Narviklager / Typhus

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  • Mariolla
    Forum-Teilnehmer
    • 20.07.2008
    • 336

    #16
    AW: Typhus

    Hallo Wolfgang, lieber Erwin,

    das ist mir durch viele Gespräche in der eigenen Familie bekannt, auch
    lese ich seit vielen Jahren Berichte und befasse mich sehr mit
    der Thematik. Ein Mitglied der Familie steht ja mit auf der Liste,
    Typhus im Gefängsnis und wurde irgendwo hinter der Schießstange
    verscharrt.
    Nein, es ging mir um die Diskussion von gestern. Mein erwachsener
    Sohn hatte Besuch und man wurde neugierig, was ich schreibe.
    So erzählte ich kurz von meiner Familie und ihren Vorfahren und
    was diese durchlitten haben.
    Als dann noch eine Bemerkung fiel, das wohl dann auf vielen Grundstücken noch menschliche Knochen/Überreste liegen und das dies garantiert nicht
    so sei und man meine Aussage bezweifelte, da bin ich etwas unwirsch geworden.
    Immer wieder merke ich, wie unwissend und unaufgeklärt die Nachfolgegeneration und die heutige Jugend ist. Man wollte mir pardou weismachen, dass die Toten aufgesammelt worden und alle in Massengräber kamen.
    Das dies nicht so in der Realität ablief, das wissen wir alle !

    Liebe Grüße
    Mariolla alias Marion
    Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen und
    es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
    Slaw.Sprichwort

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    • waldkind
      Forum-Teilnehmer
      • 06.10.2008
      • 2366

      #17
      AW: Typhus

      Lieber Erwin,
      erst einmal, weiß ich doch, dass du keine Hass gegen irgendjemanden nährst. Ich meine, es gab auf allen Seiten unvorstellbare Grausamkeiten, aber eben auch das Gegenteil. Du hast uns ein schönes Beispiel von deinen Schwestern erzählt. Möglicherweise wäre in unserer Familie niemand am Leben geblieben, wenn sie von den Russen nicht manchmal Lebensmittel bekommen hätten.

      Eine andere Sache macht mir manchmal Kummer. Einerseits möchten die Älteren, dass wir Jüngeren schlau werden, was Danzig anbelangt. Andererseits, wenn ich eine konkrete Frage habe, ist es unendlich schwierig hier im Forum oder anderswo konkrete Antworten zu finden. Ich stehe immer wieder vor dem Nichts. Und das frustriert irgendwann ungemein. Einerseits scheint viel Wissen und Quellen über Danzig vorhanden zu sein, andererseits ist es aber für junge Menschen einer neuen modernen Generation nicht aufgearbeitet. Sehr schade.

      Mich interessiert die ganz einfache Frage, in welchem Zustand befanden sich meine Großeltern mit ihren lebenden und toten Kindern zur damaligen Zeit. Da helfen mir deine Beiträge dafür ein kleines Gefühl dafür zu entwickeln. Es ist immer besser etwas aus der Erfahrung von Menschen zu schöpfen als nur ein Buch zur Hand zu nehmen. Vielleicht fragen mich meine Enkel mal was Masern sind. Das kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Aber was Typhus ist weiß ich aus eigenem Erleben eben nicht.

      Ebenso, und ich bitte ausdrücklich dies jetzt zu entschuldigen, geht es mir mit dem Narwiklager. Ich kann mir trotz deiner Schilderungen immer noch nicht vorstellen, ob dieser Müllberg ein wirklicher Müllberg war, den man dann als Totenlager nutzte, oder ob es ein Totenberg war, den man einfach nur Müllberg nannte. Oder existierten beide, Müllberg und Totenberg neben einander? Also, wenn es in meinem Leben bedeutende Müllberge gab, so habe ich diese nicht vergessen. Ich würde sie jederzeit wieder finden. Und deswegen bin ich verwundert, wenn du schreibst, dass der Müllberg/Totenberg in Vergessenheit geriet. Ist er vergessen worden, weil niemand darüber gesprochen oder geschrieben hat?
      Gut ja,wenn es so wäre, würde ich auch vermuten, dass es irgendwelche Pläne geben muss, in denen er eingezeichnet wurde.

      Danke dir Erwin für deine vielen offenen umfangreichen Schilderungen.
      LG waldkind.
      Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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      • Hansgeorg Bark
        Forum-Teilnehmer
        • 22.10.2009
        • 61

        #18
        Das Danziger Narwicklager und der Danziger Muehlberg

        guten Tag wo war das Narwicklager .Das Narwicklager lag schwischen Schehlmuehl ,und Lauental am Paulbenekeweg .so auch der Danziger Muehlberg. das Narwicklager und der Danziger Muehlberg waren praktisch verbunden. nur ein Feldweg trenten es.Die Gefangenen wurden jeden morgen vom Lager zur Danziger Werft und Schichau Werft marschiert im Begleiht von einen Pferdewagen ,der von Gefangenen ,gezogen wurde.Dis Gefangen Arbeiter die umfiehlen wurden vonden Russen erschossen,und von den Gefangenen auf den Wagen geworfen. auf dem Heimweg von der Werft wurde der Wagen auf dem Danziger Muehlberg entladen,als 14jeriger der in Lauental Wohnte .ich bin ein Augen Zeuge .als ich im jahr 2000 als in unterhaltung mit einen Aelteren Hern (Polen)ueber das Narwicklager und den Danziger Muehlberg sprach,und ueber das Massengrab ,sagte Ehr zu mier das da jets Hoch Haeser stehen ,und das diese auf eine Betong Platte stehen. Mein Fahter war im Narvicklager als gefangener Heinrich Bark gbr 10.9 95 in Heubude war Schifszimmerman ud arbeitet auf der Daniziger Werft ,ich hoffe das auf Diesen Platz ein Denkmahl Errichted wird ,Das Diese Seelen Ruhe finden Liebe Danziger entschuldigt Bitte meine schreibfehler Frohe Weihnacht undein guten rutsch ins Neue Jahr Wuenscht Euch Allen Hans georg aus Canada

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        • waldkind
          Forum-Teilnehmer
          • 06.10.2008
          • 2366

          #19
          AW: Typhus

          Vielen Dank Hans-Georg,
          jetzt kann ich es mir vorstellen wie es mit dem Müllberg und dem Narwiklager war.
          Jetzt kann ich auch verstehen, was Erwin damit meint, dass das Massengrab noch gefunden werden muss. Es bedeutet, dass die Toten zugeschüttet wurden und der Müllberg verschwunden ist. Nun weiß niemand mehr wo die Toten aus dem Narwik-Lager liegen. Deshalb möchte man sie wiederfinden, damit sie im Nachhinein ein Denkmal und eine Würde bekommen.
          Danke für deine Beschreibung Hans-Georg, wo das Lager liegt. Wenn da jetzt Häuser daraufstehen, ist es natürlich schwer zu finden.

          @Erwin Völz: Hallo Erwin, ich habe es jetzt verstanden. Das sehe ich auch so, dass man das Lager finden sollte, um eine Erinnerungstafel zu errichten.

          Liebe Grüße an alle, vom waldkind.
          Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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          • Erwin-Danzig, + 17.06.2017
            Forum-Teilnehmer
            • 11.02.2008
            • 160

            #20
            AW: Typhus / Narwiklager

            Liebe Freunde der Runde,

            nun soll es weiter voran schreiten,
            bei der Aufarbeitung der Geschichte
            des Narwiklagers in Danzig.
            Inzwischen habe ich telefoniert mit
            Peter Rembold, Christa Foitzik,
            Wolfgang Naujoks und
            mit dem angekündigten Freund Erich Kruse,
            der als 15-jähriger dort 1945 zu Hause war,
            er wohnte damals im Broschkischen Weg 5,
            der Uferstraße am Weichselbogen,
            hinter der Schichauwerft, vor der Waggon-Fabrik.
            Ich freue mich besonders über die Nachricht
            von Hansgeorg Bark aus Canada.
            Vielleicht gibt das den Anstoß zu weiteren
            Erinnerungen und Kontakte zu den anderen
            von mir erwähnten Freunden unseres Forums.
            Selbst werde ich mich nun daran geben und
            die Informationen zusammenstellen,
            die ich aus verchiedenen Unterlagen und
            Gesprächen gesammelt habe.

            Es grüßt Euch Erwin Völz

            Kommentar

            • Christian
              Forum-Teilnehmer
              • 10.02.2008
              • 63

              #21
              AW: SS-Wachmannschaft im KZ Stutthof

              Weiß jemand, ob es auch eine Gefangenenliste aus dem Lager Narwick gab oder gibt?

              Lieben Gruß-antonie slotty-

              Kommentar

              • makri
                Forum-Teilnehmer
                • 01.02.2014
                • 2

                #22
                Narvik II

                Ich bin ein Belgier und suche mehr Informationen über das Lager Narvik II wo ein Belgier war von 1942 bis 1945.
                Meine Information zeigt das er blieb im Lager: Wohnlager Narvik II Barakk 14 Stube 3 Paul Bencheweg Danzig.
                Wo kann ich mehr Informationen finden über dass Lager?
                Ich habe eine alte Karte gefunden von Danzig: http://www.mapywig.org/m/City_plans/...9_10K_1944.jpg
                Das plan zeigt Hütten Nordlich von Lauental und viel mehr Hütten weiter Südlich. Wo war das Lager Narvik II?

                Vielen dank!,
                Kris

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                • Bartels
                  Forum-Teilnehmer
                  • 25.07.2012
                  • 3448

                  #23
                  AW: Narvik II

                  Hallo Kris,

                  alle rot eingezeichneten Hütten (Huts) gehören zu den Lagern Narvik I + Narvik II. (Ich vermute, dass Narvik II das nördliche Lager ist).

                  Heute befindet sich das Gelände zwischen Grünem Dreieck (Green Triangle) und PGE Stadion im Norden.

                  Hier ist eine Karte von heute: wikimapia search Narwicka

                  Die heutige ul. Narwicka ist eine Lagerstrasse des nördlichen Lagers (heute Industriegebiet & Amber-Expo).

                  Die Grenzen der beiden Narvik-Lager (pl. Narwik) waren

                  - im Süden: Leegstrieß = ul. M. Reja bzw. der Strießbach
                  - im Osten: Paul-Beneke-Weg = ul. Marynarki Polskiego
                  - im Norden: ul. Zaglowa
                  - im Westen: die Eisenbahn mit Haltepunkt "Reichskolonie"
                  (Die Kolonie war westlich der Bahn).

                  Wenn Du über den Cursor über die Wikimapia-Karte bewegst, werden die Strassen etc. in gelb angezeigt.

                  Hast Du weitere Fragen?
                  Beste Grüsse
                  Rudolf H. Böttcher

                  Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                  Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                  Familie Zoll, Bohnsack;
                  Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                  Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                  http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

                  Kommentar

                  • makri
                    Forum-Teilnehmer
                    • 01.02.2014
                    • 2

                    #24
                    AW: Narvik II

                    Vielen Dank, Rudolf,

                    Ja, ich habe noch einige Fragen.
                    Als ich wieder auf die alte Karte sehe, dann gibt es zwei weitere Lager mit roten Hütten nördlich von Lauental (25) und auch eine westlich von Lauental (50). Wie ich es richtig verstehe, diese 2 Lager sind kein Teil des Narvik-Lager. Ist das richtig?

                    Haben Sie auch mehr Informationen über das Lager oder weißen Sie wo ich mehr über das Lager finden kann? Möglich in Archiven, aber welche Archiven?
                    Ich habe in diesem Forum gelesen, dass Narvik ein ehemaliger KZ-Lager war und nach dem Krieg, ein Lager, in dem die Deutschen interniert waren.
                    Der Belgier hat in Narvik Lager gewesen von Dezember 1942 bis Ende des Krieges.
                    Ich glaube nicht das er während des Krieges in das KZ-lager war. Er war ein Arbeiter, im Rahmen der obligatorischen Arbeitseinsatz Deutschland. Was das Lager vielleicht nur ein Ort zum übernachten und die Leute arbeiteten im Tag in den Werften.

                    Vielen Dank,
                    Kris

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                    • Bartels
                      Forum-Teilnehmer
                      • 25.07.2012
                      • 3448

                      #25
                      AW: Narvik II

                      Hallo Kris,

                      nein, Narvik I + II waren keine KZ-Lager, die es für die Werft Schichau auch gegeben hat.

                      Narvik I + II waren "Arbeitslager" mit "Fremdarbeitern" (Frauen und Männern), man könnte auch "Zwangsfreiwillige" dazu sagen. Eingesetzt waren diese bei der Wrft Schichau, nach der russischen Winteroffensive 1944/45 mussten sie Befestigungen bauen.

                      Narvik I + II waren in Schellmühl = Gdańsk–Młyniska

                      Über die Art der Lager bei Lauenthal weiss ich nichts, kann mir aber vorstellen, dass das Lager nördlich Lauenthals dem Eisenbahn-Betriebswerk zugeordnet war.

                      Das Lager östlich des Flughafens, gehörte vermutlich zum Flughafen, um diesen bei Bombenangriffen wiederherzustellen.

                      Es gab auch KZ-Lager für die Werften, aber diese lagen teils ausserhalb der Stadt, der Transport geschah per Bahn.

                      Über ein Lager "Narvik III" muss ich noch recherchieren.
                      Beste Grüsse
                      Rudolf H. Böttcher

                      Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                      Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                      Familie Zoll, Bohnsack;
                      Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                      Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                      http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                      • Bartels
                        Forum-Teilnehmer
                        • 25.07.2012
                        • 3448

                        #26
                        AW: Narvik II

                        Nachtrag:
                        Die Leute arbeiteten am Tag in den Werften, besonders bei Schichau (U-Boot-Bau bzw. -Montage).

                        Archive:
                        1. Die Danziger-Archive
                        2. Bundesarchiv in Koblenz
                        - da habe ich allerdings nicht nähere Informationen

                        MbG Rudolf H. Böttcher
                        Beste Grüsse
                        Rudolf H. Böttcher

                        Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                        Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                        Familie Zoll, Bohnsack;
                        Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                        Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                        http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                        • Bartels
                          Forum-Teilnehmer
                          • 25.07.2012
                          • 3448

                          #27
                          AW: Narvik II

                          Einen schönen guten Abend,

                          inzwischen haben mich auch PN zum Thema erreicht.

                          Es gibt im Internet einen Bericht "Die Besetzung Olivas durch die Russen" von Erhard Haussmann: Er war damals Familienvater und wurde von den Russen gefangen genommen ("alle Männer zwischen 15 und 60 Jahren").

                          Auf ihren Märschen wurde seine Kolonne nach einer Nacht auf freiem Feld auch vier Tage im Danziger Gefängnis untergebracht. "Ganz Schießstange war überfüllt, aber immer mehr noch steckten die Russen hinein." (Anf. April 1945).

                          Nach Arbeitseinsätzen, u.a. in Graudenz, kamen sie am 3. Mai wieder nach Danzig (bis 3. September 1945):
                          "Wir landeten im Narviklager am Paul-Beneke-Weg, das von den Werften während des Krieges erbaut worden war. Außer einigen zerschossenen Baracken war das Lager noch heil. Jeden Morgen ging es nun von dort aus in Kolonnen zur Arbeit.
                          Zunächst kam die Danziger Werft an die Reihe. Alle Maschinen, Motoren, Kräne sowie U-Boot-Teile, Werkzeuge, Laufkatzen, Bolzen und Nieten wurden abmontiert. Nur die leeren Wände der Hallen blieben stehen, keine Fensterscheibe war ganz geblieben.
                          Dann kam die Schichau-Werft dran. Sechs U-Boote, noch im Bau, wurden fertiggestellt, und weitere sechs Boote, noch unfertig, wurden mit Werkzeugen und Nieten beladen und nach Rußtand abtransportiert. Der große „Hammerkran" von Schidiau wurde mit Schweißapparaten zerlegt. Anderen Krananlagen erging es ebenso. Danach wurde die Waggonfabrik ausgeplündert, Schnellboote. Maschinen, Werkzeuge usw. wurden eine Beute der Russen.
                          Tag für Tag mußten wir von 6 bis 19 Uhr arbeiten, die letzten 14 Tage sogar Tag und Nacht. Das Essen bestand — morgens um 5 Uhr — aus Wasser mit Kartoffeln ohne Salz, nicht ganz 1/4 Liter, um 13 Uhr gab es Kartoffeln mit Wasser und um 19 Uhr wieder das gleiche. Fünf Mann erhielten pro Tag ein Brot. Der Hungertyphus griff um sich, so daß ein großer Teil der Belegschaft starb. Nach Aussage der Totengräber betrüg die, höchste Totenziffer in einer Nacht 108 Mann, so daß von uns nur noch ein geringer Teil übrig blieb."

                          URL: http://forum.panzer-archiv.de/viewtopic.php?p=130877

                          Beste Grüsse
                          Rudolf H. Böttcher
                          Beste Grüsse
                          Rudolf H. Böttcher

                          Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                          Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                          Familie Zoll, Bohnsack;
                          Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                          Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                          http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                          • Bartels
                            Forum-Teilnehmer
                            • 25.07.2012
                            • 3448

                            #28
                            AW: Narvik II

                            Von März bis Dezember 1947 waren die Narvik Lager I & II von Deutschen belegt.

                            Anfangs als Arbeitslager für die russische Demontage, später als "Repatriierungslager" für ausgewiesene und aussiedlende Deutsche:
                            "Obóz dla Repatriantów Niemieckich" oder
                            "Punkt Etapowy Gdańsk-Narwik dla Repatriacji Niemców".


                            Benannt worden waren die Lager nach der "Schlacht um Narvik" (April - Juni 1940).
                            Beste Grüsse
                            Rudolf H. Böttcher

                            Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                            Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                            Familie Zoll, Bohnsack;
                            Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                            Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                            http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                            • Bartels
                              Forum-Teilnehmer
                              • 25.07.2012
                              • 3448

                              #29
                              AW: Narvik II

                              Von 1945 bis 1947 wurden ca. 130 000 Deutsche durch die Narvik-Lager geschleust, mit stetig abnehmender Zahl - dagegen wuchs die Zahl der Polen, die als Vertriebene aus der Sowjetunion und Militärangehörige (z.B. aus England) durch dieses Durchgangslager liefen.
                              Beste Grüsse
                              Rudolf H. Böttcher

                              Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                              Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                              Familie Zoll, Bohnsack;
                              Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                              Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                              http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                              • Bartels
                                Forum-Teilnehmer
                                • 25.07.2012
                                • 3448

                                #30
                                AW: Typhus / Narwiklager

                                Einen schönen guten Abend,

                                in der (poln.) Geschichte von Lauenthal ist nachzulesen, dass der Sasper See komplett mit Asche und Schlacke aus einem Kraftwerk verfüllt wurde.
                                Beste Grüsse
                                Rudolf H. Böttcher

                                Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                                Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                                Familie Zoll, Bohnsack;
                                Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                                Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                                http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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