Das in Stein verwandelte Brot

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  • Wolfgang
    Forumbetreiber
    • 10.02.2008
    • 11623

    #1

    Das in Stein verwandelte Brot

    Folgenden Beitrag schrieb meine Mutter im Oktober 2000 in unserem Vorgängerforum "Danzig-L":

    Als in Danzig große Hungersnot herschte erbettelte sich ein Mönch ein Brot. Auf dem Weg zum Kloster begegnete ihm eine ausgemergelte Frau mit einem halbverhungerten Kind auf dem Arm. Diese sah das Brot und bat inständig darum ihr doch ein kleines Stückchen für ihr Kind abzugeben. "Was", sagte aufgebracht der Mönch "Du siehst doch das ich selbst nichts habe." "Aber" sagte die Frau "ihr habt doch ein Brot unter eurer Kutte versteckt". "Nichts da," sagte der Mönch "Gott stärke deine Augen, was ich da habe ist ein Stein den ich brauche um Hunde zu verteiben". "Dann" rief die Frau "möge Gott so gross sein und das Brot in Stein wandeln". Und Gott erfüllte ihren Wunsch.Als der Mönch im Kloster angekommen war fand
    er das Brot in Stein verwandelt.

    Dieser Stein, an einer Kette hängend, befindet sich in einer Kapelle in der
    Marienkirche. Ich habe ihn 1942 selber gesehen. Ob er heute noch da ist weiss ich nicht.
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"
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