                22.Lehrer Jaskulski- Prangenau ( seit 1931)

                                Der neue Kirchenvorstand und Gemeindevertretung war zugleich gedacht als Pfarrausschuß der kommenden orgen.Kathol. Aktion.
                                In Aktion ist die Gemeindevertretung nur 2x getreten. Aber das „Organ“ ist da für alle eintretenden Fälle.
                                Nov.1931 haben wir auch einen Pfarrcaritas- Ausschuß gebildet.
                                [LIST=1][*]Prangenau: Jaskulski,Engler [*]Bölkau: Rutetzki,Redmann [*]Babenthal-Neuheit: Wolf, Frau Mach [*]Kahlbude:Frl.Peters, .... ? Sellke [*]Löblau:Frau Klausinksi (?), Zischke [*]Bankau:Frau Nimczyk [*]Lissau –Saalau: Groth,Koschmieder [*]Kl.Saalau-Wartsch:Leo Etowski [*]Goschin:Frau Truschinski, Leg.... ? [*]Buschkau:Frl.Schmal- Barnikowski [/LIST]
                                Der Caritasausschuß war nur 2x zusammengerufen. Gemeinsame Beratungen über „Arme“ haben zu ….?träglichkeiten geführt.
                                Die einzelnen Ausschußmitglieder haben direkt mit dem Pfarrer wegen ihrer Armen verhandelt. Es ging gut.
                                In der Notsituation 1931/32 u.32/33 wurde fleissig in der Nähstube genäht, Gaben gesammelt, und vielen geholfen, wie das „Caritas- Contobuch“ ausweist.


                                Die Pfarrvereine
                                Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
                                (M. Gandhi)

                                Kommentar

                                L