Ernst Frieböse: Novemberwind

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  • Wolfgang
    Forumbetreiber
    • 10.02.2008
    • 11623

    #1

    Ernst Frieböse: Novemberwind

    Novemberwind

    Dies sind die grauen Tag, die den Winter künden
    Mit letztem Laub, das tot und taumelnd fällt.
    Früh schickt sich das Licht an, in Finsternis zu münden;
    Des Jahres Segel steht vereinsamt in den Gründen,
    Vom frostigen Novemberwind geschwellt.

    Wild brausend wühlt er in des Waldes grünen Locken,
    Ein schnaubend Tier, das eisig atmend brüllt. -
    Und doch schwingt schon ganz fern der dunkle Ton von Glocken;
    Sie läuten leis das Märchen ein vom stillen Flocken,
    Das weich und glitzernd bald die Welt umhüllt.
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"
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