Ernst Frieböse: Der Glückskahn

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles l
neue Beitr
  • Wolfgang
    Forumbetreiber
    • 10.02.2008
    • 11623

    #1

    Ernst Frieböse: Der Glückskahn

    Der Glückskahn

    Fern ein Haus an blauem Meer,
    Wo die Wasser rauschen,
    Und im Abendwinde schwer
    Segel, die sich bauschen.

    Fuhr ein Kahn vor langer Zeit,
    Gischtend in die Wogen,
    Wollte zur Unendlichkeit,
    Und die Wimpel flogen.

    Saßen drin zwei Menschen froh,
    In den Herzen Feuer,
    Träumten vom Land Irgendwo,
    Sehnsucht saß am Steuer.

    Strich ein Schatten schwarz vorbei,
    Tötete das Licht;
    Doch im Kahne still die Zwei
    Fürchteten sich nicht.

    Saßen wartend und bereit,
    Lächeln im Gesicht;
    Schauten durch die Dunkelheit
    Hell der Liebe Licht.

    Wollt ein Sturm den Kahn verschlingen,
    Doch des Mannes Faust war hart;
    Und es ging ein süßes Singen,
    Als der Himmel golden ward.
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"
L